Abstimmungsergebnisse

06 Umwelt und Nachhaltigkeit


1.

Die Klimaschutzziele müssen eingehalten werden und sollten in Deutschland und der Europäischen Union wichtiger sein als wirtschaftliche Interessen.

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2.

Die Europäische Union sollte sich stärker dafür einsetzen, dass die zukünftigen Lebensgrundlagen von Kindern und Jugendlichen geschützt werden. Dazu zählen unter anderem die Förderung von erneuerbaren Energien, der Artenvielfalt, des Insektenschutzes oder der Trinkwasserversorgung.

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3.

Die Europäische Union sollte die Forschung von umweltfreundlichen Technologien stärker fördern (zum Beispiel Alternativen für Plastik, Forschung an Elektromotoren, Energiespeicherung, Fusionskraftwerke, umweltfreundlichere Schiffsmotoren).

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4.

Wir kaufen zu viel ein und schmeißen zu viel weg. Deshalb brauchen wir einen Bewusstseinswandel beim Konsum. Um die großen Mengen an Abfällen zu vermeiden, darf nicht mehr so viel verschwendet werden. Stattdessen sollte das Spenden von Lebensmitteln usw. üblicher werden.

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5.

Der Verkehr in der Europäischen Union sollte umweltfreundicher werden. Dafür könnten zum Beispiel europaweit die Radwege ausgebaut, Busse und Bahnen gestärkt und das Car-Sharing (Nutzung von Gemeinschaftsautos) ausgeweitet werden.

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6.

Junge Menschen sollten mehr darüber lernen, wie Natur, Umwelt, Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Ernährung, weltweite Märkte usw. funktionieren und welche Auswirkungen das eigene Verhalten auf die Erde hat. Die EU sollte deshalb Bildung für nachhaltige Entwicklung mehr fördern.

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7.

Die Landwirtschaft in der Europäischen Union sollte umweltfreundlicher werden (z.B. weniger Chemikalien wie Pflanzenschutzmittel oder Dünger, mehr Wildblumenwiesen und Insektenschutz). Dabei muss aber gleichzeitig die Existenz der Landwirt_innen gesichert sein.

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8.

Die Europäische Union braucht ein Umweltrecht, das eine klare Gesetzgebung hat und bei dem die Kontrollen und Anreizsysteme gut funktionieren.

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9.

Die wirtschaftlichen Interessen von Produzent_innen (zum Beispiel Unternehmer_innen, Fabrikbesitzer_innen, Landwirt_innen) dürfen nicht wichtiger sein als der Pflanzen- und Umweltschutz.

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10.

Wer regionale Produkte kauft, hilft, die Umwelt zu schützen. Deshalb sollten regionale Produkte unterstützt werden. Allerdings können sie teurer sein. Deshalb müssen Wege gefunden werden, dass auch Leute, die nicht so viel Geld haben, sie sich leisten können (zum Beispiel Subventionen).

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11.

In Deutschland und der Europäischen Union sollte der durch Braunkohle produzierte Strom komplett abgeschafft werden. Denn die Braunkohleanlage haben viele schädliche Auswirkungen auf Mensch und Natur. Stattdessen sollten erneuerbare Energien gefördert werden (zum Beispiel Wind- und Wasserkraft).

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12.

Die Produktion von Fleisch und vor allem die Massentierhaltung haben schädliche Auswirkungen für die Tiere, aber auch für die Umwelt und für viele Menschen. Deshalb sollte die Massentierhaltung verringert und die vegetarische Ernährung gefördert werden.

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13.

Die deutschen Mindeststandards, die zum Beispiel für Lebensmittel oder im Handel in Deutschland gelten, dürfen nicht abgesenkt werden, um den niedrigeren Standards auf der EU-Ebene zu entsprechen.

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14.

Schadstoffe, die durch Autos, LKWs oder Fabriken in die Luft gepustet werden, belasten die Umwelt. Deshalb brauchen wir eine stärkere Kontrolle und Bestrafung bei Verstößen. Zudem sollten die Tests zum Schadstoffverbrauch unter echten Bedingungen durchgeführt werden.

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15.

Projekte, welche die Regenwälder der Erde schützen, sollten stärker unterstützt werden. Außerdem sollten wir selbst darauf achten, dass wir nicht zur Zerstörung der Wälder beitragen und u.a. keine Produkte mit Palmöl kaufen, das aus Regenwaldregionen stammt (kann z.B. in Schokolade vorkommen).