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4. Wir sind verschieden: Was machen wir daraus?

Zeichnung: Anne Bergfeld für Ichmache>Politik

Unser Land verändert sich. Es kommen viele Menschen zu uns, die ihre eigene Geschichten mitbringen, die in unserem Land leben und gut ankommen wollen. Auch die Zusammensetzung der Bevölkerung in den Regionen ändert sich. Einige ziehen woanders hin, andere kommen neu hinzu. Das macht unser Zusammenleben bunt und vielfältig. Damit alle die Möglichkeiten haben, selbstbestimmt und gut ihr Leben zu gestalten, braucht es mal Freiheit, mal Unterstützung, mal Offenheit, mal Neugier und mal Gelassenheit. Das ist nicht nur wichtig, damit Alt und Jung gut zusammen leben können, sondern auch, um ein Miteinander statt ein Nebeneinander oder gar ein Gegeneinander zu fördern. Welche konkreten Vorschläge habt ihr, um das Zusammenleben zu gestalten?
Woran fehlt es, damit wir alle miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft leben können?

 

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Respekt

Wir wünschen uns mehr Respekt auch jungen Menschen gegenüber. Wir wollen ernst genommen werden und nach unserer Meinung gefragt werden. Es geht bei allen politischen Entscheidungen auch immer um unsere Zukunft. Wir haben Ideen und Meinungen, Wünsche, Hoffnungen und Träume. Wir wollen mehr Mitgestaltungsfreiheiten und –räume und ernsthafte Auseinandersetzung mit unseren Fragen und Vorstellungen. Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel 06.07.2016


Kein Rassismus! Prävention und Aufklärung um Alltagsrassismus zu bekämpfen!

Alle Menschen müssen unabhängig von ihrer Hautfarbe, Herkunft, Religion oder ihrem sozialen Status, gleichbehandelt und gleich gefördert werden. Gegen Rassismus muss politisch vorgegangen werden durch politische Bildung (Prävention und Aufklärung) in Schule und Verbänden und Gesetze, die Rassismus härter bestrafen. Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel 06.07.2016


Toleranz!

Politiker müssen sich dafür einsetzen, dass alle Teile der Gesellschaft Toleranz lernen, üben und anwenden. Toleranz, Respekt und Anerkennung sind die Voraussetzung für ein gutes Miteinander und Klima. Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel 06.07.2016


Toleranz - selbst leben.

Viele Menschen fordern Toleranz. Doch sind leider nicht bereit, diese selbst zu leben. Dies trifft auf junge Leute genau so zu wie auf ältere Menschen, Lehrkräfte, Politiker u.s.w. Wir denken: Nur wer selbst tolerant ist, wird Toleranz erleben dürfen. So lange wir skeptisch auf andere schauen, wird uns das gespiegelt. Wenn wir Einwanderung kritisch sehen, werden auch die einwandernden Menschen uns gegenüber kritisch sein. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Mehr kostenlose barierrefreie Toiletten im öffentlichen Raum.

Egal ob jung oder alt - mit oder ohne Handicap - in jeder Stadt sollten kostenlose, barierrefrei zugängliche Toiletten zur Verfügung stehen. Vor allem für Rollstuhlfahrer/-innen ist dies ein wichtiger Bestandteil zum Wohlfühlen an einem Ort. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Mehr Projekte zur politischen Bildung junger Menschen anbieten.

Das Projekt "IchmachePolitik" finden wir gut. Es ermöglicht uns, gemeinsam Lösungen zu suchen und mit unseren Ideen direkt in Kontakt mit der Bundesregierung zu kommen. Solche Projekte, bei den wir uns einbringen können, ernst genommen werden und etwas erreichen können, sollten häufiger angeboten werden. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Stärkere Förderung von Austauschprogrammen mit unpopulären Ländern

Momentan sind Austauschprogramme vor allem mit den USA populär. Eine stärkere finanzielle Förderung von Programmen mit unpopulären Ländern wäre ein Anreiz für junge Menschen, auch "zweite" und "dritte" - Welt-Länder in für ein Austauschprogramm in Betracht zu ziehen. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Mit Einrichtung von Gesamtschulen durch Vermischung Inklusion schaffen

Die vielen positiven Erfahrungen mit den schon bestehenden Gesamtschulen sollen dazu führen, dieses Modell zur schulischen Bildung in ganz Deutschland einzuführen. Gemeinsames Lernen soll in einer gemeinsamen Schule im Wohnort möglich sein. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Mehr hauptamtliches Personal für die Beratung der Menschen, in der Stadtteilarbeit, für konkrete Projekte zur kulturellen Begegnung bereit stellen.

Menschen, die in unser Land kommen und unsere Sprache nicht sprechen, benötigen Beratung. Vor allem dazu, sich hier zurecht zu finden. Ebenso ist eine gute Stadtteilarbeit von hauptamtlichen Personal abhänging - diese Personen ermöglichen erst ehrenamtliches Engagement. Mit mehr finanziellen Mitteln für Projekte zur kulturellen Begenung ist es schneller Möglich, Vorurteile und Ängste abzubauen und ein Zusammenwachsen zu ermöglichen. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Aufklärung und Information durch das Fach "interkulturelle Bildung"

Die Bundesregierung soll die Landesparlamente sensibilsieren, das Fach "interkulturelle Bildung" an Schulen, Berufsschulen einzuführen. Fragen wie "Wo kommen all die Menschen her und warum?", "Wie ist das Leben und die Kultur dort?" und "Was konkret kann ich für gelingende Inklusion tun?" können dort konkret erklärt werden und erleichtern das Zusammenleben der Menschen. Ebenso sollen hier regelmäßig Kontaktmöglichkeiten angeboten werden, um mit Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern ins Gespräch zu kommen. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.