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5. #jungeThemen: Eine jugendgerechte Gesellschaft entsteht nicht von allein!

Zeichnung: Anne Bergfeld

Jetzt wollten wir schon ganz schön viel von euch wissen – aber bestimmt habt ihr noch viel mehr Ideen und Vorschläge. Natürlich sollt ihr auch diese einbringen. Was muss sich noch verändern, damit die Gesellschaft jugendgerechter wird? Was sollt ihr uns noch mit auf den Weg geben, damit Politik das vielleicht beim nächsten Mal in den Blick nimmt? Wir werden versuchen, eure Punkte einzubringen und die Politiker_innen darauf aufmerksam machen, dass sie euch wichtig sind!

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Keine Egoisten, keine Beleidigungen

Eine gerechte Gesellschaft kann nur dann Wirklichkeit werden, wenn das Handeln der Menschen, das heißt auch von Politikern, Industriellen und Managern, aber auch von jedem Einzelnem immer auch die Interessen und Bedürfnisse der Mitmenschen berücksichtigt. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.


Keine alten, strengen Regeln

Wir wollen die Regeln des Zusammenlebens in dieser Gesellschaft mitgestallten, sie erneuern, anpassen und wann immer möglich erweitern. Regeln und Gesetze sollen den Menschen zu mehr Freiheit verhelfen und sie nicht einengen. Sie dürfen nicht durch längst überholte Traditionen und Vorurteile begründet sein. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.

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Respekt, guter Umgang und gute Atmosphäre

Verständnis, Rücksicht und Respekt können nicht immer nur von Kindern und Jugendlichen gefordert werden. Lehrer*innen, Eltern und andere Erwachsene sollten in ihrem Verhalten respekt-, verständnis- und rücksichtsvoll sein. Sie sind Vorbilder und können uns vorleben und uns lehren, was Respekt ist. Leichter fällt Respekt und Verständnis, wenn man sich kennt und eine gute Beziehung hat. Erwachsene sollten sich viel mehr Zeit nehmen (können), um mit Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Dann aber sollen sie auch zuhören, Mitsprache und Mitgestaltung ermöglichen und Kindern und Jugendlichen erlauben, selber Erfahrungen zu machen. In der Schule könnten Hilfsprojekte für zum Beispiel Flüchtlinge oder Obdachlose, bei denen die Lehrer*innen unterstützen, die Chance bieten, sich anders kennen zu lernen und ohne Noten zu tollen, lehrreichen Erfahrungen führen. Was miteinander für andere tun, stärkt die Gemeinschaft. Damit Familien mehr Zeit füreinander haben, muss mit weniger Stunden Arbeit in der Woche ausreichend verdient werden. Zu Überstunden darf niemand gezwungen werden. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.


Sein Wissen mit anderen teilen

Wissen ist wie Geld auch Kapital. Alle Menschen müssen die Möglichkeit haben, zu lernen. Fortschritt und Entwicklung sind wichtig für alle Menschen. Die Forschung in Gesundheit, Umweltschutz, Technik muss stärker gefördert werden und das Wissen geteilt werden. Wissen darf nichts kosten. Wer wenig Geld hat, muss trotzdem Fortschritt nutzen können. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.

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Frieden, Glück

Wir alle wollen eigentlich nur glücklich sein in einer friedlichen Welt. Menschen, die arm sind, die sich ungerecht behandelt fühlen, sind unzufrieden und neidisch auf das Glück anderer. Reichtum muss gleichmäßiger verteilt sein. Die Reichen müssen teilen und abgeben und die unterstützen, die gar nichts oder zu wenig haben. Viele wichtige Sachen wie Freundschaft, Frieden, Glück, Tradition, Liebe, Familie, Zeit, Zusammenhalt, Solidarität werden vergessen, wenn es immer nur um Geld und Ansehen geht. In der Schule müssen auch solche Sachen gelernt werden. Wir möchten über das reden, was wirklich wichtig ist. Was uns wichtig ist, damit wir zusammenleben können und wollen. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.


Keine alten, strengen Regeln

Wir wollen die Regeln des Zusammenlebens in dieser Gesellschaft mitgestalten, sie erneuern, anpassen und wann immer möglich erweitern. Regeln und Gesetze sollen den Menschen zu mehr Freiheit verhelfen und sie nicht einengen. Sie dürfen nicht durch längst überholte Traditionen und Vorurteile begründet sein. Ergebnis der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06

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Netzneutralität bewahren - keinem darf das Internet gehören!

Oft ist von der Einführung eines "Zwei-Klassen-Internet" zu hören. Internetanbieter drängen darauf, kostenpflichtige "Überholspuren" einzuführen. Dies muss unserer Meinung nach verhindert werden. Hier stehen die Interessen aller Verbraucher auf dem Spiel. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Museen kostenfrei für alle nutzbar machen.

Viele Museen werden durch öffentliche Mittel finanziert. Diese Museen sollten dann auch für alle Menschen kostenfrei nutzbar sein. Teilweise schrecken hohe Eintrittspreise vom Museumsbesuch ab. Dies widerspricht dem Ansatz, mehr kulturelle Bildung für jedermann zu ermöglichen. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Menschen sollen Teile ihres Geldes an sozialen Projekte spenden oder an ärmere Menschen!

Menschen, die viel haben, sollen andere daran teilhaben lassen. Die Entwicklung, dass wenige immer reicher werden und viele immer ärmer, muss gestoppt werden – bzw. Reichtum gleichmäßiger verteilt werden. Wer viel hat, hat auch viel Verantwortung! Steuern für Reiche hoch! Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


In einer gerechten Welt hat jeder Mensch mindestens so viel Geld, dass er ein Dach über dem Kopf hat und davon leben kann ohne zu Hungern. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)