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2. Zusammenleben in Vielfalt: Wie kann das besser funktionieren?

Bunte Knöpfe, die ergänzt um einige gemalte Striche wie ein bunter Blumenstrauß aussehen. Foto: suze | photocase.de
Foto: suze | photocase.de

Unsere Gesellschaft ist vielfältig: Unterschiede zwischen Stadt und Land, beim Einkommen, bei der Bildung, bei der sexuellen Orientierung, bei Traditionen und Dialekten… Im Laufe der Zeit kamen Menschen hinzu, die andere Kulturen, Religionen oder Sprachen mitbrachten. Manche probierten neue Formen des Zusammenlebens aus.

Das alles macht unser Zusammenleben immer bunter und vielfältiger. Zugleich müssen viele unterschiedliche Gruppen miteinander zurechtkommen. Viele Menschen empfinden diese Entwicklung als Bereicherung, andere betrachten sie mit Besorgnis. Das Zusammenleben in einer Gesellschaft mit vielen Unterschieden fordert alle heraus.

  • Wo siehst du beim Zusammenleben in einer bunten und vielfältigen Gesellschaft Herausforderungen?
     
  • Welche Vorschläge hast du, damit Zusammenleben besser gelingt und von allen mitgestaltet werden kann?
     
  • Was brauchst du, um selbst zu einem besseren Miteinander beitragen zu können?

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Tabuthemen abschaffen, besonders in der Schule / Bildung

z.B. psychische Krankheiten, Homosexualität, mehr Geschlechter als nur 2


Wir fordern freien Unterricht für alle Flüchtlinge im Alter von 6-18 Jahren, stärkere Einbindung ins Bildungssystem sowie Förderung von Kontakten zwischen Flüchtlingen und der Bevölkerung (Patenschaften ect.)

So schnell wie möglich sollen die Kinder und Jugendlichen in sogenannte Sprachklassen für eine Basisintegration eingeführt werden. Dort lernen sie die deutsche Kultur sowie die Sprache kennen. Nach der Kennenlernphase sollen sie in weiterführende Bildungssysteme integriert werden. Die Einbindung ins Bildungssystem ist eine der wichtigsten Aspekte der Integration da sie die Zukunft der Kinder und Jugendlichen maßgeblich bestimmt. Um dies zu ermöglichen sollen mehr haupt- sowie ehrenamtliche Mitarbeiter ausgebildet und eingestellt werden. Mit den Sprachklassen die sich über einen Zeitraum von vier Monaten bewegen, soll die Integration für alle ermöglicht werden, egal ob Aussicht auf Asyl besteht oder nicht. Anschluss an die deutsche Bevölkerung und Bildung bedeuten für jeden Jugendlichen einen großen Vorteil und können negative Entwicklungen verhindern und vorbeugen. Die ehrenamtlichen Patenschaften sollen für Flüchtlinge im minderjährigen Alter bestehen, um ihnen nach der Zeit in der Sprachklasse weitere Unterstützung bieten zu können. Diese sollen sich auf Hausaufgabenhilfe und das Nachholen von Lernstoff beziehen. Zudem soll es auch möglich sein die Freizeit zusammen mit den Paten zu gestalten, da der Wunsch nach Kontakt zu Flüchtlinge im größten Teil der deutschen Bevölkerung erwünscht wird.


Flüchtlings Cafe von Flüchtlingen

Wir fordern ein Flüchtlings Cafe in welchem die Flüchtlinge auch arbeiten dürfen. Somit dient das Cafe nicht nur als Treffpunkt, sondern auch als Beschäftigung und Ablenkung neben dem Alltag. Dies geschieht auf Freiwilliger Basis und wird, aufgrund der Politischen Flüchtlingsregelung, nicht bezahlt.


Freizeitangebote für Flüchtlingskinder- in Kooperation mit Kindergärten und Grundschulen

Wir fordern eine drastische Steigerung der Freizeitangebote für Flüchtlingskinder damit sie aus ihrem oftmals langweiligen oder auch stressigen Alltag entfliehen können. Eine Lösung für dieses Problem könnten vielfälltige Angebote, zum Beispiel : Ausflüge, Sportangebote (Fußballtuniere) und Spieleabende in Kooperation mit Kindergärten und Grundschulen, sein. Der Kontakt zu anderen Kindern fördert nicht nur die Sprache, sondern auch den Kulturausstausch.


Intensive Integrationsmaßnahmen

z.B. Sprachkenntnisse, Gesetzverständnis, Verhaltensweisen, gemeinsame Veranstaltung zum Kennenlernen der Kulturen.


Ein Miteinander erfordert kulturelles Verständnis (mangelnde Toleranz aufgrund mangelnder Kenntnisse).

- lokale Verfügbarkeit von Sprachkursen ausbauen, - Orientierungskurse erweitern, um bei Flüchtlingen kulturelles Verständnis zu wecken, - mit Flüchtlingen organiserte (z.B. im Rahmen von Orientierungskursen) Ausflüge unternehmen ("in das Leben einführen") und lokale Ansprechpartner vorstellen (Integrationshelfer, Migrationsorganisation, Sportvereine, Musikvereine etc.) - Kontakt zwischen "Altbürgern" und Flüchtlingen herstellen; - Vereine sind häufig das beste Mittel der Integration! - Flüchtlingsleitfaden (Papier oder z.B. App für Smartphone) mit allen wichtigen Infos und Ansprechpartnern vor Ort (kommunale Ebene) als erster Einstieg, - Tag der offenen Tür z.b. bei Moscheen fördern, - Interkulturelles Fest auf kommunaler Ebene (Stadt/Dorf).


Kultur von MigrantInnen bei Angeboten einbeziehen


Willkommenskultur für ZuwanderInnen: Patenschaften von Einrichtungen



gemeinsames Kennenlernen zwischen Arbeitnehmer_innen