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4. Wir sind verschieden: Was machen wir daraus?

Zeichnung: Anne Bergfeld für Ichmache>Politik

Unser Land verändert sich. Es kommen viele Menschen zu uns, die ihre eigene Geschichten mitbringen, die in unserem Land leben und gut ankommen wollen. Auch die Zusammensetzung der Bevölkerung in den Regionen ändert sich. Einige ziehen woanders hin, andere kommen neu hinzu. Das macht unser Zusammenleben bunt und vielfältig. Damit alle die Möglichkeiten haben, selbstbestimmt und gut ihr Leben zu gestalten, braucht es mal Freiheit, mal Unterstützung, mal Offenheit, mal Neugier und mal Gelassenheit. Das ist nicht nur wichtig, damit Alt und Jung gut zusammen leben können, sondern auch, um ein Miteinander statt ein Nebeneinander oder gar ein Gegeneinander zu fördern. Welche konkreten Vorschläge habt ihr, um das Zusammenleben zu gestalten?
Woran fehlt es, damit wir alle miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft leben können?

 

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Es bedarf der effektiven Umsetzung der Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung und ihres Geschlechtes.

Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Mehr Zeit und Räume für Begegnung

Wir haben erfahren, dass gemeinsame Zeit und gemeinsames Handeln Begegnungen und Gespräche zulassen, die Vorurteile abbauen. Nur in Gesprächen und in gemeinsam gestalteter Zeit können Menschen einander kennen und schätzen lernen. Interaktion heißt Interagieren. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


friedliches Miteinander der verschiedenen Menschen

Wir fordern, dass bei jeder politischen Entscheidung bedacht und berücksichtig wird ob sie das friedvolle Miteinander der Menschen auf individueller, lokaler, nationaler sowie internationaler Ebenen fördert. Soziale Ungleichheit, mangelnde Bildung und Aufklärung, keine Mitgestaltungsräume, das Gefühl von politischen Entscheidungsträgern verkannt und vernachlässigt zu werden, geringe Zukunftschancen und Armut sind Faktoren, die das friedliche Miteinander der Menschen erschwert. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Menschen müssen aufhören die Herkunft und das Aussehen der Menschen zu beurteilen und anfangen mit ihnen zu reden und aufmerksam und offen zuzuhören!

Alle müssen daran arbeiten, ihre und die Vorurteile anderer abzubauen und neuen Vorurteilen entgegenzuwirken. Vorurteile verurteilen Menschen und stecken sie in Schubladen. Vorurteile können abgebaut werden, wenn wir miteinander sprechen und einander kennen lernen. Dabei helfen Begegnungsprojekte und Begegnungsräume, die langfristig und regierungsunabhängig finanziert werden müssen. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Eine gerechte Welt für alle! Jede*r hat genug zum Leben! Jede*r hat die gleiche Chance auf ein gutes Leben!

In einer gerechten Welt bekommen alle Menschen, die das gleiche leisten auch die gleiche Entlohnung egal wie sie aussehen und woher sie kommen. In einer gerechten Welt, haben alle Menschen genug zum Leben. Das heißt nicht nur Essen, Trinken, Wohnung, Fernseher, Technik, Internet und Bildung, sondern auch die Möglichkeit, sich zu entwickeln und die Welt zu gestalten. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Wir sind alle gleich, deshalb darf niemand schlecht behandelt werden

Alle Menschen sind gleich. Niemand darf benachteiligt und/oder anders behandelt werden. Wir haben dieselben Grundrechte unabhängig von Herkunft, Religion, Status, Staatsbürgerschaft, Alter. Diese Grundrechte müssen garantiert umgesetzt werden. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Gerechtigkeit!

Alle Menschen haben das Recht auf Bildung, Glück, Existenz, Gesundheit, Religionsfreiheit, Träume und Wünsche. Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel 06.07.2016


Hilfsbereitschaft - mehr Interesse an den anderen Menschen. Echtes Interesse und der Wunsch, dass es allen gut geht!

Wir glauben, dass alles was wir können und haben Geschenke sind, die wir mit anderen teilen sollten. Wissen und Unterstützung müssen geteilt werden. Politiker können durch Programme und Bildung (in Schule und außerhalb davon) dafür Sorge tragen, dass Menschen sich für einander interessieren und sich solidarisieren. Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel 06.07.2016


Aufgeschlossenheit - Seid offen und neugierig!

Wir alle brauchen mehr Offenheit und Neugierde für andere Menschen, Themen, Kulturen und Religionen. Angst macht, was fremd ist. Fremdes kann man kennenlernen, wenn man offen ist und aufgeschlossen. Wir brauchen mehr Begegnungsräume und Gelegenheiten, andere und Neues kennenzulernen. Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel 06.07.2016


Es kommt nicht auf das Äußerliche an! Vorurteile abbauen! Denn Vorurteile können schnell verurteilen!

Wir glauben, dass viele Menschen immer erst auf das Äußere schauen und dann oft nicht weiter. Wir wünschen uns eine stärkere Auseinandersetzung mit Vorurteilen. Alle müssen miteinander sprechen - über Ängste zum Beispiel. Außerdem muss Bildung auch Selbstkompetenz und Sozialverhalten fördern. Wir brauchen gute Vorbilder, die anderes Verhalten (vor)leben und an denen sich junge Menschen orientieren können. Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel 06.07.2016