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4. Wir sind verschieden: Was machen wir daraus?

Zeichnung: Anne Bergfeld für Ichmache>Politik

Unser Land verändert sich. Es kommen viele Menschen zu uns, die ihre eigene Geschichten mitbringen, die in unserem Land leben und gut ankommen wollen. Auch die Zusammensetzung der Bevölkerung in den Regionen ändert sich. Einige ziehen woanders hin, andere kommen neu hinzu. Das macht unser Zusammenleben bunt und vielfältig. Damit alle die Möglichkeiten haben, selbstbestimmt und gut ihr Leben zu gestalten, braucht es mal Freiheit, mal Unterstützung, mal Offenheit, mal Neugier und mal Gelassenheit. Das ist nicht nur wichtig, damit Alt und Jung gut zusammen leben können, sondern auch, um ein Miteinander statt ein Nebeneinander oder gar ein Gegeneinander zu fördern. Welche konkreten Vorschläge habt ihr, um das Zusammenleben zu gestalten?
Woran fehlt es, damit wir alle miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft leben können?

 

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Die Residenzpflicht der Geflüchteten soll abgeschafft werden.

Es belastet zum Beispiel die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an Ferienfahrten und Seminaren mit unnötigen bürokratischen Hürden.

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Bis zur Einschulung sollen Deutschkurse in den Aufnahmeeinrichtungen bereitgestellt werden.

Alle Schulen, die Flüchtlingskinder unterrichten, sollen mit zusätzlichen Lehrkräften ausgestattet werden, die Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache unterrichten können, muttersprachliche Mittler_innen und mehr Schulsozialarbeiter_innen eingesetzt sowie Ressourcen für geeignete Lernorte bereitgestellt werden.


Das Recht auf schulische Bildung für geflüchtete Kinder und Jugendliche soll umgesetzt werden.

Dafür müssen Wege gefunden werden, die Hindernisse, wie fehlende Sprachkenntnisse und das Fehlen schulischer Zeugnisse aus den Herkunftsländern, überwinden.


Wir denken, dass es eine koordinierte Politik benötigt, die Geflüchtete als Chance und nicht Bedrohung sieht. Wir brauchen mehr Ausbildungsplätze und qualifizierte Deutschkurse.

Im Rahmen des Projekts "Das wandelnde Land“ haben wir uns zwei Tage mit dem demografischen Wandel auseinandersetzt. Dabei haben wir uns auch viel mit Migration und Geflüchteten beschäftigt. Bürgermeister bemühen sich, Geflüchtete in ihre Gemeinden zu bekommen, um drohende Schulschließungen abzuwenden, um leerstehende Wohnungen vor dem Verfall zu retten. Aber da es auf dem Land oft auch viel Rassismus gibt und es kaum Leute gibt, die dagegen was unternehmen sind ländliche Regionen leider auch sehr unattraktiv für Geflüchtete/Migranten. Außerdem haben wir diskutiert, wie die Rentenbeiträge durch höhere Gehälter aufgestockt werden können. Aber das muss erst in der Politik durchgesetzt werden.


In Sachen Integration und Flüchtlingspolitik sollte mehr Transparenz herschen. Die politischen Absichten sind nur selten vollständig offengelegt. Das sorgt für Ängste bei der Bevölkerung.


Liebe Politik, meine Forderung ist, dass das Flüchtlingsproblem eine möglichst schnelle Lösung findet. Ehrenamtliche gehen an ihre Grenzen, außerdem fördert das Nichtstun der Politik nur den stärker werdenden Rechtspopulismus und teilt die Gesellschaft in mehrere Lager.


Bessere Bildung für jeden Menschen, mit verschiedenen Charaktereigenschaften und "Menschentypen" (mündlich und schriftlich für jeden zumindest begrenzt wählbar)

Fachrichtungen auswählen für jeden individuell, Gesellschaftswissenschaften mit Naturwissenschaften und Sprachen gleichstellen


Geschlechterrollen im Alltag abschaffen

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Tabuthemen abschaffen, besonders in der Schule / Bildung

z.B. psychische Krankheiten, Homosexualität, mehr Geschlechter als nur 2

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Einfache und unbürokratische Zugänge zu medizinischer Versorgung für Geflüchtete!

Geflüchtete und folglich auch Geflüchtete ohne Papiere haben grundsätzlich ein Recht auf kostenfreie medizinische Versorgung und müssen freien Zugang zu dieser genießen, ohne dass ihre persönlichen Daten an die Ausländerbehörde weitergeleitet werden.

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