Abstimmungsergebnisse

2. Zusammenleben in Vielfalt: Wie kann das besser funktionieren?


1.

Die meisten jungen Menschen stehen einer vielfältigen Gesellschaft aufgeschlossen gegenüber. Das Problem, was ich jedoch sehe ist, dass sich viele junge Menschen nicht bewusst für solch eine vielfältige Gesellschaft einsetzen. Deswegen sollte das Ziel sein, Jugendliche für Engagement zu begeistern.

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2.

Mitbestimmung sollte an den unterschiedlichsten Orten des Lebens, z.B. Schule, Freizeit, Politik gesichert und selbstverständlich sein.

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3.

Massenunterkünfte tragen nicht dazu bei, dass Geflüchtete sich willkommen und als Teil unserer Gesellschaft fühlen. Stattdessen sollte eine dezentrale Unterbringung für sie organisiert werden, z.B. in WGs oder leerstehenden Wohnungen.

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4.

Das Zusammenleben zwischen "Alteingesessenen" und "Neuankömmlingen" gelingt nicht einfach so: Man braucht den "Zündfunken" der direkten Begegnung und gemeinsame Aktivitäten, die das Kennenlernen und den interkulturellen Austausch fördern (z.B. Cafés, Sport- und Kochkurse, Konzerte, Ausflüge, Feste).


5.

Damit Zusammenleben besser gelingt, sollte noch mehr Energie und Geld in internationale Jugendbegegnungen und Schulaustausch gesteckt werden. Wenn ich einmal selbst fremd war, weiß ich eher, wie sich das genau anfühlt.

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6.

Wir fordern das kommunale Wahlrecht für alle, die dauerhaft in Deutschland leben.

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7.

Wir brauchen ein Gesamtkonzept für das Bildungssystem, um Benachteiligungen von Kindern und Jugendlichen (z.B. aufgrund von Migrationshintergrund oder Lernschwierigkeiten) zu überwinden (z.B. frühzeitige individuelle Förderung, integrative Schulmodelle).

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8.

Wir brauchen weniger Bürokratie (z. B. einfachere Formulare und mehr Hilfestellung, mehrsprachige Angebote, weniger Bürokratie bei der Einschulung).


9.

Jede_r Einzelne sollte nach seinen bzw. ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten gefördert und unterstützt werden.

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10.

Die Herausforderung einer vielfältigen Gesellschaft besteht einzig darin, einfältige Menschen davon zu überzeugen, dass Vielfalt niemandem schadet!


11.

Zusammenleben kann nicht auf Basis von "jeder macht, was er will" stattfinden - das ist Nebeneinanderleben. Wir müssen uns die Arbeit machen, gemeinsame Grundwerte zu bestimmen, die uns zusammenhalten. Und diese Werte sollten wir nicht nur verteidigen, sondern selbstbewusst für sie eintreten.


12.

Politische Bildung ab der Grundschule, um rechten Strömungen (Populismus, Diskriminierung, Rassimus) den Nährboden zu nehmen.


13.

Der Zugang zu Bildung - egal ob Kita, Schule, Ausbildung, Studium, Jugendbildungsstätte - sollte allen gleich offen stehen. Jede_r sollte bestmöglich unterstützt werden (z.B. durch kostenlose Nachhilfe- und Förderangebote, Umgang mit fehlenden Zeugnissen aus den Herkunftsländern).

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14.

Die Politiker_innen müssen ihren Beitrag dazu leisten, dass in Deutschland ein tolerantes und weltoffenes Klima der Anerkennung und der kulturellen, sprachlichen und religiösen Vielfalt entsteht. Sie sollten sich entschieden für Transparenz, Integration und Menschenfreundlichkeit einsetzen.

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15.

Wir brauchen eine Neuausrichtung der Migrations-, Integrations- und Asylpolitik, die mehr auf Potenziale und Chancengleichheit ausgerichtet ist und weniger auf die Problematisierung von Unterschieden. Dazu sollten die verschiedenen Politikbereiche besser miteinander vernetzt werden.

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16.

Integration gelingt, wenn neu ankommende Menschen die Möglichkeit erhalten, sich in ihrem Umfeld gut zu orientieren. Hierzu braucht es gute Organisation und Unterstützung, z.B. Umzugshilfe, kostenlose ÖPNV-Tickets oder jugend- und familienfreundliche Stadtpläne mit Jugendtreffs und Beratungsangeboten.


17.

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, die Partizipation und demokratisches Aushandeln von Interessen ermöglichen und frühzeitig und zielgruppengerecht den Kontakt zu kommunalen EntscheidungsträgerInnen herstellen, müssen verlässlich gefördert werden.

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18.

Jugendliche mit Migrationshintergrund brauchen in der Phase der beruflichen Orientierung Unterstützung, Beratung und Ermutigung. Bestehende ausbildungsbegleitende Hilfen sollten zu Regelangeboten für die Betriebe ausgebaut werden.

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19.

Unterschiedliche Gruppen von Kindern und Jugendlichen sollten möglichst viel gemeinsam lernen und erleben.


20.

Sprachförderung ist der Schlüssel zu einer gelingenden Integration, deswegen brauchen wir mehr qualifizierte Deutschkurse für die Menschen mit Migrationshintergrund - sowohl innerhalb als auch außerhalb des Bildungssystems und im Arbeitsleben.

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21.

Das Visa- und Arbeitserlaubnisverfahren auf Bundesebene sollte erleichtert werden.


22.

Die richtigen finanziellen Rahmenbedingungen schaffen: Über eine kurzfristige Projektförderung hinaus brauchen wir eine dauerhafte Finanzierung der Jugendarbeit mit vielfältigen Zielgruppen - inklusive qualifiziertem Personal. Dafür müssen Förderprogramme erhöht und angepasst werden.

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23.

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund brauchen passgenaue Unterstützung (z.B. Sprachförderung, Bewerbungstraining, Kulturverständnis, Jobmessen). Diese Unterstützung muss immer motivierend, wertschätzend und für die Kinder und Jugendlichen freiwillig sein.

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24.

Kinder und Jugendliche brauchen Normalität und eine aktive Freizeitgestaltung. Dabei ist wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung oder mit und ohne Migrationshintergrund begegnen und ihre Freizeit gemeinsam verbringen.


25.

In Kindergarten und Schule sollte verstärkt auf kulturelle Unterschiede und die Bekämpfung von Vorurteilen eingegangen werden. Es darf keine Tabuthemen geben (z.B. psychische Krankheiten, Homosexualität, mehr als nur zwei Geschlechter, Flüchtlingsthematik).

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26.

Alle sollen gleiche Bildungschancen erhalten. Es darf keine Elite- und Ausländerschulen geben. Eine Ghettoisierung sollte vermieden werden.

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27.

Mit klaren Regeln funktioniert das Zusammenleben auch in einer vielfältigen Gruppe. Rederechte, Mitbestimmungsrechte, Stimmrechte, die von allen gleichermaßen wahrgenommen werden können. Das kann auch mal am Anfang eine Quote für eine bestimmte Gruppe bedeuten, damit deren Stimme nicht untergeht.


28.

Damit das Zusammenleben in einer bunten Gesellschaft funktioniert, müssen sich die verschiedenen Gruppen auch gleichmäßig verteilen. Es gibt große Unterschiede in der Bevölkerungsstruktur zwischen Stadt und Land. Die Bevölkerung in den großen Städten ist meist vielfältiger und internationaler.


29.

Erwachsene sollen die Möglichkeit bekommen, eine Schulbildung nachzuholen bzw. Nachprüfungen abzulegen.

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30.

Wir fordern, dass junge Flüchtlinge eine Berufsausbildung absolvieren dürfen und in dieser Zeit ein Bleiberecht erhalten.

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31.

Bedarfe für Jugendarbeit dürfen nicht gegen die Bedarfe neu zugewanderter junger Menschen vernachlässigt oder gegenseitig ausgespielt werden.

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32.

Deutschland ist tatsächlich seit langem ein Einwanderungsland. Ehemalige Flüchtende und Eingewanderte sind bereits heute Teil unserer Gesellschaft und gestalten diese mit.


33.

Menschen sollten einander mehr helfen und lieben.


34.

Der Konflikt zwischen der Akzeptanz der Individualität und der Anerkennung der gemeinschaftlichen Regeln stellt eine Herausforderung für das Zusammenleben in Vielfalt dar.


35.

Hilfe zur Selbsthilfe: Interessenvertretungen von Jugendlichen, beispielsweise Migrant_innenjugendselbstorganisationen, müssen stärker gefördert werden, damit sie die unterschiedlichen Perspektiven in die demokratische Gesellschaft einbringen können.

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36.

Bildungseinrichtungen müssen für vielfältige Gruppen von Kindern und Jugendlichen sensibilisiert und besser ausgestattet werden (z.B. durch Schulungen zur interkulturellen Öffnung, Sprachförderungsangebote, mehr qualifiziertes Personal).

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37.

Für ein gelingendes Zusammenleben im Arbeitsleben: Mehr Schulungen, Fort- und Weiterbildungen zu interkulturellen Themen für Beschäftigte sowie mehr Diversitätsmanagement (d.h. diskriminierungsfreier Umgang mit menschlicher Verschiedenheit) in Betrieben, Behörden und Organisationen.

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38.

Sprachkurse sollten für Menschen mit Migrationshintergrund zur Pflicht werden.


39.

Damit das Zusammenleben in Vielfalt besser gelingt, brauchen wir intensive Integrationsmaßnahmen für Menschen, die neu ankommen oder auch schon länger hier leben. Dazu gehören u.a. Sprachkenntnisse, Gesetzverständnis, Verhaltensweisen sowie gemeinsame Veranstaltungen zum Kennenlernen der Kulturen.

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40.

Junge Menschen mit Migrationshintergrund müssen bei der beruflichen Integration stärker unterstützt werden (z.B. durch eine vereinfachte Anerkennung von ausländischen Abschlüssen und Qualifikationen, eine unbürokratische Arbeitserlaubnis und Sprachförderung).

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41.

Es fehlt an sachlicher Aufklärung für die Bevölkerung: Informationsveranstaltungen über z.B. Zahlen und Statistiken, Diskussionsrunden über "fremde" Kulturen und Erlebnisberichte der "Neuankömmlinge". So können Ängste der Bevölkerung aufgenommen und entkräftet werden.

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42.

Wir brauchen einen positiven Umgang mit Vielfalt: Jeder Mensch ist einzigartig und individuell, egal welche Beeinträchtigung, sexuelle Orientierung, Herkunft, Religion, welches Alter oder welchen sozialen Status usw. er hat. Diese Vielfalt ist eine Bereicherung und keine Beeinträchtigung.


43.

Das Zusammenleben in Vielfalt kann gelingen, wenn es für alle Menschen gute und gleichwertige Lebensbedingungen sowie Chancengleichheit gibt, ganz unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsstatus, Religion, Geschlecht oder eines eventuell vorhandenen Handicaps.

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44.

Oft ist es Unwissen, das Probleme bereitet und Ängste hervorruft. Durch bessere Aufklärung, Information und Transparenz können Missverständnisse und Konflikte über Kulturen, Traditionen und Religionen vermieden werden.

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45.

Jede_r von uns kann selbst zu einem besseren Zusammenleben in Vielfalt beitragen, indem wir uns gegenüber Fremden öffnen und uns mehr für Integration einsetzen - vor allem auch in kleinen, alltäglichen Situationen.

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46.

Für ein gelingendes Zusammenleben ist es wichtig, dass mit Vorurteilen und bestimmten Sichtweisen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, gebrochen wird. Die heranwachsenden Generationen müssen sich eine eigene Meinung bilden können, die auf Wissen und nicht auf Vorurteilen basiert.

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47.

Damit das Zusammenleben besser gelingt, braucht es eine Gesellschaft, in der alle gleichberechtigt sind, und jede_r jede_n mit Toleranz, Akzeptanz, Respekt, Offenheit und Verständnis (= gemeinsame Grundwerte) behandelt.


48.

Staat und Gemeinschaft müssen in Menschen investieren: Alle sollten arbeiten und sich in die Gesellschaft einbringen können. Denn je schneller und aktiver wir diejenigen, die nach Deutschland kommen, fördern und ihre gesellschaftliche Teilhabe unterstützen, desto erfolgreicher wird Integration gelingen.

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49.

Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen, die sie aktiv unterstützen, sollten von der Politik stärker in die Durchführung und Planung von Integrationspolitik (z.B. Strategie- und Projektentwicklung) einbezogen werden.


50.

Die Initiativen von Geflüchteten sollten gefördert und ihre Kultur in die Angebote einbezogen werden (z.B. selbst betriebene Cafés, die nicht nur als Treffpunkt, sondern auch als Beschäftigung dienen).


51.

Wir müssen an einer neuen, bunten Gesellschaftsvision für die Zukunft arbeiten.


52.

Jugendverbände bieten Freiräume für selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Engagement und können so eine besondere Ressource für junge Geflüchtete darstellen. In dieser Rolle müssen Jugendverbände gefördert und gestärkt werden.

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53.

Wir fordern den sofortigen Stopp der Abschiebungen von Kindern und Jugendlichen und deren Familien, wenn dadurch das Wohlergehen der Kinder gefährdet wird.

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54.

Junge Menschen mit Migrationshintergrund dürfen nicht nur willkommen geheißen werden. Wir müssen auf sie zugehen, um Begegnungen auf Augenhöhe zu ermöglichen, in den Dialog zu treten und voneinander zu lernen.

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55.

Damit das Zusammenleben in Vielfalt gelingt, braucht es kulturelles Verständnis. Junge Menschen sollten über verschiedene Kulturen, Traditionen und Religionen informiert werden und selbst möglichst viele konkrete interkulturelle Erfahrungen machen können.

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56.

Junge Menschen, die überlegen, neu in die Region zu ziehen oder nach einem Studium zurückzukehren, sollen durch Werbekampagnen überzeugt werden.


57.

In den Schulen muss die Mehrsprachigkeit von Kindern und Jugendlichen anerkannt und gefördert werden.


58.

Junge Menschen mit Behinderung, Migrationshintergrund usw. sollten ermutigt werden, sich zu Jugendleiter_innen ausbilden zu lassen, Leitungsaufgaben zu übernehmen und ihre außerschulischen Qualifikationen im Bildungssystem anerkennen zu lassen. Dafür müssen die Ausbildungskonzepte angepasst werden.

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59.

Für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft spielt Arbeit eine wichtige Rolle: Deshalb brauchen wir viele attraktive, abwechslungsreiche Arbeitsplätze, Praktika und Hospitationen für Einsteiger_innen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, damit möglichst viele junge Menschen arbeiten können.

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60.

Für ein gelingendes Zusammenleben im Arbeitsleben: Betriebe sollten das gegenseitige Kennenlernen ihrer Mitarbeitenden fördern, z.B. durch Betriebsausflüge und die Stärkung von Toleranz und Offenheit.


61.

Jeder Mensch ist individuell versucht, sich an die Gemeinschaft, in der er lebt, anzupassen. Das ist gut, allerdings muss man nicht immer "mitschwimmen".


62.

Geflüchtete Jugendliche müssen eine eigene Stimme erhalten. Zum Beispiel durch Youth Refugee Councils (junge Flüchtlingsräte) wie in Baden-Württemberg. Die Räte werden in alle Fragen einbezogen, die geflüchtete Jugendliche betreffen. Zudem werden sie u.a. in Sachen Beteiligung und Selbstorganisation qualifiziert.

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63.

Ich möchte, dass nicht Toleranz, sondern Akzeptanz das gesellschaftliche Zusammenleben bestimmt. Die echte Anerkennung ist notwendig, damit keine Parallelgesellschaften entstehen.


64.

Unsere Aufnahmegesellschaft muss dafür sorgen, dass junge Geflüchtete in die Lage versetzt werden, mit den ungewollten biografischen Brüchen leben zu können, d.h. selbstbestimmt Perspektiven für die Zukunft entwickeln zu können.


65.

In lokalen Bündnissen aus Gewerkschaften, Wirtschaft, Schulen und Migrationsverbänden sollen Ausbildungsplätze für MigrantInnen eingeworben werden.


66.

Für ein besseres interkulturelles Zusammenleben brauche ich: 1 Jahr in einem nicht-europäischen Land, 1 freies Zimmer in meiner WG für einen Geflüchteten, ein aktives sozio-kulturelles Leben, an dem Menschen ohne Voraussetzung und Leistungsdruck teilnehmen können, und Freizeit für soziales Engagement.


67.

Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in der Arbeitswelt sollte deutlich erhöht werden, vor allem bei Lehrkräften und Erzieher_innen, betrieblichem Ausbildungspersonal sowie Berufsberater_innen und Arbeitsvermittler_innen.


68.

Patenschaften können zu einem gelingenden Zusammenleben beitragen: Ehrenamtliche Pat_innen (eventuell Gleichaltrige) könnten als Vermittler_innen zwischen den Kulturen dienen und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung unterstützen.


69.

Damit das Zusammenleben in Vielfalt besser gelingt, sollte die Kommunikation zwischen den Menschen gestärkt und ausgebaut werden.

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70.

Wir brauchen mehrsprachige Informationsangebote für geflüchtete Jugendliche, damit sie ihre Handlungsoptionen erkennen und auswählen können. Diese Informationen sollten jugendgerecht und leicht zugänglich sein.


71.

Viele Verbände engagieren sich mit Ehrenamtlichen und tragen so zu einem gelingenden Zusammenleben bei. Die verschiedenen Gruppen sollten aber enger zusammenarbeiten. Eventuell sollte eine Stelle die Zusammenarbeit koordinieren.


72.

(Pflicht-)Freiwilligendienste für Alle: Freiwilligendienste bieten die Chance, etwas Neues auszuprobieren und sich selbst besser kennenzulernen. Sie fördern das gegenseitige Verständnis in allen Bereichen der Gesellschaft. Deshalb sollte jede_r einen Freiwilligendienst absolvieren.


73.

Zusammenleben in Vielfalt kann funktionieren, indem Gewalt bei religiösen und politischen Konflikten sowie bei öffentlichen Veranstaltungen vermieden wird.


74.

Wir benötigen Orte für interkulturelle Begegnungen, das heißt geschützte und tolerante Räume und Gelegenheiten, in denen echter Austausch und das Entwickeln eines kulturellen Verständnisses möglich sind (z.B. moderierte Runden, kulturelle Veranstaltungen).


75.

Die Jugendhilfe-, Bildungs- und Schulentwicklungsplanung müssen die Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund als Querschnittsaufgabe umsetzen.

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76.

Inwieweit Zusammenleben gelingt, kommt oft auf die persönlichen Einstellungen der Mitmenschen an, also z.B. darauf wie weltoffen oder fremdenfeindlich sie sind. Diese Einstellungen sind aber nur schwer zu ändern.


77.

Inwieweit Zusammenleben gelingt, kommt oft auf die persönlichen Einstellungen der Mitmenschen an, also z.B. darauf wie weltoffen oder fremdenfeindlich sie sind. Diese Einstellungen sind aber nur schwer zu ändern.


78.

Man fügt sich selbst in Klassen und Gruppen ein, diese Personen harmonieren untereinander. Jedoch selten harmonieren Klassen gegenseitig.


79.

Auswanderung älterer Menschen fördern.