Es werden nur Beiträge mit dem Schlagwort Engagement angezeigt. Alle Beiträge anzeigen.

13 Beiträge

2. Füreinander - Miteinander: Wie kann das funktionieren?

Jugend-Schubladen: faul, dumm, unselbständig,...
Zeichnung: Anne Bergfeld

Die Freiwillige Feuerwehr kann im Ernstfall nicht mehr ausrücken, weil ihr die Freiwilligen fehlen. Junge Leute wollen sich engagieren. Aber die Initiativen oder das Jugendzentrum sind viel zu weit weg. Gleichzeitig gibt es vor Ort aber genügend Bedarf an ehrenamtlicher Hilfe, zum Beispiel alte Menschen, die Unterstützung im Alltag brauchen – doch niemand hat Zeit dafür. Beim Thema ehrenamtliches Engagement krankt es an mancher Ecke. Ihr wollt mitbestimmen, wenn etwas entschieden wird. Aber ihr wollt vor allem auch mit gestalten.

Was meint ihr: Was muss sich verändern, damit ihr euch engagieren könnt? Und wo würdet ihr gerne mehr mitbestimmen - und wie? An welchen Stellschrauben muss gedreht werden?
Wir wollen von euch wissen: Was braucht ihr ganz konkret, damit ihr mitreden euch engagieren könnt? Welche Angebote fehlen bei euch vor Ort und wie können alle Generationen eingebunden werden?

 

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Zivildienst für alle Männer und Frauen als Pflicht einführen.

Mit dem Pflicht-Zivildienst ist es für alle jungen Menschen möglich, Erfahrungen im Umgang mit Senioren, kranken Menschen, Kindern etc. zu sammeln. Dies fördert unserer Meinung nach die Bereitschaft, sich nach dem Zivildienst ehrenamtich zu engagieren. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Zeit

Um sich zu engagieren, braucht es Zeit. Viel Zeit verbringen wir in der Schule oder mit Lernen für Arbeiten und Hausaufgaben. In unserer Freizeit wollen wir dann auch mal Freunde treffen und entspannen. Engagieren würden wir uns, wenn wir mehr freie Zeit hätten und das, was wir dann machen, auch mal Spaß macht oder einfach nur für uns ist. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Interessenvertretungen von Jugendlichen, beispielsweise Migrant_innenjugendselbstorganisationen, müssen stärker gefördert werden, um die unterschiedlichen Perspektiven in die demokratische Gesellschaft einzubringen.


Unser Traum ein "Vereinsbus" um alle Jugendlichen zusammen zu befördern


Gesellschaftliches Engagement hat einen hohen Stellenwert und muss angemessen unterstützt werden. Die Rahmenbedingungen sind so zu gestalten, dass ehrenamtliches Engagement neben der Erwerbsarbeit möglich ist, gefördert wird und Anerkennung findet.


Forderung: Hilfestellung bei ersten Schritten in neue Projekte

Infomaterial, Ansprechpartner, mehr Transparenz auf der Suche nach Unterstützung


Wir wollen eine Engagement-Karte für unter 18-jährige, durch die wir in verschiedenen Institutionen, wie zum Beispiel in der Fahrschule, im Kino oder im Schwimmbad Rabatte bekommen. Diese wollen wir haben, nachdem man sich mindestens ein halbes Jahr durchgängig bei einer Einrichtung engagiert hat.

Wir wollen durch diese Karte erreichen, dass sich vor allem Jugendliche in verschiedenen Bereichen engagieren und auch dabei bleiben. Denn wenn man schon in einem jungen Alter mit Ehrenämtern anfängt, dann bleibt man eher weiterhin dabei und fühlt sich mehr in die Gemeinschaft des Ehrenamtes eingebunden. Gerade junge Leute können durch solche Ehrenämter viele Erfahrungen für ihren weiteren Lebensverlauf sammeln und zum Beispiel lernen Verantwortung zu übernehmen. Wenn Jugendliche schon früh solche Ämter ausführen, dann können sie später leichter verantwortungsvolle Jobs übernehmen, da sie im Ehrenamt mit verschiedenen solcher Aufgaben konfrontiert worden. Wir wissen, dass es bereits eine solche Karte gibt, diese wird allerdings nur unter anderen Bedingungen ausgehändigt. Man muss mindestens achtzehn sein, sich schon drei Jahre engagiert haben und dabei jedes Jahr 250 Stunden absolviert haben. Diese Bedingungen finden wir allerdings nicht sehr passend, da sich vor allem viele Jugendliche engagieren und diese auch eine Anerkennung für ihre Arbeit verdienen.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Während früher selbstverständlich war sich in Ortsvereinen zu engagieren, müssen wir heute neue Anreize schaffen: gute Organisation und Vernetzung gemeinsam Aktivitäten / Zusammengehörigkeitsgefühl hervorheben.

Jeder weißt, dass die FFW (Freiwillige Feuerwehr) wichtig und notwendig ist. Es fehlen aber leider tatsächlich Anreize sich dort zu betätigen.


Fehlende / unzureichende Öffentlichkeitsarbeit der Vereine/Verbände


Man kann selten nur ein bisschen helfen. Reicht man den kleinen Finger, wird die ganze Hand genommen.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.