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4. Wir sind verschieden: Was machen wir daraus?

Zeichnung: Anne Bergfeld für Ichmache>Politik

Unser Land verändert sich. Es kommen viele Menschen zu uns, die ihre eigene Geschichten mitbringen, die in unserem Land leben und gut ankommen wollen. Auch die Zusammensetzung der Bevölkerung in den Regionen ändert sich. Einige ziehen woanders hin, andere kommen neu hinzu. Das macht unser Zusammenleben bunt und vielfältig. Damit alle die Möglichkeiten haben, selbstbestimmt und gut ihr Leben zu gestalten, braucht es mal Freiheit, mal Unterstützung, mal Offenheit, mal Neugier und mal Gelassenheit. Das ist nicht nur wichtig, damit Alt und Jung gut zusammen leben können, sondern auch, um ein Miteinander statt ein Nebeneinander oder gar ein Gegeneinander zu fördern. Welche konkreten Vorschläge habt ihr, um das Zusammenleben zu gestalten?
Woran fehlt es, damit wir alle miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft leben können?

 

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Politik soll für uns außerdem noch im Blick behalten {Ergebnisse aus dem Workshop des Jugendnetzwerkes Lambda Sachsen-Anhalt e.V. vom 06.08. in Halle/Saale}:

- bessere Finanzierung queerer Projekte/Vereine - Qualität vor Quantität in Bezug auf Förderrichtlinien {Ausnahmen von Mindestteilnehmer_innenzahlen, z.B. wenn es ein struturell schwaches Bundesland ist.} - Gender-Sensibilität bei öffentlichen Dokumenten {Geschlechtsangabe bei Teilnehmer_innenlisten werden von queeren Jugendlichen häufig als diskriminierend empfunden, insbesondere wenn nur weiblich/männlich zur Auswahl steht} - Politik soll eine Vorbildfunktion haben und queerfreundlich agieren. - Unterstützung, Anerkennung und Flexibilität von Jugendverbandsarbeit, insbesondere bei der finanzielle Förderung: Ehrenamtliche Stunden werden ,z.B. nicht als Gegenwert -Anerkennung - wahrgenommen, so dass teilweise rein ehrenamtliche Strukturen eher damit beschäftigt sind, Gelder zu akquirien, als Angebote schaffen zu können. - Politik soll Fragen stellen und nicht nur "wissend" sein und hinhören, wenn es um marginalisierte Gruppen geht, z.B. Menschen, die vom Rassismus bedroht sind, queere Menschen, obdachlose Menschen, arbeitslose Menschen - Best Practise-Beispiele anderer Länder wahrnehmen - Mut und Courage, auch in Ungewisses zu investieren, also Präventionsmaßnahmen voranzutreiben, auch wenn der Erfolg erst später einsetzt und es vorübergehend zu einer Doppelbelastung von vermehrten Präventionskosten/Rahabilitationsmaßahmen kommt.


Aufklärungsarbeit verstärken; verschiedene Instanzen, z.B. Wirtschaft, Kirche, Soziales vernetzen; bessere Förderung von queeren Projekten an Unis und sozialen/wirtschaftlichen Bereichen; bessere Vernetzung von Organisationen und Auflösung von Organisationsmonopolen; "Integrationsunterricht" für Einheimische; mehr Begegnungen zw

Ergebnisse des Workshops JNW Lambda ST e.V. vom 06.08.


Vor allem für den ländlichen Raum haben wir folgende Idee: CSDs in ländlichen Regionen/ Kleinstadtaktionen/Kleinstadt-CSDs; Dorf- und Kleinstadtfeste unter wechselndem Motto mit wechselnden Akteur_innen, die es anleiten; Porträt-Kolumen in Lokalzeitungen, die den bunten Querschnitt der Menschen in der Region zeigen, ob jung, alt

Ergebnisse des Workshops JNW Lambda ST e.V. vom 06.08


Innerhalb der queeren Community sollte es einen stärkeren Zusammenhalt geben und weniger Ignoranz gegenüber den Leistungen Einzelner geben.

Ergebnisse des Workshops JNW Lambda ST e.V. vom 06.08.

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Teilhabe ist für Jugendliche möglich, aber die fehlenden Möglichkeit eines Coming-outs erschweren queeren Jugendlichen ein Engagement. Das Umfeld ist teilweise nicht verständnisvoll und die Gefahr des sozalen Ausgrenzung ist gegeben. Der Wunsch ist es, ein Klima der Akzeptanz und Offenheit zu fördern und Zivilcourage bei Diskrim

Ergebnisse des Workshops JNW Lambda ST e.V. vom 06.08.


Bessere Bedingungen für die Integration Geflüchteter schaffen! Durch Wohnungen, Unterstützungsmaßnahmen und Arbeitsplätzen.

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Bessere Bedingungen für die Integration Geflüchteter schaffen! Durch Wohnungen, Unterstützungsmaßnahmen und Arbeitsplätzen.


Mehr Wohnraum für Zuziehende und Geflüchtete. Dieser sollte in städtischer Umgebung liegen und Menschen nicht isolieren! Mehr Zusammentreffen, Austausch und Integration ermöglichen


mehr Deutschunterricht für Flüchtlinge, damit die schneller in normale Klassen gehen können


Gleichstellung für Transgender bei den Toiletten

Jedes Geschlecht hat eine Toilette und auch für Transgender-Personen muss es Toiletten geben. Leute, die eine radikale Veränderung starten wollen, sind froh, zu der Toilette zu gehen, die sie wollen. Aber für Transgender-Personen, die sich nicht radikal körperlich verändern, muss es auch Toiletten geben, die sie ohne Diskriminierung benutzen können. Also Toiletten, die für alle Geschlechter sind.