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3. Arbeit ist das halbe Leben! Wie wollt ihr lernen und arbeiten?

Zeichnung: Anne Bergfeld

Kennt ihr das auch: Eure besten Freund_innen ziehen nach dem Schulabschluss weg, weil sie vor Ort keine Ausbildung finden - geschweige denn studieren können? Ihr selbst legt morgens eine lange Busfahrt zur Schule zurück und am Nachmittag müsst ihr müde wieder zurück? Damit seid ihr kein Einzelfall. Und nach dem Realschulabschluss oder Abi finden die wenigsten vor Ort einen Ausbildungs- oder Studienplatz; sie müssen wegziehen. Nach der Ausbildung oder dem Studium kommen auch die wenigsten wieder zurück in ihre Heimatregion, weil es keine Jobs gibt. Ein Teufelskreis. Doch das muss nicht so bleiben – und dabei sind eure Ideen gefragt.

Deshalb fragen wir: Welche Ideen habt ihr, um Bildung und Ausbildung sicher zu stellen? Oder wisst ihr, wie Schulen vor der Schließung bewahrt werden können? Vielleicht wollt ihr auch nicht für das Studium oder die Ausbildung weit weg ziehen und habt Vorschläge für Änderungen im Ausbildungssystem oder an den Hochschulen? Was müssen Unternehmen leisten, um junge Leute in der Region zu halten? Und was macht Arbeitsplätze für euch attraktiv? Wie können berufliche Perspektiven in eurer Region geschaffen werden? Was braucht ihr um bleiben zu können?

 

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Für werdende Mütter sollte mehr Arbeit im Home-Office ermöglicht werden.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Planungssicherheit bei den Arbeitszeiten: Es soll keine unangekündigten Überstunden geben, in denen eventuell die Kinderbetreuung nicht gewährleistet ist.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.

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Der Anteil der unbefristeten Arbeitsverträge soll erhöht werden.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.

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Die Kleinbetriebe in der Innenstadt von Lichtenfels müssten stärker unterstützt werden.

Dadurch könnten auch zusätzliche Arbeitsplätze im Einzelhandel geschaffen werden und durch die verbesserten Einkaufsmöglichkeiten auch Menschen im Landkreis gehalten werden. [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]

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Mehr Unterstützung für kleine Handwerksbetriebe

Die Kleinbetriebe kann ihre Produktionsschritte für die KundInnen transparent gestalten. Um die Handwerksberufe am Leben zu erhalten sind mehr Ausbildungsplätze in Handwerksbetrieben erforderlich. Dafür müssen Handwerksberufe jedoch attraktiver gemacht werden, z.B. durch ein höheres Gehalt. Es soll auch mehr Werbung für den Korbmarkt gemacht werden, da dies ein selten gewordenes Handwerk ist, das es zu erhalten gilt. [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]


Handwerkliche Berufe müssten attraktiver gestaltet werden (mehr Verdienst).

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Je länger man für seinen Arbeitgeber erreichbar ist, desto mehr Geld sollte man verdienen.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.

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Unterstützung der Frauen in Männerberufen und Aufklärung der „Genderproblematik“

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Mehr Entscheidungsfreiheit bei der Berufswahl.

Wir sehen die Vielfalt von Menschen als Bereicherung in allen Lebensbereichen an. Diese Vielfalt bezieht sich z.B. auf das Alter, das Geschlecht, die Sexualität, die Herkunft oder den kulturellen Hintergrund. [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]


Die Digitalisierung von Arbeitsplätzen fördern

Es zwar die Gefahr, dass durch die Digitalisierung Arbeitsplätze verloren gehen könnten, jedoch sehen wir auch das große Potential, dass die Zahl jener, die die Maschinen instand halten und Fehler beheben, deutlich steigen wird. Es wird eine Vielzahl von Arbeitsplätzen in hochqualifi-zierten Berufen geben (z.B. Ingenieurswesen, Informatik). In Unternehmen können zudem hochauflösende Datenbrillen für Schulungszwecke eingesetzt werden (z.B. in Form von CNC-3D-Bildern). [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]

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