Abstimmungsergebnisse

3. Was muss Politik tun, damit ihr euer Leben gestalten könnt?


1.

Ein höheres Maß an Abstimmungen in Bezug auf die Bildungspolitik ist notwendig. Die unterschiedliche Bildungspolitik in den Bundesländern macht den Wechsel zwischen Schulen und Hochschulen schwer.

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2.

Die Entwicklung junger Menschen wird dadurch überrannt, dass sie als Person nicht mehr wahrgenommen werden, sondern nur noch in Berufen gedacht wird. Diese Persönlichkeitsentwicklung sollte jedoch bei Ausbildung und Berufswahl berücksichtigt werden.

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3.

Zukunftssicherung von Kranken und Rentensystemen! Wir wollen nicht für Fehler der Vergangenheit bezahlen!

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4.

Das Vertrauen und die Einstellung zur Jugend sollte positiver werden.

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5.

Das Ausnutzen von PraktikantInnen muß unmöglich gemacht werden, z.B. per Mindestlohn.

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6.

Am besten wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen.

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7.

Alle Kinder und Jugendliche müssen je nach ihren Fähigkeiten und Eigenschaften anerkannt und gefordert werden. Dafür muss ausreichend Geld zur Verfügung gestellt werden. Ein gutes Bildungsangebot für alle muss durch die Politik sichergestellt werden.


8.

Es soll stärker kontrolliert werden, dass Arbeitsschutzgesetze und Ausbildungspflichten eingehalten werden. Wenn nicht, sollen Betriebe bestraft werden.

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9.

Eine Regulierung der Leiharbeit! Der Grundsatz, gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss endlich umgesetzt werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, die EU-Richtlinie zur Leiharbeit zügig umzusetzen.

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10.

Eine Begrenzung von Befristungsmöglichkeiten. Das Prinzip der Kettenarbeitsverträge durch mehrere nacheinander folgende Befristungen darf nicht Normalität und ausgenutzt werden.

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11.

Vor allem im sozialen Bereich sollte die Politik etwas unternehmen, da dieser noch so unterfinanziert ist, obwohl z.B. viele Sozialpädagogen eine enorme Einsatzbereitschaft zeigen. Vielleicht würden dann auch mehr junge Menschen in diesem Feld Fuß fassen wollen.

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12.

Jungen Menschen brauchen langfristige Verträge mit guten Gehältern und eine gute Arbeitsatmosphäre.

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13.

Interessanterweise speist sich der vermeintliche Überhang an freien Ausbildungsplätzen aus genau den Branchen, in denen die Abbruchquoten am höchsten und die Durchsetzung der Arbeitsschutzgesetze am geringsten ist.

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14.

Sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeitsplätze dürfen nicht zugunsten von atypischen Verhältnissen abgebaut werden.


15.

Freie, bzw. frei gestaltbare Räume zu sichern und neu zu schaffen, ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft. In diesem Sinne werden Freiräume sowohl in zeitlicher, lokaler und -gestalterischer Dimension, aber auch im übertragenen Sinne benötigt.


16.

Wir sprechen uns für die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung aus, weil die im Gesetz formulierten Begründungen ausreichend sind.


17.

Sicherheit haben Azubis und Anwärter auch, wenn sie ein Ausbildungsentgelt bzw. Anwärterbezüge erhalten, mit denen sie sich ein Leben auch leisten können.


18.

Es fehlen immer wieder Lehrstellen und Jugendliche warten nach der Schule auf einen Ausbildungsplatz, sind arbeitslos oder müssen ohne Ausbildung arbeiten - natürlich für wenig Kohle. Das ist unfair! Deswegen sollen Betriebe, die nicht ausbilden, zahlen. Dieses Geld geht dann in Bildung!


19.

Azubis und Anwärter_innen dürfen nicht durch extra-Kosten wie z.B. für Fahrten zu Berufsschulen, Lehrmittel/Gesetzesbücher belastet werden. Diese müssen vom/von der Arbeitgeber_in oder Dienstherr_in übernommen werden.


20.

Aufgrund von atypischen/prekären Beschäftigungsverhältnissen wird es jungen Menschen erschwert, sich regelmäßig und langfristig an der Jugendarbeit & anderen Formen des gesellschaftlichen Engagements zu beteiligen. Die aktive Teilnahme an einer demokratischen Gesellschaft wird hierdurch verbaut.


21.

Die Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen muss Realität werden.


22.

Die Jugend darf nicht immer nur als „Rentenzahler von morgen“ gesehen werden.


23.

Es gibt nicht DEN richtigen Zeitpunkt für das Kinderkriegen. Das muß jederzeit möglich sein, ohne berufliche Nachteile zu erleiden.


24.

Atypische Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und der verspäteter Berufseinstieg führen dazu, dass weniger Entgeltpunkte angesammelt werden, die Rentenanwartschaften sinken und somit Einbußen bei den Alterseinkünften hingenommen werden müssen. Altersarmut ist damit vorprogrammiert.


25.

Wir fordern die unbefristete Übernahme von Auszubildenden. Wir fordern Unternehmen und Verwaltungen in Bund und Ländern – gerade im Hinblick auf die Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs – auf, Auszubildende im eigenen Interesse zu übernehmen.


26.

Kindern und Jugendlichen muss eine reale Zukunft zu Verfügung stehen. Die Politik sollte darauf achten den nachfolgenden Generationen nicht noch mehr Aufgaben zu hinterlassen (demografischer Wandel, Energiewende, Globalisierung).


27.

Mehr kreative Fächer an Schulen.


28.

Besonders staatliche Arbeitgeber müssen aufgrund ihrer Vorbildfunktion einen reibungslosen Berufseinstieg junger Arbeitnehmer_innen gewährleisten.


29.

Sicherheit während der Berufsausbildung kann auch gewährleistet werden, wenn bezahlbare Wohnräume geschaffen werden, Besonders in Ballungsräumen ist es für Azubis und Anwärter sehr schwer bzw. fast unmöglich überhaupt Wohnraum zu bekommen.


30.

Nicht jede/r Schüler/in ist dem Druck, der durch Schulzeitverkürzung entstanden ist, gewachsen.


31.

Es besteht die Gefahr, dass atypische Beschäftigungsverhältnisse in jungen Jahren in regelrechten „atypischen Karrieren“ münden. Diese führen zur Armut im Erwerbsverlauf.


32.

Die Lehrpläne müssen überarbeitet werden. Stimmt der Inhalt noch mit der Realität überein? Was sollen Kinder und Jugendliche in Schule und Ausbildung lernen, um eine gute Arbeit zu finden?


33.

Es muß ohne negative Folgen möglich sein, den Weg auch zu verlassen oder die Spur zu wechseln.


34.

Es sollten uns viele Möglichkeiten von Studien oder Arbeitsplätzen sowie Informationen über Berufe und das was auf uns zu kommt aufgezeigt werden. Mit der Zeit kann man dann den richtigen Weg wählen.


35.

Perspektiven müssen aufgezeigt werden, z.B. durch besondere Ansprechpartner in Unternehmen, Weiterbildungen und Aufstiegschancen.


36.

Die Lernmethoden und Schulmaterialien sollten abwechslungsreicher und aktueller werden.