Abstimmungsergebnisse

02 Mobilität und Begegnung


1.

Alle jungen Menschen sollten ein kostenloses InterRail-Ticket erhalten, mit dem sie mit dem Zug durch Europa reisen können. So können sie mit anderen Kulturen in Kontakt und die europäische Idee mit Leben füllen, ohne dass das Einkommen ihrer Eltern eine Rolle spielt.

Beitrag im Zusammenhang ansehen

2.

Bei der Mobilität geht es nicht nur um Auslandsreisen. Auch Busse und Bahnen müssen für junge Menschen bezahlbar sein - gerade für Schüler_innen, Auszubildende oder Freiwillige. Wichtig ist zudem, dass es gute Verkehrsanschlüsse gibt - auch zum Fernverkehr der Bahn.

Beitrag im Zusammenhang ansehen

3.

Junge Menschen, die viel in Europa reisen, sind positiver gegenüber der Europäischen Union eingestellt als andere. Deshalb müssen sie mehr Möglichkeiten erhalten, Europa entdecken zu können - entweder alleine oder in der Gruppe.

Beitrag im Zusammenhang ansehen

4.

Für Studierende ist ein Auslandsaufenthalt mittlerweile fast normal. Bei Schüler_innen und Auszubildenden ist das nicht so. Deshalb sollten die Austauschmöglichkeiten speziell für sie ausgeweitet werden. Die Kosten sollten dabei möglichst gering sein, damit viele Jugendliche teilnehmen können.

Beitrag im Zusammenhang ansehen

5.

Jugendaustausche machen Europa für junge Menschen konkret erlebbar, zum Beispiel durch Jugendbegegnungen, Freiwilligendienste, Schul- und Auszubildendenaustausche. Deshalb sollten die europäischen Fördermittel dafür deutlich erhöht werden.

Beitrag im Zusammenhang ansehen

6.

Der Europäische Freiwilligendienst ist eine besondere Form des Auslandsaufenthalts. Durch den langen Aufenthalt und ihre Freiwilligenarbeit in einem anderen Land lernen junge Menschen besonders viel. Der Freiwilligendienst sollte deshalb besser anerkannt werden und gute Rahmenbedingungen erhalten

Beitrag im Zusammenhang ansehen

7.

Wenn junge Menschen ihre Erfahrungen mit Europa selbst an andere junge Menschen weitergeben, werden diese oft mehr motiviert, als wenn die Infos von Erwachsenen kommen. Projekte von Jugendlichen für Jugendliche sollten deshalb weiter unterstützt werden (zum Beispiel "EuroPeers").


8.

Viele Jugendliche wissen nicht, dass die EU den Jugendaustausch unterstützt und sie kostengünstig ins Ausland gehen können. Deshalb müssen die Infokanäle verbessert werden, zum Beispiel über die Schulen und Ausbildungsbetriebe, einheitliche Jugendinfo-Portale im Netz oder spezielle Anlaufstellen.

Beitrag im Zusammenhang ansehen

9.

Jugendaustausche dürfen nicht nur für gut ausgebildete Jugendliche mit Geld zugänglich sein. Auch junge Menschen, die es schwerer haben, weil sie arm sind oder körperliche oder geistige Einschränkungen haben, müssen daran teilnehmen können. Die zusätzlichen Kosten sollte die EU übernehmen.


10.

Die Europäische Union hat viele verschiedene Fördertöpfe. Die meisten geben aber kein Geld für Jugendliche, obwohl sie eine wichtige Bevölkerungsgruppe sind. Deshalb sollten alle EU-Förderprogramme für die Jugendarbeit geöffnet werden (zum Beispiel der Europäische Sozialfonds).

Beitrag im Zusammenhang ansehen

11.

Beim Jugendaustausch sollten die Begegnung mit Jugendlichen aus anderen Ländern, das Kennenlernen anderen Kulturen und europäische Erfahrungen im Vordergrund stehen - und nicht das Fit-Machen für den Arbeitsmarkt.

Beitrag im Zusammenhang ansehen

12.

Auch junge Menschen, die aus einem Land außerhalb der EU stammen (zum Beispiel Syrien, Marokko oder Afghanistan) und keinen festen Aufenthaltsstatus sollten ins europäische Ausland reisen können. Sie dürfen nicht von Klassenfahrten, Schulaustauschen oder Jugendbegegnungen ausgeschlossen werden.

Beitrag im Zusammenhang ansehen

13.

Junge Menschen werden durch Begegnungen mit Jugendlichen aus anderen Ländern oft motiviert, neue Sprachen zu lernen. Deshalb sollte das Lernen von Sprachen bei Jugendbegegnungen finanziell besser gefördert werden.


14.

Freundschaften und Spaß sind neben Bildung wichtig für den Jugendaustausch und stärken das Wir-Gefühl. Austausche sollten Jugendlichen deshalb genügend Freiraum lassen.


15.

In der EU werden immer mal wieder neue Fördertöpfe eingerichtet, zurzeit das Europäische Solidaritätskorps. Damit junge Menschen leichter Zugang dazu haben, sollten nicht erst neue Infokanäle und Ansprechpartner aufgebaut werden. Stattdessen sollte man die bestehenden Strukturen nutzen.

Beitrag im Zusammenhang ansehen

16.

Es muss leichter werden, europäische Gelder für den Jugendaustausch zu erhalten und abzurechnen (zum Beispiel weniger Papierkram, mehr Unterstützung beim Antragschreiben). Nur dann haben auch kleinere Organisationen oder Jugendinitiativen die Möglichkeit, Projekte durchzuführen.


17.

Jugendaustausche, die über die EU gefördert werden, brauchen bessere Rahmenbedingungen: zum Beispiel mehr Geld pro Tag und Teilnehmer_in, bessere Möglichkeiten für Vorbereitungstreffen und Sprachkurse sowie Ansprechpersonen, die sich in der Jugendarbeit auskennen.


18.

Begegnungen mit jungen Menschen, die aus Nachbarstaaten der Europäischen Union oder anderen Drittstaaten kommen (zum Beispiel Albanien, Israel, Russland, Türkei, Ukraine), sollten ausgeweitet und besser gefördert werden.


19.

Junge Menschen aus Großbritannien sollten auch nach dem Brexit weiterhin an europäischen Jugendaustauschprogrammen teilnehmen können.


20.

Beim Jugendaustausch ist es wichtig, dass die Begegnung mit Jugendlichen aus anderen Ländern intensiv ist und von den Betreuer_innen gut begleitet wird. Wiederholte Begegnungen über Jahren hinweg haben besonders gute Wirkungen. Deshalb sollten sie besonders gefördert werden.