Eigenständige Jugendpolitik

JugendpolitikinDeutschlandalseinerkennbaresPolitikfeldmiteinemeigenenSelbstverständnis

Eigenständige Jugendpolitik

Print Friendly, PDF & Email

Bis September 2014 hat Ichmache>Politik an der Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik beteiligt. Dieser bundesweite Prozess startete 2011 und zielte darauf ab, eine Jugendpolitik zu gestalten, die sich an den Belangen und Interessen junger Menschen orientiert. Mit der Eigenständigen Jugendpolitik soll ein Feld gestaltet werden, dass die politische Verantwortung für die eure Lebenslagen übernimmt.

Ichmache>Politik sicherte ab, dass Jugendpolitik nicht ohne junger Menschen gestaltet wird und dass deren Sichtweisen und Positionen in den Prozess einfließen. Es wurden unzählige Ideen und Forderungen junger Politikmacher_innen für eine neue Jugendpolitik gesammelt. Der Projektclip erklärt, wie diese Statements zusammengekommen sind und was damit passierte.

Eigenständige Jugendpolitik

Sehr oft werden politische Entscheidungen getroffen, die Auswirkungen auf das Leben junger Menschen haben. Das betrifft mal Bildungspolitik, mal Arbeitsmarktpolitik, mal Umweltpolitik, mal ganz andere Themen und es passiert genauso in Kommunen, wie auch in Bundesländern und auf Bundesebene. Im Sinne einer „Eigenständigen Jugendpolitik“ soll es darauf geachtet werden, ob diese Entscheidungen den Interessen junger Menschen gerecht und auf ihre Lebensrealitäten abgestimmt werden.

Den Prozess zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik (EiJP) hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Ende 2011 gestartet.

Zentrum Eigenständige Jugendpolitik

Das „Zentrum Eigenständige Jugendpolitik“ organisierte den Prozess zur Entwicklung einer neuen Jugendpolitik. Es wurde eingerichtet, um relevante Fragestellungen zu bündeln und einen gesellschaftlichen Dialogprozess über Jugendpolitik anzustoßen und auszugestalten. Aus diesem Prozess entstanden bis Sommer 2014 breit abgestimmte Leitlinien, Forderungen und Empfehlungen für eine Eigenständige Jugendpolitik.

Das Zentrum setzte sich zusammen aus einer Steuerungsgruppe und einer Geschäftsstelle. Mit Abschluss der Dialogphase löste sich das Zentrum Eigenständige Jugendpolitik auf. Seit Dezember 2014 widmet sich die Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ u. a. dem Transfer der Ergebnisse des Dialogprozesses auf die kommunale Ebene.

Bei der Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik standen drei Themen im Vordergrund:

  • Bildung in Schulen und bei außerschulischen Trägern (Jugendverband, Sportverein, Jugendclub, Musikschule),
  • Partizipation im politischen und öffentlichen Raum,
  • Übergänge zwischen Schule und Beruf (Schulwechsel Ausbildung, Berufseinstieg).

Für die oben genannten Themen wurden im Laufe des Prozesses konkrete Ziele, Forderungen und Umsetzungsvorschläge entwickelt. Zum einen passierte das in den Fachforen, in welchen Fachleute miteinander diskutierten. Zum anderen in sogenannten Expert_innen-Gruppen zum jeweiligen Thema und in weiteren Formaten.

Ergebnisse des Dialogprozesses (6,60 mb)