115 Beiträge

4. Wir sind verschieden: Was machen wir daraus?

Zeichnung: Anne Bergfeld für Ichmache>Politik

Unser Land verändert sich. Es kommen viele Menschen zu uns, die ihre eigene Geschichten mitbringen, die in unserem Land leben und gut ankommen wollen. Auch die Zusammensetzung der Bevölkerung in den Regionen ändert sich. Einige ziehen woanders hin, andere kommen neu hinzu. Das macht unser Zusammenleben bunt und vielfältig. Damit alle die Möglichkeiten haben, selbstbestimmt und gut ihr Leben zu gestalten, braucht es mal Freiheit, mal Unterstützung, mal Offenheit, mal Neugier und mal Gelassenheit. Das ist nicht nur wichtig, damit Alt und Jung gut zusammen leben können, sondern auch, um ein Miteinander statt ein Nebeneinander oder gar ein Gegeneinander zu fördern. Welche konkreten Vorschläge habt ihr, um das Zusammenleben zu gestalten?
Woran fehlt es, damit wir alle miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft leben können?

 

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Man muss gute Bedingungen für ZuwanderInnen schaffen (z.B. klare und schnelle Hilfen und Regelungen bei Asylberechtigungen).

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Wenn junge Menschen merken, dass altmodische Traditionen aufgebrochen werden, können sie sich eher vorstellen auch zukünftig im Landkreis zu bleiben.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Der einzelne Mensch bräuchte mehr Entscheidungsfreiheit. Individualität müsste stärker unterstützt werden.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Keine Ausgrenzungen

Kein Mensch darf wegen seiner Herkunft, Hautfarbe, seines Geschlechts, seiner finanziellen Situation, seiner sexuellen Orientierung oder seines Aussehens ausgegrenzt werden. Damit dies praktische Wirklichkeit wird, müssen Räume für Begegnung und gegenseitiges Kennenlernen geschaffen werden, sowie Projekte und Workshops zu Themen wie Rassismus, Sexismus, Homophobie etc. an Schulen und Kindergärten durchgeführt werden. Darüber hinaus muss sich das auch in allen politischen Entscheidungen ausdrücken. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.


Man muss sich auch ohne Sprachen verständigen können.

Sprachliche Barrieren sind oft große Hürden für Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland fliehen müssen. Bei gemeinsamen Aktivitäten, wie in Sportvereinen, Jugendverbänden und Ähnlichem können Menschen leichter in Kontakt treten obwohl sie sprachliche Verständigungsschwierigkeiten haben. Durch Maßnahmen und Projekte sollte die Bekanntheit dieser Angebote in Wohnunterkünften etc. gesteigert werden, sowie Geflüchtete darin unterstützt werden diese Angebote wahrzunehmen. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.


Viele Religionen die anderen ihre Kultur weitergeben

Wir sind froh, dass in Deutschland Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen und mit den unterschiedlichsten Religionen leben. Wir verstehen das als Geschenk für diese Gesellschaft. Es braucht Räume in denen es zu einem Austausch zwischen den verschiedenen Religionen und Kulturen kommen kann, aber auch Orte wo die spezifischen Kulturen und Religionen ausgeübt und weitergeben werden. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Miteinander sein

Menschen haben kaum Möglichkeiten, Menschen aus anderen Stadtteilen, Verhältnissen, Kulturen kennen zu lernen. In Hamburg könnten Schulen aus verschiedenen Bezirken, Schulpartnerschaften eingehen und im Jahr, mehrere Projekte gemeinsam machen – Schulfest, Projektwoche, Schülertausch. Schulen sollen auch mehr mit Hilfsorganisationen und Vereinen im Stadtteil machen, damit man weiß, was man so machen kann im Stadtteil. Im Stadtteil braucht es Angebote, wo sich Menschen kennen lernen und was zusammen machen. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Weiterbildung von Lehrern zum Umgang mit den Beeinträchtigungen von Menschen

NUr wenn gemeinsames Lernen gelingt, werden Menschen mit und ohne Handicap ein gemeinsames Miteinander leben können. Inklusion beginnt in den Köpfen, auch der Lehrkräfte. Hier muss Bildung vermittelt werden, um den Lehrkräften Ängste zu nehmen und eine Grundbereitschaft herzustellen, Schulklassen bunt gemischt führen zu können. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Ein gutes Miteinander und jeder soll glücklich sein

Die Gemeinschaft der Menschen und Solidarität untereinander muss lokal, regional, national, international gestärkt werden. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Menschen müssen ihre Fehler einsehen, endlich auch an andere denken und Nachgeben können.

Wo viele verschiedene Menschen zusammen leben, passieren Fehler und gibt es auch mal Streit. Konflikte gehören dazu. Wichtig ist, dass wir Fehler einsehen, annehmen und verzeihen lernen. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel