Alle Fragen im Überblick

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Wir brauchen die Verbundenheit mit anderen Menschen und das Gefühl einer Gemeinschaft anzugehören. Das gilt für Familie, Freundeskreis oder Schulklasse, aber auch für große Gemeinschaften: dem Heimat- oder Wohnort, der Region, aus der wir stammen, dem Land oder dem Kontinent, in dem wir leben.

Egal, ob wir eher heimatverbunden oder Weltbürger_innen sind oder irgendwas dazwischen: Wo wir verstanden, wertgeschätzt und respektiert werden, fühlen wir uns aufgehoben. Als Teil der Gemeinschaft sind wir eher bereit, uns einzubringen und das Zusammenleben aktiv mitzugestalten.

  • Was sorgt dafür, dass du dich einer Gruppe oder einer Gemeinschaft zugehörig fühlst?
     
  • Wem fühlst du dich am stärksten verbunden: deinem Wohnort, Deutschland, Europa oder etwas anderem? Warum ist das so und wie könnte das Zugehörigkeitsgefühl gestärkt werden?
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Bunte Knöpfe, die ergänzt um einige gemalte Striche wie ein bunter Blumenstrauß aussehen. Foto: suze | photocase.de
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Unsere Gesellschaft ist vielfältig: Unterschiede zwischen Stadt und Land, beim Einkommen, bei der Bildung, bei der sexuellen Orientierung, bei Traditionen und Dialekten… Im Laufe der Zeit kamen Menschen hinzu, die andere Kulturen, Religionen oder Sprachen mitbrachten. Manche probierten neue Formen des Zusammenlebens aus.

Das alles macht unser Zusammenleben immer bunter und vielfältiger. Zugleich müssen viele unterschiedliche Gruppen miteinander zurechtkommen. Viele Menschen empfinden diese Entwicklung als Bereicherung, andere betrachten sie mit Besorgnis. Das Zusammenleben in einer Gesellschaft mit vielen Unterschieden fordert alle heraus.

  • Wo siehst du beim Zusammenleben in einer bunten und vielfältigen Gesellschaft Herausforderungen?
     
  • Welche Vorschläge hast du, damit Zusammenleben besser gelingt und von allen mitgestaltet werden kann?
     
  • Was brauchst du, um selbst zu einem besseren Miteinander beitragen zu können?
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Kaputter Stuhl vor einer Wand mit Fliesen, auf der
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Es gibt Gruppen junger Menschen, die ausgegrenzt werden – aus sehr unterschiedlichen Gründen: zum Beispiel wegen einer Krankheit, einer Behinderung, Sprachschwierigkeiten, Armut oder Obdachlosigkeit; auch wegen eines fremd klingenden Namens oder des Aussehens.

Sie haben deswegen einen schlechteren Zugang zu Schule und Ausbildung, Arbeitsplätzen, Freizeit- oder Unterstützungsangeboten. Sie werden diskriminiert und durch Äußerungen, Handlungen oder Unterlassungen von anderen Menschen herabgewürdigt, benachteiligt, belästigt oder bedroht.

  • Wo erlebst du, dass junge Menschen gesellschaftlich ausgegrenzt werden?
     
  • Was muss getan werden, damit kein_e Jugendliche_r außen vor bleibt?
     
  • Welche Vorschläge hast du, damit ausgegrenzte Jugendliche gleiche Chancen erhalten und ihre Fähigkeiten und Talente entwickeln können?
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Künstliche Kletterwand mit verschieden farbigen Griffen, vor der ein etwas ratloser Junge steht.
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Unsere Gesellschaft und damit auch die Art und Weise, wie wir zusammen leben, verändert sich. Einige Änderungen spüren wir unmittelbar, andere fallen uns erst nach einiger Zeit richtig auf. Unzufriedenheit bei bestimmten Themen zeigt sich oft direkt in Protesten und Demonstrationen. Auswirkungen zum Beispiel der Digitalisierung werden erst nach und nach sichtbar.

Veränderungen bringen neue Möglichkeiten und Chancen, aber auch immer wieder Probleme. Sie können deshalb Unsicherheit und Ängste hervorrufen. Weil wir diese gesellschaftlichen Änderungen kaum aufhalten können, lernen wir, damit umzugehen. Allerdings ist das leichter gesagt als getan – gerade wenn so wie jetzt vieles um uns herum gleichzeitig passiert.

  • Welche gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland und Europa treiben dich derzeit besonders um und warum?
     
  • Was würde dir dabei helfen, mit diesen Herausforderungen besser umgehen zu können?