Abstimmungsergebnisse

09 Politik für junge Menschen


1.

Die Themen von jungen Menschen sollten in allen Politikbereichen berücksichtigt werden. Das heißt, mit den Interessen junger Menschen sollten sich nicht nur für die Jugendpolitiker_innen beschäftigen, sondern auch Politiker_innen aus anderen Bereichen (zum Beispiel Wirtschafts- oder Sozialpolitik).


2.

Auf europäischer Ebene sollte ein Jugendcheck eingeführt werden. Dies bedeutet, dass bei allen politischen Entscheidungen überprüft werden muss, welche Auswirkungen sie auf junge Menschen und kommende Generationen haben.


3.

Die Europäische Union soll sich stärker dafür einsetzen, dass ihre Mitgliedstaaten die Kinderrechte auch umsetzen. Die Kinderrechte legen zum Beispiel fest, dass alle Kinder gleich sind, dass sie besonders geschützt werden müssen und ein Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung haben.


4.

Die Themen junger Menschen müssen stärker in der Politik vorkommen. Dies kann Jugendliche motivieren, politische aktiv zu werden und sich in Parteien zu engagieren oder an Wahlen teilzunehmen.


5.

Statt zu sehr auf Leute aus der Wirtschaft zu hören, sollten Politiker_innen mehr mit engagierten, organisierten (jungen) Menschen sprechen, also mit Vertreter_innen von Organisationen und Verbänden.


6.

Die Jugendstrategie der Europäische Union ist ein roter Faden, an dem sich die EU-Länder bei ihrer Zusammenarbeit im Jugendbereich orientieren. Die EU-Jugendstrategie sollte fortgesetzt werden, muss aber besser mit dem alltäglichen Handeln der Politik verknüpft werden.


7.

Die Jugendpolitik der EU-Länder und die jugendpolitischen Aktivitäten auf europäischer Ebene sollten stärker zusammengedacht werden. Auf diese Weise kann die Jugendpolitik in Europa wirkungsvoller funktionieren.