Abstimmungsergebnisse

3. Zusammen gegen Ausgrenzung: Wie können wir die Ausgrenzung von jungen Menschen verhindern?


1.

Junge Menschen in der Politik als gleichwertig wahrnehmen: Junge Menschen und ihre Ideen sollten nicht aufgrund ihres Alters ausgegrenzt, sondern in feste Strukturen eingegliedert werden. Dabei sollten sie nicht in vorhandene Strukturen gepresst werden, sondern eigene/neue Strukturen entwickeln können.

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2.

Ausgrenzung ist kein Phänomen, das politisch eingeschränkt werden kann. Dass Menschen benachteiligt werden, wird durch die Gesellschaft hervorgerufen. Da die Gesellschaft jeder einzelne von uns ist, müssen wir bei uns beginnen und uns hinterfragen, statt nur politische Institutionen zu kritisieren.

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3.

Ausgrenzung kann vermieden werden, indem man aufzeigt, dass sich Helfen lohnt: Unzählige Ehrenamtliche engagieren sich und setzen so ein Zeichen für Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit und gegen Fremdenfeindlichkeit.


4.

Um Ausgrenzungen vorzubeugen, sollten fremde Traditionen in die eigene Kultur integriert werden, z.B. durch das gemeinsame Feiern religiöser Feste wie Ostern und Ramadan oder Mottowochen über andere Kulturen in Schulen.

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5.

Wir können Ausgrenzung verhindern, indem wir durch zwischenmenschlichen, religiösen, kulturellen und traditionellen Austausch ein neues Gemeinschaftsbild schaffen und prägen.

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6.

Integriert und nicht ausgegrenzt sein, bedeutet mehr als nur “satt und sauber” zu sein. Es bedeutet, anzukommen, sich Zuhause zu fühlen, zu leben und als Person und Bürger_in akzeptiert zu werden.


7.

Ausgrenzung muss vor allem im Alltag bekämpft werden: Kinder und Jugendliche sollten früh lernen, dass kein Mensch dem anderen überlegen ist, sondern jede_r die gleichen Rechte hat. Wichtig sind dabei Akzeptanz, Toleranz, Respekt, Aufklärung, Offenheit und Integration.

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8.

Man die Ausgrenzung junger Menschen vermeiden, indem man verhindert, dass "Inseln der Diskriminierung" entstehen.


9.

Ausgrenzung kann durch Begegnungsmöglichkeiten wie gemeinsame Freizeitaktivitäten und Projekte für Jugendliche verhindert werden. So können Ängste und Vorurteile abgebaut und der Kontakt mit Gleichaltrigen unterstützt werden.

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10.

Kinder und Jugendliche sollten ohne bürokratische Hürden an Freizeitaktivitäten, Seminaren usw. teilnehmen können.


11.

Jede_r sollte die Möglichkeiten erhalten, ihre_seine Fähigkeiten und Talente zu entfalten. Dafür braucht es mehr Toleranz gegenüber Jugendlichen.

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12.

Sprache ist wichtig, um Ausgrenzung zu vermeiden. Deshalb sollten geflüchtete Kinder und Jugendliche möglichst frühzeitig qualifizierte Sprachkurse besuchen können.


13.

Damit wirtschaftlich schwächere Jugendliche die gleichen Chancen erhalten, sollten sie finanziell unterstützt werden, z.B. bei Weiterbildungen oder Vereinsbeiträgen.

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14.

"Schubladen-Denken" ist auf der einen Seite hilfreich, um Struktur und Ordnung in den Alltag zu bringen. Gleichzeitig transportiert es aber oft auch negative Bewertungen. Um Ausgrenzung zu vermeiden, sollte man deshalb versuchen, "Schubladen-Denken" zu unterbinden.


15.

Es darf keine Form von Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass gegenüber anderen Menschen geduldet werden. Alle sollten rechtspopulistischen, demokratie- und menschenfeindlichen Positionen, gewalttätiger Hetze, Nationalismus und Rassismus entschieden entgegentreten.

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16.

Alle jungen Menschen müssen in die Lage versetzt werden, die Gesellschaft aktiv mitgestalten zu können. Dies kann z.B. durch Bildungsarbeit, politische Willensbildung und aktive Teilhabe am öffentlichen Leben erreicht werden.

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17.

Alle jungen Menschen, egal wie alt sie sind, brauchen eine eigene Stimme! Ihre Meinung sollte als gleichwertig angesehen und akzeptiert werden.


18.

Um Ausgrenzung zu verhindern, müssen mithilfe der Medien Vorurteile abgebaut werden.


19.

Ausgrenzung kann durch eine größere Durchlässigkeit unseres Bildungssystems vermieden werden (z.B. durch interkulturelle Erfahrungen, eine stärkere soziale Durchmischung an Schulen und gemeinsame außerschulische Aktivitäten).

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20.

Schulen und Angebote der Jugendarbeit müssen konsequent besser ausgestattet werden, um gerade jungen Menschen, die von Armut betroffen oder armutsgefährdet sind, bessere Chancen zu gewähren.

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21.

Ausländische Bildungsabschlüsse und Qualifikationen müssen möglichst schnell und unbürokratisch in Deutschland anerkannt werden.

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22.

Wir brauchen pädagogische Konzepte, bei denen nicht die Leistung, sondern die Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt steht (z.B. kleine Klassen, Methodenvielfalt, unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten, Förderung von Stärken, keine Benotung).

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23.

Jungen Menschen, die ihre Schullaufbahn abgeschlossen haben, müssen schnelle, unbürokratische Zugänge zu Bildungs- und Qualifizierungsangeboten, die unterschiedliche Sprachkompetenzen berücksichtigen, zur Verfügung stehen.


24.

Bürokratie kann dazu führen, dass Menschen ausgegrenzt werden. Das fängt im Kleinen an, wenn selbstorganisierte Minikonzerte von Jugendlichen an komplizierten Auflagen der Stadt scheitern, und reicht bis zur unzumutbar langen Dauer von Asylverfahren. Für junge Menschen sollten deshalb vereinfachte Verfahren eingeführt werden.


25.

Kinder und Jugendliche müssen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus in den Kindergarten, die Schule, die Uni etc. gehen können.

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26.

Inklusion aller in die Gemeinschaft: Das System so umbauen, dass alle darin zum Beispiel Arbeit und Anerkennung finden, trotz verschiedener Leistungen und Einstellungen


27.

Vielfältige Angebote erhalten/schaffen, damit alle ihre Ideen ausprobieren können und ein Umfeld haben, in dem sie sich austauschen können.


28.

Ausgegrenzte Jugendliche müssen Zugang zu Jugendstrukturen bekommen und beteiligt werden.


29.

Arbeit, Bildung und Sprache sind Weg in die Gesellschaft und sollen deswegen verstärkt gefördert werden.

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30.

Gegen Mobbing vorgehen und betroffenen Menschen Hilfestellung geben.

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31.

Zu seinen Freunden und Vereinsfreunden stehen und sie nicht verleugnen.


32.

Finanzielle Förderung von Inklusionsprojekten


33.

Es muss eine Art "Grundverständnis" erzeugt werden, indem man keinen wegen seiner Rasse, Religion oder gar Identität diskriminiert.


34.

Es sollten anonyme Bewerbungen eingeführt werden, um die Ausgrenzung von Menschen aufgrund von äußeren Merkmalen (z.B. Name, Hautfarbe) im Arbeitsleben zu verhindern.

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35.

Wir brauchen mehr Wohnprojekte für junge Menschen, die eigenständig und unabhängig von ihren Erziehungsberechtigten wohnen und leben wollen.


36.

Sozial- und Jugendarbeit stärken: Menschen, die anderen helfen, müssen besser vergütet werden bzw. andere Leistungen erhalten, denn sie sorgen dafür, dass die Idee einer Gemeinschaft ohne Ausgrenzung machbar wird.

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37.

Ausgrenzung kann durch kostenlosen Internetzugang vermieden werden: (geflüchtete) Jugendliche können so mit Familie und Freunden kommunizieren. Außerdem bietet das Internet eine schnelle und direkte Möglichkeit, an Informationen zu kommen und sich in der aktuellen Umgebung und Alltagswelt zu orientieren.


38.

Die Gleichstellung von Männern und Frauen sollte stärker berücksichtigt werden (z.B. in der Arbeitswelt oder der Wahl der Bildungseinrichtung).


39.

Keine Ausgrenzung durch unterschiedliche medizinische Versorgung: Menschen sollten unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus einen freien Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten.


40.

Ausgrenzung kann vermieden werden, indem wir unsere Gemeinsamkeiten entdecken – auf der persönlichen Ebene genauso wie in der Politik und Gesellschaft in Europa.


41.

Ausgrenzung kann vermieden werden, indem wir die Zivilcourage stärken. Bei Zivilcourage geht es um mündige Bürger_innen, die ihre Rechte kennen, die eigenen Überzeugungen selbstbewusst vertreten, sich für Schutzbedürftige einsetzen sowie Unrecht, Armut und Gewalt bekämpfen.

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42.

Ausgrenzung hat sehr vielfältige Ursachen und kann auf sehr unterschiedlichen Ebenen stattfinden: z.B. Ausgrenzung aufgrund von Angst, Erfahrungen, Aussehen, Gewohnheiten, Erziehung, Aufmerksamkeitsbedürfnis, fehlender Mitbestimmung. Es gibt deshalb keine einfachen Rezepte, um Ausgrenzung zu vermeiden.


43.

In der Schule sollte nicht nur Wissen vermittelt werden, sondern auch Menschen und Gemeinschaft gefördert werden. Dies kann zum Beispiel durch kleinere Klassen, Methodenvielfalt, mehr Sozialarbeiter_innen, mehr Miteinanderreden und das Fördern der Stärken jeder_jedes Einzelnen erreicht werden.

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44.

Die Chancengleichheit muss erhöht werden. Das heißt, junge Menschen müssen die Möglichkeit erhalten sich zu entfalten, ohne vom Bildungsstand ihrer Eltern bzw. ihrer sozioökonomischen Herkunft abhängig zu sein.

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45.

Alle Schulen, die geflüchtete Kinder und Jugendliche unterrichten, sollten zusätzliche Lehrkräfte, muttersprachliche Mittler_innen und mehr Schulsozialarbeiter_innen sowie finanzielle Mittel für geeignete Lernorte erhalten.

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46.

Anerkennung von Verschiedenheiten: Jeder Mensch ist anders und das macht die Gemeinschaft stark. Wir lernen stetig voneinander, da kann es von großem Vorteil sein, wenn jemand komplett andere Sichtweisen und Handlungen auf uns bekannte Situationen hat.


47.

Um Ausgrenzung zu verhindern, muss das Wirtschaftssystem ausgeglichen werden. Hierzu ist es notwendig, Minderheiten gezielt durch Förderprogramme und Projekte zu fördern und in ihrer eigenen Entwicklung zu stärken.


48.

Fremdenfeindlichkeit, Feindseligkeit gegen Lesben und Schwule (Homophobie) und jede Angst vor scheinbarer Ab-Normalität setzt eine bestimmte Vorstellung von Normalität voraus, die wir alle unbewusst unterstützen. Diese Vorstellung von Normalität sollte deshalb kritisch hinterfragt werden.

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49.

Wir brauchen mehr Orte für einen Dialog zur Aufklärung, um Parteien wie die AfD und die NPD durch Wissen zu bekämpfen.

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50.

Die Arbeit von demokratischen Bündnissen gegen Rechts ist ein wichtiger Baustein in der Demokratiearbeit und kann dazu beitragen, der Ausgrenzung junger Menschen vorzubeugen. Bündnissen gegen Rechts sollten deshalb besser gefördert werden.

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51.

Egal, wo jemand herkommt oder wie sie_er aussieht: So wie ich behandelt werden möchte, so behandele ich auch die anderen!


52.

In den Schulen sollte das Fach "Alltag" eingeführt werden.


53.

Wir brauchen eine verantwortungsbewusste Erinnerungskultur an die Verbrechen des Nationalsozialismus, um aus der Vergangenheit die notwendigen Lehren zu ziehen und so gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Gegenwart zu verhindern (z.B. durch Austauschprogramme und geschichtsbezogene Exkursionen).

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