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3. Arbeit ist das halbe Leben! Wie wollt ihr lernen und arbeiten?

Zeichnung: Anne Bergfeld

Kennt ihr das auch: Eure besten Freund_innen ziehen nach dem Schulabschluss weg, weil sie vor Ort keine Ausbildung finden - geschweige denn studieren können? Ihr selbst legt morgens eine lange Busfahrt zur Schule zurück und am Nachmittag müsst ihr müde wieder zurück? Damit seid ihr kein Einzelfall. Und nach dem Realschulabschluss oder Abi finden die wenigsten vor Ort einen Ausbildungs- oder Studienplatz; sie müssen wegziehen. Nach der Ausbildung oder dem Studium kommen auch die wenigsten wieder zurück in ihre Heimatregion, weil es keine Jobs gibt. Ein Teufelskreis. Doch das muss nicht so bleiben – und dabei sind eure Ideen gefragt.

Deshalb fragen wir: Welche Ideen habt ihr, um Bildung und Ausbildung sicher zu stellen? Oder wisst ihr, wie Schulen vor der Schließung bewahrt werden können? Vielleicht wollt ihr auch nicht für das Studium oder die Ausbildung weit weg ziehen und habt Vorschläge für Änderungen im Ausbildungssystem oder an den Hochschulen? Was müssen Unternehmen leisten, um junge Leute in der Region zu halten? Und was macht Arbeitsplätze für euch attraktiv? Wie können berufliche Perspektiven in eurer Region geschaffen werden? Was braucht ihr um bleiben zu können?

 

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Die Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz ausbauen

Gesundheitsförderung dazu beitragen, dass die Arbeitsmoral und die Produktivität/Effektivität steigen und die Zahl der Krankheitstage sinkt. Außerdem kann eine gute Gesundheit dazu führen, dass Menschen auch im Rentenalter noch berufstätig sind. Wir wollen Entspannungsübungen am Arbeitsplatz: Yoga- und Entspannungskurse sowie spezielle Entspannungsbereiche/-zonen vor. Dafür muss ein Arbeitsumfeld geschaffen werden, in dem die MitarbeiterInnen ausreichend Arbeitspausen machen können. Darüber hinaus sollte es Betriebssportgruppen geben. [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]

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Die Ansiedlung von neuen Firmen unterstützen

Um die Arbeitsplatzsituation zu verbessern und die lokale Wirtschaft zu stärken, sollen sich auch neue Firmen im Landkreis ansiedeln. Unternehmen müssten gegebenenfalls finanzielle Anreize geboten werden, damit sie ihren Standort in den Landkreis verlegen: Zuschüsse für Unternehmen des sekundären Sektors, z.B. aus dem Bereich Maschinenbau. Darüber hinaus soll die gesamte Infrastruktur ausgebaut werden, damit der Standort Lichtenfels für Unternehmen attraktiv ist und sie neue Arbeitsplätze in die Region bringen (Verkehrsanbin-dung, Internetleistung etc.). Hierfür müssten auch neue Gewerbeflächen ausgewiesen werden. Der Landkreis soll gezielt zukunftsorientiert wirtschaftende Unternehmen unterstützen. Es könnte eine Förderung für die Forschung innerhalb der Unternehmen geben, mittels derer Innovationen möglich gemacht werden. Die Unterstützung könnte auch in Form von Hilfe bei der Vermarktung neuer Produkte geschehen. [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]


Neue Arbeitsplätze schaffen

Vor allem im Einzelhandel sehen wir einen hohen Bedarf an neuen Arbeits-plätzen. Um die Städte und Gemeinden im Landkreis attraktiver zu machen, sollen die Innenstädte wieder mit Geschäften belebt werden. Dadurch entstünden auch neue Arbeitsplätze. Doch auch bestehende Unternehmen sollten dabei unterstützt werden, neue Arbeitsplätze zu schaffen. [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]


Wenn ältere Menschen mehr und länger arbeiten, könnten Rentenzahlungen eingespart werden. Dadurch wären neue Ausgaben an anderer Stelle möglich.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.

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Es sollte einen Steuernachlass für ältere Arbeitstätige geben.

eine lohnende Investition bei den Rentenzahlungen [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]

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Gehälter angleichen - gleiches Gehalt für gleiche Arbeit.

Immer noch gibt es Gehaltsunterschiede zwischen Ost und West, zwischen Mann und Frau. Diesem sollte ein Riegel vorgeschoben werden. Gleiche Arbeit sollte mit gleichem Gehalt vergütet werden. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Spaß und Freude

Wir verbringen viel Zeit in der Schule, wo wir immer eine klare Aufgabe haben, die erfüllt werden muss, wo wir bewertet werden und leisten müssen. Wir brauchen aber auch Zeit für uns, zum einfach so miteinandersein. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.


Schulfach Gesellschaftskunde mit lebensnahen Inhalten füllen

Bafög, Krankenkasse, Rente,Steuer, Bürokratie - all diese Punkte sind in unserem Land wichtig zu wissen. Deshalb halten wir es für wichtig, sie konkret schon in der Schule zu vermitteln. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Ausbau von GTA an Gymnasien

Für den Ausbau des GTA an Gymnasien sollten mehr finanzielle Mittel bereitstehen. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Schulische Integration fördern durch mehr professionelle Betreuung.

Mehr Schulsozialpädagogen einstellen um ein niederschwelliges Angebot zu generieren wäre hier ein guter Ansatz. Ebenso kann die professionelle Beratung der Eltern vor Ort dem Miteinander förderlich sein. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.