Einander Kennenlernen

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Einander Kennenlernen

Fußbodenzeitung

Foto: salimfadhley (CC: BY-SA) | flickr.com)

Ihr wollt wissen, was andere zu einem bestimmten Thema denken? Um das herauszufinden, eignet sich eine Fußbodenzeitung sehr gut.

Ziel: Herausfinden, was die Teilnehmenden oder auch andere Personen zu einem bestimmten Thema denken
Gruppengröße: weniger als 10 Personen
Dauer: 30 Minuten oder mehrere Stunden
Materialien: Packpapier oder alte Plakate, Stifte, Malerfolie und Klebepunkte.

Ablauf

Ihr wollt wissen, was andere zu einem bestimmten Thema denken? Um das herauszufinden, eignet sich eine Fußbodenzeitung sehr gut.

Ihr nehmt einfach eine Zeitungsendrolle, Packpapier oder die Rückseiten von alten Plakaten, macht daraus eine große Fläche von mehreren Quadratmetern und schreibt in großen Buchstaben Eure Frage und die möglichen Antworten auf.

Dann nehmt Ihr Malerfolie und legt sie über das Papier. Die Ecken beschwert Ihr mit großen Steinen, damit Plane und Papier nicht davonfliegen. Nun gebt Ihr den Passant_innen Klebepunkte, die sie zu den Antworten kleben, die sie am wichtigsten finden.

Hinweis: Diese Methode kann auch zur inhaltlichen Vorbereitung von Themen verwendet werden.

Krimis, Schnulzen und Komödien

Foto: Dvortygirl (CC: BY-SA) | flickr.com

Gemeinsames und geheimes Geschichtenschreiben

Ziel: Spielerisch-kreatives Heranführen an einen Themenbereich und Zusammenführen einer Gruppe.
Gruppengröße: weniger als 10 Personen/ 10-20 Personen
Dauer: ca. 45-60 Minuten
Materialien: Blätter, Stifte

Ablauf

Die Gruppe sitzt im Kreis, jede_r Teilnehmende erhält ein Blatt und einen Stift. Jede_r Teilnehmende wählt nun ein Genre (z.B. Krimi, Schnulze, Komödie, Science Fiction, Fantasy) und ein Thema für ihre bzw. seine Geschichte aus und schreibt beides auf den unteren Rand des Zettels.

Das ausgewählte Thema für den Strukturierten Dialogs soll dabei in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen (z.B. Science Fiction über die Arbeitswelt im Jahr 2300 oder eine Komödie über die Ausbildungsplatzsuche für das Schwerpunktthema „Jugendbeschäftigung“).

Nun schreiben die Teilnehmenden die ersten zwei Zeilen ihrer Geschichte auf, wobei nach der ersten Zeile ein kleiner Absatz gemacht wird. Die erste Zeile wird nach hinten weggeklappt, so dass sie nicht mehr sichtbar ist. Anschließend geben alle ihr Blatt nach rechts weiter.

Anschließend liest der/die nächste Teilnehmende die sichtbare Zeile (und sieht unten auf dem Blatt, um was für eine Geschichte es sich handelt) und schreibt eine weitere Zeile. Er/sie klappt die obere Zeile (des/der Vorgänger_in) nach hinten und reicht die Geschichte weiter usw.

Am Ende werden alle Blätter ganz aufgefaltet und die entstandenen Geschichten vorgelesen. Dabei werden die unterschiedlichen Dimensionen sowie die verschiedenen Assoziationen zu dem Thema deutlich.

Kugellager

Foto: patrickd (CC-BY-SA) | flickr.com

Durch den schnellen und strukturierten Wechsel der Gesprächspartner_innen lernen sich die Teilnehmenden gegenseitig kennen und steigen gleichzeitig in ein neues Thema ein.

Ziel: Alle Teilnehmenden aktivieren, Einstieg ins Thema, Ideensammlung.
Gruppengröße: weniger als 10 Personen/ 10-20 Personen/ 20-30 Personen/ mehr als 30 Personen
Dauer: 20-60 Minuten (je nach Gruppengröße)
Materialien: Vorbereitete Themen bzw. Fragen, ggf. Stühle und Tische.

Ablauf

Es geht darum, dass alle Teilnehmenden kurz ihre Gedanken und Ideen miteinander austauschen. Hierfür stellt sich die Gruppe in zwei Kreisen (einen inneren und einen äußeren) so auf, dass sich jeweils eine Person aus dem inneren Kreis einer Person aus dem äußeren Kreis gegenüber sieht. So werden die Paare für den Dialog gesetzt. Nun wird eine kurze Frage bzw. Aufgabe gestellt und von den jeweiligen Pärchen miteinander diskutiert. Nach 3-5 Minuten (je nach Frage) dreht sich der innere Kreis um einen Platz weiter. Nun sind die Partner_innen neu gemischt und die nächste Frage kann kommen.

Als Variante könnt Ihr auch eine Art Speed-Dating veranstalten. Dabei sitzen sich jeweils zwei Reihen gegenüber. Die Fragen/Aufgaben können etwas ausführlicher sein, die Pärchen bekommen mehr Zeit und können sich ggf. Notizen machen. Auch hier wird nach einiger Zeit aufgerückt und in neuen Kombinationen weiterdiskutiert.

Tabu

Foto: (cup)cake_eater (CC: BY-NC-ND) | flickr.com

Wie das kleine Gesellschaftsspiel, nur in groß… Erklärung eines Wortes ohne andere, vorgegebene Wörter benutzen zu dürfen. Dabei kann es sich um Begriffe zum ausgewählten Thema oder um Begriffe aus der Lebenswelt der Beteiligten handeln.

Ziel: Spielerischer Abbau der Hemmschwelle zwischen den Dialogpartner_innen.
Gruppengröße: 10-20 Personen
Dauer: ca. 30 bis 45 Minuten
Materialien: Zettel, Stifte, Glocke, Sanduhr oder Stoppuhr

Ablauf

Die Moderation (oder eine Kleingruppe) bereitet im Vorfeld 20 bis 30 Begriffe vor, die erklärt werden sollen. Dabei kann es sich um Begriffe zum ausgewählten Thema oder um Begriffe aus der Lebenswelt der beteiligten Jugendlichen und politischen Entscheidungsträger_innen handeln. Jeder Begriff wird zusammen mit drei oder vier Wörtern, die nicht gesagt werden dürfen, auf einen Zettel geschrieben.

Die Gruppe wird in zwei Mannschaften geteilt. Dabei sollte in jeder Gruppe mindestens ein_e Entscheidungsträger_in sein.

Der/die erste Spieler_in der Gruppe A hat nun 30 Sekunden lang Zeit, ihrer bzw. seiner Mannschaft Begriffe zu erklären, die auf den Zetteln stehen – ohne die „Tabu-Wörter“ zu benutzen. Die andere Mannschaft kontrolliert die Zeit und klingelt mit der Glocke, wenn ein verbotenes Wort genutzt wurde.

Die Gruppe, die am Ende die meisten Begriffe erraten hat, hat gewonnen.