Abstimmungsergebnisse

01 Europäisches Wir-Gefühl


1.

Für ein stärkeres Wir-Gefühl in Europa sind offene Grenzen entscheidend. Sie sollten deshalb unbedingt erhalten bleiben.


2.

Für das europäische Miteinander ist es wichtig, dass junge Menschen sich über Grenzen hinweg austauschen und Freundschaften schließen.


3.

Das Thema Europa sollte in den Schulen und Unis eine größere Rolle spielen (z.B. im Politikunterricht). Dabei sollte es nicht nur um Wissen gehen, sondern auch über aktuelle europapolitische Themen diskutiert werden.


4.

Damit junge Menschen Europa besser verstehen und es zu ihrer Sache machen, sollte die politische Bildung zu dem Thema gestärkt werden – und zwar sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule.


5.

Um das Wir-Gefühl zu stärken, muss die Europäische Union sozialer und demokratischer werden und alle Menschen einbeziehen.


6.

Jugendliche wissen zu wenig darüber, wie sich die Europäische Union auf ihr Leben auswirkt. Deshalb brauchen sie mehr Infos, zum Beispiel über die Europawahl oder anderen EU-Länder. Die Infos und die Art und Weise, wie sie kommuniziert werden, sollten speziell für junge Menschen gemacht sein.


7.

Die Frage nach dem Vertrauen in Europa spaltet die junge Generation. Wir müssen deshalb darüber nachdenken, wie das Vertrauen junger Menschen in Europa gestärkt werden kann.


8.

Es ist keine Lösung für die bestehenden Probleme in Europa, dass sich einzelne Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf sich selbst zurückbesinnen.


9.

Das Thema Europa muss jungen Menschen interessanter und praktischer vermittelt werden: zum Beispiel durch Planspiele, Diskussionsrunden mit Politiker_innen, Veranstaltungen von Jugendlichen für Jugendliche oder Infos zum europäischen Jugendaustausch.


10.

Das gemeinsame Europa entstand, um nach dem Zweiten Weltkrieg Frieden, Demokratie, Freiheit und Wohlstand zu sichern. Das hat frühere Generationen zusammengeschweißt. Deshalb ist eine gemeinsame Erinnerungsarbeit für das europäische Wir-Gefühl wichtig, insbesondere auch junge Menschen.


11.

Viele junge Menschen verbinden mit Europa einen unbeweglichen, politischen bzw. bürokratischen Apparat. Damit sich das ändert, muss die Europäische Union raus aus der Bürokratie und sich stärker für die Menschen öffnen.


12.

Viele junge Menschen haben keine Kontakte in andere europäische Länder. Damit fehlt ihnen die Grundlage für ein positives europäisches Gemeinschaftsgefühl.


13.

Trotz Krisen wie zum Beispiel dem Brexit begeistern sich viele junge Menschen für die Europäische Union und die damit verbundene Gemeinschaft. Sie setzen sich für Europa und das europäische Wir-Gefühl ein und sehen darin viele Chancen.


14.

Wir brauchen eine Europäische Zentrale für politische Bildung. Mit ihrer Hilfe können sich junge Menschen über Europa und die Europäische Union informieren und werden zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema angeregt.


15.

Wir brauchen ein Schulfach Europa - ergänzt durch politische Planspiele und Schulausflüge ins Europaparlament und andere EU-Institutionen.


16.

Um das europäische Wir-Gefühl zu stärken, brauchen wir in den Medien mehr positive Berichterstattung über die Europäische Union.


17.

Religion hilft dabei, dass junge Menschen ein Werteverständnis entwickeln. Deshalb sollte sie europaweit gestärkt werden, zum Beispiel durch Religionsunterricht an Schulen oder mehr Dialog zwischen unterschiedlichen Religionsgemeinschaften.


18.

Wir brauchen eine europaweite Online-Plattform für junge Menschen, auf der sie sich über Politik, Freizeit usw. austauschen können.