Abstimmungsergebnisse

2. Demokratiescouts- und Peers – Können sie mehr Partizipation in die Kommune bringen?


1.

Anstatt neue Struktur zu schaffen, sollten bestehende gestärkt und mit finanziellen Mitteln unterstützt werden um kommunale Partizipation zu fördern.

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2.

Bei dem DSP-Konzept wird u.a. missachtet, dass Jugendverbände eigene, grundsätzliche und weitergehende Demokratievorstellungen haben und diese im Verbandsalltag tatsächlich leben.

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3.

Jugendverbände übernehmen bereits heute die Aufgaben von “Demokratiescouts“.


4.

Die Idee sollte die bestehende Struktur der Vereine nutzen, da dort Jugendliche für Jugendliche sprechen und Meinungen demokratisch gebildet werden.


5.

Das Programm der DSPs stellt nicht sicher, dass die Entscheider_innen auch auf Jugendliche hören. Dafür ist eine grundlegende Veränderung des Verständsnisses in Erwachsenenstrukturen und Strukturen der Interessensvertretungen der Jugend nötig.

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6.

Die Hierarchie von erwachsenen „Scouts“ und jugendlichen „Peers“ ist ein Problem.

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7.

Problematisch ist, wenn Hauptamtliche der Jugendverbände erst absurde „Qualifikationen“ oder „Staatskundeunterricht“ durchlaufen müssten, um als Demokratiescouts anerkannt zu sein.

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8.

Es ist wichtig, dass die kommunalen Netzwerke der Jugendarbeit/Jugendringe als Sprachrohr für die Interessen aller junger Menschen gesehen werden und diese Netzwerke auch die Ressourcen bekommen, um Träger von Beteiligungsprojekten sein zu können.

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9.

Es braucht keine neuen Strukturen zur Organisation oder Einbindung junger Menschen, sondern vor allem Gesetzesänderungen, die jungen Menschen tatsächliche Befugnisse einräumen.

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10.

Um mir eine Meinung zu bilden und Wünsche zu äußern muss ich Infos sammeln, recherchieren und möglichst in einer Gruppe diskutieren - spontan von einem erwachsenen Scout angesprochen zu werden bringt nichts.

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11.

Fortbildungen in partizipativer Methodik gewährleisten zu wollen, erachten wir als gut – dabei bevorzugen wir jedoch Fördermodelle, die es den Verbänden und/oder Jugendringen ermöglichen, Weiterbildungen auf diesem Themengebiet anzubieten und durchzuführen.

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12.

Das Konzept lässt offen, ob Demokratiescouts auch Hauptamtliche der Jugendverbände sein können oder ob dafür bei der Kommune merkwürdige und nicht durch junge Menschen demokratisch legitimierte Parallelstrukturen geschaffen werden sollen.

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13.

Scouts sollten bei freien Trägern beschäftigt sein und nicht in der Stadt-/Kreisverwaltung. Nur so ist Unabhängigkeit, demokratische Kontrolle und Qualitälität möglich.

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14.

Junge Menschen in den Vereinen könnten mit Hilfe von Fortbildungen zu Scouts und Vertreter_innen werden - dafür sollte es kein neues Label geben müssen.

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15.

Erwachsene sollen Kindern und Jugendlichen immer zuhören, nicht nur wenn ein anderer Erwachsener dies bestimmt.

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16.

Die Idee der Demokratiescouts gefällt mir nicht so gut.


17.

Erstmal den Namen ändern! Wieso sollen Jugendliche nicht selbst Scouts sein können?


18.

Wenn Strukturen nicht so ausgerichtet sind, dass Jugendliche selbst und direkt mitmischen können und dürfen, sondern einen erwachsenen Mittler dafür brauchen, hat das für mich wenig mit Demokratie zu tun.


19.

Meiner Erfahrung nach ist es sehr schwer Jugendliche zu motivieren, wenn sie nicht aus eigenem Impuls handeln.


20.

Warum sollen die DemokratieScouts ausgerechnet bei der Kommune angesiedelt sein?


21.

Das Konzept birgt das Potenzial, dass jugendpolitisch starke kommunale Jugendringe entstehen, die sich als Lobby für alle Kinder und Jugendlichen sehen und ein starkes Gegenüber für Politik und Verwaltung bilden.


22.

Demokratiescouts sollten kommunalpolitische und jugendrelevate Informationen so aufbereiten, dass junge Menschen davon wissen und sich selber eine Meinung bilden können.


23.

Ja, DSPs können - wenn sie richtig verstanden und installiert werden - ein gutes Instrument für eine Stärkung der Jugendpolitik auf der kommunalen Ebene sein.


24.

Die Aufgaben der Scouts sind Information, Vernetzung, Begleitung, Transfer, Moderation, Mediation, Coaching, um Jugendlichen im politischen Geschehen Gehör und Partizipation zu verschaffen.


25.

Demokratiescouts sollten sowohl neue Jugendliche informieren, als auch laufende Projekte oder Prozesse der Partizipation begleiten sowie fester Bestandteil von regional relevanten Entscheidungsgremien sein.