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3. Zusammen gegen Ausgrenzung: Wie können wir die Ausgrenzung von jungen Menschen verhindern?

Kaputter Stuhl vor einer Wand mit Fliesen, auf der
Foto: zach | photocase.de

Es gibt Gruppen junger Menschen, die ausgegrenzt werden – aus sehr unterschiedlichen Gründen: zum Beispiel wegen einer Krankheit, einer Behinderung, Sprachschwierigkeiten, Armut oder Obdachlosigkeit; auch wegen eines fremd klingenden Namens oder des Aussehens.

Sie haben deswegen einen schlechteren Zugang zu Schule und Ausbildung, Arbeitsplätzen, Freizeit- oder Unterstützungsangeboten. Sie werden diskriminiert und durch Äußerungen, Handlungen oder Unterlassungen von anderen Menschen herabgewürdigt, benachteiligt, belästigt oder bedroht.

  • Wo erlebst du, dass junge Menschen gesellschaftlich ausgegrenzt werden?
     
  • Was muss getan werden, damit kein_e Jugendliche_r außen vor bleibt?
     
  • Welche Vorschläge hast du, damit ausgegrenzte Jugendliche gleiche Chancen erhalten und ihre Fähigkeiten und Talente entwickeln können?

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Junge Geflüchtete und ihre Familien müssen umgehend nach Ankunft in Berlin über das Recht auf einen Schulbesuch und ggf. über Möglichkeiten der Geltendmachung informiert werden.


Jungen Menschen, die ihre Schullaufbahn abgeschlossen haben, müssen schnelle, unbürokratische Zugänge zu Bildungs- und Qualifizierungsangeboten, die unterschiedliche Sprachkompetenzen berücksichtigen, zur Verfügung stehen.

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Der Zugang zu medizinischen Dienstleistungen soll für junge Geflüchtete im gleichen Umfang wie für gesetzlich Versicherte gewährleistet werden.


Mehr Durchlässigkeit im Bildungssystem fördert die Chancengleichheit. Es sollte mehr auf individuelle Begabung und Talente als auf die Herkunft geachtet werden.


Ausgrenzung findet durch das bayerische Bildungssystem statt. Dieses ist extrem undurchlässig - so hängt der schulische Erfolg stark mit dem Bildungsgrad des Elternhauses zusammen. Menschen mit Migrationshintergrund wird so die Chance zum Aufstieg genommen.


Ausgrenzung ist kein Phänomen, das politisch eingeschränkt werden kann. Dass Menschen benachteiligt werden, wird durch die Gesellschaft hervorgerufen. Da die Gesellschaft jeder einzelne von uns ist, müssen wir bei uns beginnen und uns hinterfragen, statt nur politische Institutionen zu kritisieren.


Ausgrenzung kann auch innerhalb eines Verbandes passieren, durch fehlende Strukturen, fehlende Vertretungsrechte und fehlende Mitbestimmung.


Kindergarten, Schule, Verein, Band, Freundeskreis: Meiner Meinung nach muss man Kindern und Jugendlichen so bald wie möglich vermitteln, dass jeder Mensch gleiche Rechte besitzt und keiner wertvoller ist als der andere.

Um Ausgrenzung zu verhindern, muss man also seine Mitmenschen als ebenbürtig betrachten und darf sie nicht aufgrund von Unterschieden in eine Schublade stecken. Gemeinsam anders zu sein, ist eine Botschaft die man Kindern und Jugendlichen vermitteln sollte.


Um Ausgrenzung zu verhindern, muss das Wirtschaftssystem ausgeglichen werden. Hierzu ist es notwendig, Minderheiten gezielt durch Förderprogramme und Projekte zu fördern und in ihrer eigenen Entwicklung zu stärken. Außerdem brauchen junge Leute, egal welchen Alters, eine eigene Stimme!


Um Ausgrenzungen vorzubeugen, ist es wichtig, fremde Traditionen in die eigene Kultur zu integrieren. Dies kann durch religiöse Feste (Ostern, Ramadan) geschehen, wenn diese nebenher akzeptiert werden. Außerdem sollte an den Schulen eine Mottowoche eingeführt und fremde Kulturen behandelt werden.