Abstimmungsergebnisse

Um in die abschließende Zusammenfassung der Konsultationsergebnisse aufgenommen zu werden, musste ein Beitrag mindestens 10 Punkte erreichen.

3. Wie könnte eine breitere Debatte über das Wahlalter angestoßen werden?


1.

Eine breitere Debatte könnte über Hinweise auf die UN-Kinderrechtskonvention und die KJHG-Formulierung (§8) "... sind entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der (öffentlichen) Jugendhilfe zu beteiligen ..." angestoßen werden.


2.

Eine breitere Debatte könnte mit der Forderung angestoßen werden, endlich die UN-Kinderrechte konkret zu realisieren und zum Beispiel in das Grundgesetz aufzunehmen.


3.

Junge Menschen sollten Politiker/-innen vor Ort in ihren Wahlkreisen, auf dieses Thema hinweisen und ihre Forderungen an diese herantragen.


4.

Die Beteiligungsmöglichkeiten zwischen den Wahlen sollten verbessert werden: Wenn Jugendverbände und Jugendinitiativen mehr politische Beteiligung initiieren, wird dadurch deutlich, dass Jugendliche die notwendige Reife haben, um auch wählen zu können.


5.

Für einen breiten Dialog ist es wichtig, die Wahlaltersenkung überall zum Thema zu machen und überall darüber zu reden.


6.

Jugendliche sollten selbst aktiv werden! Am wirkungsvollsten ist der Anstoß einer solchen Debatte, wenn er von Jugendlichen selbst initiiert ist. Junge Menschen müssen durch Schule, Medien und Politiker/-innen dazu angehalten werden, sich für ihre Mitbestimmungsrechte einzusetzen.


7.

Beispiele und Studien, die zeigen, dass Jugendliche unter 18 Jahren in der Lage sind zu wählen und dies das Interesse an Politik erhöht, müssen stärker bekannt gemacht werden.


8.

Damit Jugendliche zunächst selbst ein Interesse an politischer Mitbestimmung entwickeln und sich dann auch für diese einsetzen können, braucht es einen Ausbau der politischen Bildung. Sichtbar gemacht werden kann der Wunsch nach einer Wahlaltersenkung dann z.B. auf Veranstaltungen wie Jugendforen.


9.

Eine breitere Debatte zum Thema Wahlalter könnte durch eine jugendgemäße Ansprache (z.B. über elektronische Medien) angestoßen werden.


10.

Vertraute Verantwortliche müssen Gelegenheiten schaffen, bei denen sich Jugendliche und Politiker/-innen treffen und austauschen können. Voneinander zu wissen erhöht das gegenseitige Interesse.


11.

Im Wahlkampf sollten auch jugendpolitische Themen angesprochen werden.


12.

Um eine breitere Debatte anzustoßen, könnten Diskussionen beim Elternabend in der Schule oder mit Kindern im Sommerzeltlager durchgeführt werden. Außerdem könnten Weiterbildungen für Lehrer/-innen in der Schule organisiert werden.


13.

Diese Umfrage ist ein guter Anfang. Auswertungen der Wahl in Bremen und anderen Vorreitern sollte die Angst vor extremen Auswirkungen nehmen.


14.

Man könnte neben den tatsächlichen Wahlen, Wahlen für 16- und 17-Jährige initiieren und deren Ergebnisse bekannt geben.


15.

Hilfreich wäre die Erstellung einer Pro- und Kontra-Liste, in der aufgeführt wird, was für die Absenkung des Wahlalters spricht und was dagegen.


16.

Eine breitere Debatte könnte mit einer europaweit angelegten Kampagne initiiert werden, bei der alle Schulen, Verbände, Parteien etc. zu einer Stellungnahme aufgerufen werden.


17.

Diese Frage impliziert, dass der Fragesteller nicht neutral ist, sondern auf das Ergebnis einer Wahlaltersenkung fixiert ist. Aufgrund der Sinnwidrigkeit einer solchen Senkung, ist auch eine Debatte darüber nicht notwendig, sondern vielmehr über die Situation der jetztigen Wahlberechtigten.