197 Beiträge

2. Zusammenleben in Vielfalt: Wie kann das besser funktionieren?

Bunte Knöpfe, die ergänzt um einige gemalte Striche wie ein bunter Blumenstrauß aussehen. Foto: suze | photocase.de
Foto: suze | photocase.de

Unsere Gesellschaft ist vielfältig: Unterschiede zwischen Stadt und Land, beim Einkommen, bei der Bildung, bei der sexuellen Orientierung, bei Traditionen und Dialekten… Im Laufe der Zeit kamen Menschen hinzu, die andere Kulturen, Religionen oder Sprachen mitbrachten. Manche probierten neue Formen des Zusammenlebens aus.

Das alles macht unser Zusammenleben immer bunter und vielfältiger. Zugleich müssen viele unterschiedliche Gruppen miteinander zurechtkommen. Viele Menschen empfinden diese Entwicklung als Bereicherung, andere betrachten sie mit Besorgnis. Das Zusammenleben in einer Gesellschaft mit vielen Unterschieden fordert alle heraus.

  • Wo siehst du beim Zusammenleben in einer bunten und vielfältigen Gesellschaft Herausforderungen?
     
  • Welche Vorschläge hast du, damit Zusammenleben besser gelingt und von allen mitgestaltet werden kann?
     
  • Was brauchst du, um selbst zu einem besseren Miteinander beitragen zu können?

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Erwerbstätigkeit von ZuwanderInnen unterstützen: Eine einfache und unbürokratische Arbeitserlaubnis ermöglicht es, diese „stille Reserve“ deutlich besser zu nutzen. Dazu gehört auch eine zeitnahe Anerkennung von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen


Menschen mit Migrationshintergrund sollen stärker in die Durchführung und Planung von Integrationspolitik einbezogen werden


WGs oder leerstehende Wohnungen für Flüchtlinge nutzen



Erwachsene sollen die Möglichkeit bekommen, eine Schulbildung nachzuholen bzw. Nachprüfungen abzulegen.


Kinder und Jugendliche stärker bei ihrer schulischen Bildung unterstützen, z.B. durch kostenlose Nachhilfe- oder Förderangebote




Sprachförderung als Schlüssel zu einer gelingenden Integration


Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits länger in Deutschland leben, können als VermittlerInnen und Paten zwischen Jugendlichen fungieren