Prozesse

KonkreteBeteiligungsprozesse

Prozesse

Print Friendly, PDF & Email

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) macht sich für den Ausbau von Jugendbeteiligung auf allen Ebenen stark. Dafür setzt er auch konkrete Partizipation junger Menschen an politischen Entscheidungsprozessen auf Bundesebene und mit europäischer Reichweite um.

  • „du »EUROPA» wir“ ist Teil eines europaweiten Prozesses. In allen EU-Ländern beschäftigen sich junge Menschen mit ihren Vorstellungen und Idee zu Europa und europäischer Jugendpolitik. Im Dialog mit Entscheidungsträger_innen aus Politik und Verwaltung diskutieren sie ihre Sichtweisen und entwickeln gemeinsam Antworten. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses in Deutschland fließen  in die Entwicklung einer neuen EU-Jugendstrategie nach 2018 sowie in die Weiterentwicklung der Themen der Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend ein.
  • Mit Ichmache>Politik|Demografie begleitete der DBJR von 2014 bis 2017 die Entwicklung der jugendpolitischen Strategie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und versorgte die Arbeitsgruppe „Jugend gestaltet Zukunft“ mit jungen Themen zum demografischen Wandel.
  • Der Strukturierte Dialog bietet jungen Menschen seit 2010 europaweit den Rahmen für einen gezielten Austausch mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung. Er ist sozusagen das Jugendbeteiligungsinstrument zur EU-Jugendstrategie 2010-2018.

Alle Beteiligungsprozesse setzen bzw. setzten darauf, vor Ort eine Auseinandersetzung mit den Interessen und Bedürfnissen junger Menschen anzustoßen. Die Ergebnisse werden bzw. wurden online gesammelt, gebündelt und in die jeweiligen politischen Prozesse eingebracht.

Ichmache>Politik und die Umsetzung des Strukturierten Dialogs in Deutschland lagen nicht nur in ihrem Ansatz, sondern auch inhaltlich eng beieinander und haben seit jeher eng zusammengearbeitet. Die Jugendbeteiligung an der Demografiestrategie ist seit April 2017 abgeschlossen; der Strukturierte Dialog läuft noch bis Ende 2018. Die Werkstatt MitWirkung hat die Arbeit der Koordinierungsstelle für den Strukturierten Dialog übernommen und bleibt Ansprechpartnerin.

Mit der Werkstatt MitWirkung entsteht das Potenzial, über die abgeschlossenen und aktuellen Prozesse hinaus jugendpolitische Wirkung zu erzielen. Der DBJR arbeitet durch ein kontinuierliches Follow-up daran, dass sich dieses Potenzial auch entfaltet.

Gemeinsam ist den Beteiligungsprozessen auch ihr Rahmen: die Jugendstrategie „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“ (2015-2018) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.  Ein zentrales Ziel der Jugendstrategie ist es, junge Menschen an allen Entscheidungen, die sie betreffen, zu beteiligen.