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4. Veränderungen bewältigen: Wie gehst du mit gesellschaftlichen Herausforderungen um?

Künstliche Kletterwand mit verschieden farbigen Griffen, vor der ein etwas ratloser Junge steht.
Foto: suze | photcase.de

Unsere Gesellschaft und damit auch die Art und Weise, wie wir zusammen leben, verändert sich. Einige Änderungen spüren wir unmittelbar, andere fallen uns erst nach einiger Zeit richtig auf. Unzufriedenheit bei bestimmten Themen zeigt sich oft direkt in Protesten und Demonstrationen. Auswirkungen zum Beispiel der Digitalisierung werden erst nach und nach sichtbar.

Veränderungen bringen neue Möglichkeiten und Chancen, aber auch immer wieder Probleme. Sie können deshalb Unsicherheit und Ängste hervorrufen. Weil wir diese gesellschaftlichen Änderungen kaum aufhalten können, lernen wir, damit umzugehen. Allerdings ist das leichter gesagt als getan – gerade wenn so wie jetzt vieles um uns herum gleichzeitig passiert.

  • Welche gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland und Europa treiben dich derzeit besonders um und warum?
     
  • Was würde dir dabei helfen, mit diesen Herausforderungen besser umgehen zu können?

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Ich informiere mich zunächst darüber. Anschließend rede ich im Familien- , Freundes- und Bekanntenkreis über das was wichtig und gut ist, um mir eine Meinung zu bilden und mit einem kleinen Tropfen meinen Teil der notwendigen Debatte anzustoßen.


Ich mache mir große Sorgen über die Sorglosigkeit vieler Jugendlicher. Oft verschließen viele junge Menschen die Augen vor den Problemen dieser Welt. Ursache dafür ist ein fehlen des Austausches zwischen der Situation von Jugendlichen in Europa und anderen Regionen in der Welt.

Selbstverständlich gibt es Jugendliche, die sich engagieren, sich informieren und sich aktiv einbringen, jedoch sind sie der weit geringere Teil. Ich sehe das Problem darin, dass es viele Menschen gibt, die hier in Deutschland im „Luxus“ leben und die Augen davor verschließen, woher ihr Luxus kommt und worauf ihr Reichtum baut. Manchen Jugendlichen scheint es offenbar wichtiger zu sein, das Leben irgendeines YouTubers zu verfolgen und Anteil an seinen oder ihren Problemen zu nehmen, als sich den echten Problemen von echten Menschen zu stellen. Es ist für mich unbegreiflich, wie man den ganzen Tag mit Freunden im Bad rumhängt und dabei nicht einmal realisiert, dass zur selben Zeit Menschen im selben Alter, Stundenlang in Fabriken, unter schlechtesten Bedingungen, die neuste Markenbadehose herstellen, mit der der deutsche Jugendliche, im selben Alter, dann Baden geht. Ich denke, es wäre gut, wenn sich junge Menschen ins Bewusstsein rufen würden, wie ihre eigene Situation ist, wie die Lebenssituation von anderen Jugendlichen auf der Welt aussieht und wie diese miteinander zusammen- und voneinander abhängen. Dazu ist es von Nöten, dass Informationen bereitgestellt werden und diese von jungen Menschen dann auch abrufen werden. Das Problem liegt dabei wahrscheinlich eher im zweiten Teil, da man Jugendliche dazu bringen muss, sich mit den verschiedenen Problematiken auseinanderzusetzen. Wie es beispielsweise Drogenpräventionsprogramme und Workshops gibt wäre Aufklärung auch in diese Richtung denkbar. Schulen könnten zum Beispiel solche Info-Veranstaltungen konkret in den Unterricht mit einbauen und die Schüler selbst könnten in Projekten vielleicht Facharbeiten schreiben, in denen sie beispielsweise die Herkunft von Produkten untersuchen.


Eine Lösungsmöglichkeit wäre, bildungspolitisch heranzugehen und eine flächendeckende politische Bildung in Schulen sowie Infoprogramme zu fördern. Eine weitere Maßnahme wäre die Förderung von eines von den Staaten als verbindlich eingeführten und von der EU geförderten europaweiten Zivildienstes.


Eine ehrliche und offene Diskussion über die Probleme und Lösungsansätze und weniger polarisierende Interessensvertretung in den gesellschaftlichen Debatten.


Junge Menschen sollten stärker i.d. Politik auf lokaler Ebene einbez. werden. Hier werden Demokratie & die Verhandlung ihrer Grundwerte konkreter als am Bsp EU. Themen,die junge Menschen vor Ort betreffen (Schule, Feiermöglichkeiten, etc.) sollten politisiert werden, um diesen Zugang zu schaffen.


Als verantwortliche Bürgerinnen und Bürger sollen sie eine demokratische, weltoffene Gesellschaft mitgestalten und mittragen.

Neben den körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Kompetenzen ist auch die spirituelle Weiterentwicklung junger Menschen wichtig. Durch entsprechende Methoden sollen sie unterstützt werden, ihre Beziehung zu sich selbst, zur Gemeinschaft und zur Welt zu reflektieren und ihren Platz dort zu finden.


Wir bekennen uns zu Toleranz und Inklusion und schaffen im Rahmen unserer Arbeit Möglichkeiten, die unsere Mitglieder anregen, sich mit verschiedenen Weltansichten auseinanderzusetzen, voneinander zu lernen und zu einem verständnis- und respektvollen Zusammenleben beizutragen.


Unsere Aufnahmegesellschaft muss dafür sorgen, dass junge Geflüchtete in die Lage versetzt werden, mit den ungewollten biografischen Brüchen leben zu können, d.h. selbstbestimmt Perspektiven für die Zukunft entwickeln zu können.


Es schreiben und schreien gerade so viele Menschen ihr gefährliches Halbwissen, Rassismen und andere Diskrininierungen und Verschwörungstheorien heraus. Es würde helfen, Menschen zu mündigen Menschen und nicht zu Staatsbürgern zu machen, Grenzen aufzuheben und Geld nicht die Welt regieren zu lassen!