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07 Freiwilliges Engagement und Jugendorganisationen

Eva Wessbecher

Viele junge Menschen wie du sind aktiv und engagieren sich. Zum Beispiel in Organisationen wie Greenpeace, im Pflegeheim, in der Feuerwehr, bei den Pfadfindern, oder im Fußballverein. Dafür brauchen sie Zeit, bessere Unterstützung und Anerkennung. 

 

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Jugendverbände sind Orte des Demokratielernens, der außerschulischen Bildung und der Begegnungen für junge Menschen. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag für den europäischen Zusammenhalt und brauchen deshalb mehr Zugang zu europäischen Förderprogrammen.

Quellen: • Bayerischer Jugendring (2015): Europäische Jugendpolitik • Bund der Deutschen Landjugend ((2017): Jugend in Aktion und Zukunft Europas • djo - Deutsche Jugend in Europa (2016): Berliner Thesen • Evangelische Jugend Bayern (2016): Europa ist „in“ • Junge Europäische Föderalisten (2017): Gegen Populismus • Katholische Landjugendbewegung (2017): Eurovisionen • Kolpingjugend Deutschland(2017): Wahl in Frankreich


Junge Menschen brauchen zuverlässige erwachsene Ansprechpersonen, die sie in ihrem Engagement unterstützen und ihnen als „Türöffner“ und „Ermöglicher“ zur Verfügung stehen.

Quelle: • „Was uns bewegt“ Baden-Württemberg (2015): Abschlussbericht


Die Schule sollte freiwilliges Engagement von Schüler_innen stärker unterstützen und es konkret in den Schulalltag integrieren.

Quelle: • „Was uns bewegt“ Baden-Württemberg (2015): Abschlussbericht


Freiwilliges Engagement junger Menschen sollte direkt auf ihre Lebensarbeitszeit angerechnet werden.

Quelle: Jugendpolitiktage (2017): Dokumentation


Wir brauchen einen einjährigen, bezahlten Pflichtdienst an der Gesellschaft, den alle in Deutschland lebenden Menschen nach dem Schulabschluss absolvieren müssen. Dies fördert die Anerkennung des Ehrenamtes und sorgt für eine dauerhafte Stärkung der Hilfskräfte in sozialen Bereichen.

Quelle: • Jugendpolitiktage (2017): Dokumentation


Ehrenamtliches Engagement sollte gesellschaftlich mehr Aufmerksamkeit erhalten. Dies könnte z.B. durch einen Dachverband des Ehrenamts, Informationsmaterial, einen Ehrenamtsausweis oder eine Werbekampagne erreicht werden.

Quellen: • Jugendpolitiktage (2017): Dokumentation • „Was uns bewegt“ Baden-Württemberg (2015): Abschlussbericht


Das Engagement junger Menschen in Europa und die Fähigkeiten, die sie dabei erlernen, sollten mehr wertgeschätzt und gewürdigt werden (z.B. durch Vergünstigungen, bezahlten Urlaub für Ausbildungen von Jugendleiter_innen, Anrechnung bei der Studienförderung).

Quellen: • Ergebnisse der Beteiligungsrunden von Ichmache>Politik/Strukturierter Dialog (2017): Junge Themen • Jugendpolitiktage (2017): Dokumentation • „Was uns bewegt“ Baden-Württemberg (2015): Abschlussbericht


Ehrenamtliches Engagement in NGOs- oder Hilfsorganisationen ist für junge Menschen attraktiver als Engagement in klassischen politischen Organisationen. Dabei besteht auch ein Zusammenhang mit dem geringen Vertrauen in die Politik und dass NGOs- oder Hilfsorganisationen einen besseren Ruf genießen.

Quelle: • Generation What (2016): Abschlussbericht Deutschland


Menschen, die sich ehrenamtlichen engagieren, sollten eine einheitliche und unbürokratische Förderung erhalten. Dafür soll ein „Ehrenamtstopf“ eingerichtet werden.

Quelle: Jugendpolitiktage (2017): Dokumentation


Junge Menschen sehen viele Möglichkeiten sich aktiv zu engagieren und einzubringen. Allerdings haben die Entwicklungen in der Schul- und Hochschulpolitik dazu geführt, dass viele deutlich weniger Zeit dafür haben.

Quelle: „Was uns bewegt“ Baden-Württemberg (2015): Abschlussbericht