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10 Beiträge

1. Heimatverbunden oder Weltbürger_in: Wie steht’s um dein Zugehörigkeitsgefühl?

Foto: typogretel | photocase.de

Wir brauchen die Verbundenheit mit anderen Menschen und das Gefühl einer Gemeinschaft anzugehören. Das gilt für Familie, Freundeskreis oder Schulklasse, aber auch für große Gemeinschaften: dem Heimat- oder Wohnort, der Region, aus der wir stammen, dem Land oder dem Kontinent, in dem wir leben.

Egal, ob wir eher heimatverbunden oder Weltbürger_innen sind oder irgendwas dazwischen: Wo wir verstanden, wertgeschätzt und respektiert werden, fühlen wir uns aufgehoben. Als Teil der Gemeinschaft sind wir eher bereit, uns einzubringen und das Zusammenleben aktiv mitzugestalten.

  • Was sorgt dafür, dass du dich einer Gruppe oder einer Gemeinschaft zugehörig fühlst?
     
  • Wem fühlst du dich am stärksten verbunden: deinem Wohnort, Deutschland, Europa oder etwas anderem? Warum ist das so und wie könnte das Zugehörigkeitsgefühl gestärkt werden?

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der Welt (2) meiner Familie und meinen Freunden (Bekanntenkreis) (3) Europa (2) Wohnort (2) Enthaltung (1)


Ein Gefühl der Zugehörigkeit mit Deutschland erzeugt seine Weltoffenheit als Raum des Austausches und der Selbstverwirklichung. In Europa sollte die Anerkennung von Vielfalt und das Interesse an und Beteiligung von Menschen aus vielfältigen Kulturen befördern.

Dieser Gedanke ist von besonderer Bedeutung für uns als multikulturelle Gruppe, welche sich im Rahmen des Europa.Excellenz.Kollegs über Austausch in Europa beschäftigt.


Gruppenidentifikation besteht für uns - einer multikulturellen Gruppe - aus Kommunikation, gemeinsamen Vorhaben, gegenseitigen Erwartungen sowie Interesse füreinander. Notwendig sind Räume, die Begegnungen ermöglichen.

Dieser Gedanke ist von besonderer Bedeutung für uns als multikulturelle Gruppe, welche sich im Rahmen des Europa.Excellenz.Kollegs über Austausch in Europa beschäftigt.


Dass ich mich einer geografischen Gemeinschaft zugehörig fühle, habe ich zum ersten Mal in 19 Jahren nach dem Referendum der Briten erlebt. Obwohl ich gegen den "Fußball-Jubel-Nationalgeist" bin, hatte dort ich das Gefühl, die Briten verließen eine Gemeinschaft, zu der auch ich gehöre.

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Ich fühle mich am stärksten Deutschland verbunden. Mein Wohnort wechselt oft, ich musste für das Studium und den Beruf umziehen, jetzt werde ich versetzt. Daher fühle ich mich weniger einer Stadt als dem Land, in dem ich umziehe, zugehörig.

Würde ich von einem Nationalstaat in einen anderen ziehen, würde ich mich eventuell eher dem nächstgrößeren Rahmen, also dann Europa zugehörig fühlen.

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Wir hoffen, dass Grenzen zwischen Ländern eher eine formelle Sache werden und Europa stärker zusammenwächst. Dabei sollten außerdem bürokratische Unsinnigkeiten abgeschafft werden, die immer wieder ein negatives Bild der EU erzeugen.

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Wir fühlen uns eher Deutschland zugehörig als Europa. Europa ist für uns im Moment eine Wirtschaftsgemeinschaft, keine Wertegemeinschaft.

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Wir wünschen uns mehr interkulturelle Programme, wie zum Beispiel Erasmus, die auch vor dem Studium einen europäischen Austausch stärken. So kann man die "Vorteile Europas" am eigenen Leib spüren.


Ich fuhle mich als Berlin-Kreuzberger, Deutscher, aber auch als Italiener, Franzose und Belgier sowie Europaer, je nach dem wo ich bin und mit wem ich spreche.


Ich fühle mich europäisch. Mein Wohnort gefällt mir, aber ich könnte auch woanders wohnen. Bei Europa ist das anders. Ich verbinde mit Europa ein Gefühl, eine Lebensweise, in der ich mich sehr wohlfühle und die ich gerne auch an meine Kinder weitergeben möchte.