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3. Zusammen gegen Ausgrenzung: Wie können wir die Ausgrenzung von jungen Menschen verhindern?

Kaputter Stuhl vor einer Wand mit Fliesen, auf der
Foto: zach | photocase.de

Es gibt Gruppen junger Menschen, die ausgegrenzt werden – aus sehr unterschiedlichen Gründen: zum Beispiel wegen einer Krankheit, einer Behinderung, Sprachschwierigkeiten, Armut oder Obdachlosigkeit; auch wegen eines fremd klingenden Namens oder des Aussehens.

Sie haben deswegen einen schlechteren Zugang zu Schule und Ausbildung, Arbeitsplätzen, Freizeit- oder Unterstützungsangeboten. Sie werden diskriminiert und durch Äußerungen, Handlungen oder Unterlassungen von anderen Menschen herabgewürdigt, benachteiligt, belästigt oder bedroht.

  • Wo erlebst du, dass junge Menschen gesellschaftlich ausgegrenzt werden?
     
  • Was muss getan werden, damit kein_e Jugendliche_r außen vor bleibt?
     
  • Welche Vorschläge hast du, damit ausgegrenzte Jugendliche gleiche Chancen erhalten und ihre Fähigkeiten und Talente entwickeln können?

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.


Schubladendenken ist förderlich um Stuktur und Ordnung in den Alltag zu bringen.


Duch Schubladen denken wird oft eine negative Bewertung transprotiert. Dies sollte man versuchen zu unterbinden.


Chancengleichheit muss erhöht werden, d.h. junge Menschen müssen Möglichkeiten bekommen, sich entfalten zu können, ohne immer wieder in direkter Abhängigkeit zum Bildungsstand im Elternhaus zu stehen.


Kinder und Jugendliche mit Harz IV werden immer wieder von gesellschaftlichen Aktivitäten ausgeschlossen. Der Zugang junger Geflüchteter zu Deutschkursen, Schule, Freizeitangeboten etc. muss verbessert werden.


Bis zur Einschulung sollin Aufnahmeeinrichtungen Deutschkurse bereitgestellt werden. Alle Schulen, die Flüchtlingskinder unterrichten, sollen zusätzliche Lehrkräfte, muttersprachliche Mittler_innen und mehr Schulsozialarbeiter_innen sowie Ressourcen für geeignete Lernorte erhalten.


Die Residenzpflicht der Geflüchteten soll abgeschafft werden. Es belastet zum Beispiel die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an Ferienfahrten und Seminaren mit unnötigen bürokratischen Hürden.


Einfache + unbürokratische Zugänge zu medizinischer Versorgung: Geflüchtete + auch Geflüchtete ohne Papiere haben grundsätzlich ein Recht auf kostenfreie medizinische Versorgung + müssen freien Zugang zu dieser genießen, ohne dass ihre persönlichen Daten an die Ausländerbehörde weitergegeben werden


Begegnungsräume schaffen, Sozial- und Jugendarbeit ausbauen, den Zugang über Gleichaltrige stärken – Peer-to-Peer, Zivilcourage stärken, Ängste und Vorurteile abbauen,


Finanzielle Förderung von Inklusionsprojekten

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