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3. Arbeit ist das halbe Leben! Wie wollt ihr lernen und arbeiten?

Zeichnung: Anne Bergfeld

Kennt ihr das auch: Eure besten Freund_innen ziehen nach dem Schulabschluss weg, weil sie vor Ort keine Ausbildung finden - geschweige denn studieren können? Ihr selbst legt morgens eine lange Busfahrt zur Schule zurück und am Nachmittag müsst ihr müde wieder zurück? Damit seid ihr kein Einzelfall. Und nach dem Realschulabschluss oder Abi finden die wenigsten vor Ort einen Ausbildungs- oder Studienplatz; sie müssen wegziehen. Nach der Ausbildung oder dem Studium kommen auch die wenigsten wieder zurück in ihre Heimatregion, weil es keine Jobs gibt. Ein Teufelskreis. Doch das muss nicht so bleiben – und dabei sind eure Ideen gefragt.

Deshalb fragen wir: Welche Ideen habt ihr, um Bildung und Ausbildung sicher zu stellen? Oder wisst ihr, wie Schulen vor der Schließung bewahrt werden können? Vielleicht wollt ihr auch nicht für das Studium oder die Ausbildung weit weg ziehen und habt Vorschläge für Änderungen im Ausbildungssystem oder an den Hochschulen? Was müssen Unternehmen leisten, um junge Leute in der Region zu halten? Und was macht Arbeitsplätze für euch attraktiv? Wie können berufliche Perspektiven in eurer Region geschaffen werden? Was braucht ihr um bleiben zu können?

 

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Viele kostenfreie Kitas arbeitsplatznah anbieten

Unternehmen sollen staatliche Anreize bekommen, um kostenfreie Kitas für die Kinder ihren abhängig Beschäftigten einzurichten zu können. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Rente flexibler gestalten

Der Eintritt in die Rente sollte früher möglich gemacht werden. Höhere Abschläge sind dabei selbstverständlich. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Jahresfreibetrag an Zusatzeinkommen für Studenten anpassen

Student/-innen benötigen Geld zum Leben. Sie sollten generell die Möglichkeit haben, maximal 20 Stunden pro Woche unabhängig vom Verdienst steuerfrei zu arbeiten. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Bundesweites Zentralabitur für gleiche Voraussetzungen einführen

Momentan sind unserer Meinung nach in den Bundesländern unterschiedliche Qualitäten der Abiturabschlüsse feststellbar. Dies liegt in der Länderhoheit bei Bildung, was für uns vor allem beim Abitur einen Nachteil darstellt. Gleiche Voraussetzungen beim Abitur bundesweit sollten Ziel sein. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Mehr Kooperationen zwischen Schule und sozialen Einrichtungen ermöglichen.

Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und sozialen Einrichtungen sollte verstärkt werden. Unterrichtseinheiten in Seniorenheimen können beispielsweise die Sozialkompetenz erhöhen. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Arbeit muss Spaß machen und anerkannt werden!

Jede*r soll möglichst viel Freude an und mit der Arbeit haben. Keine*r soll zu Jobs gezwungen werden. Mehr Schulpraktika und überhaupt Praxis hilft, herauszufinden, was es für Möglichkeiten gibt und was Freude macht. Keiner wird durch einen Job ein besserer oder schlechterer Mensch. Trotzdem schauen Menschen auf z. B. Müllmänner herab. Alle Jobs sind wichtig! Das muss schon in der Schule klar werden! Die Arbeit von allen Menschen muss gewürdigt und gelobt werden! Abitur ist nicht alles! Ausbildungsberufe müssen wieder aufgewertet werden - auch durch entsprechende Bezahlung! Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Wir wollen mitbestimmen, was wir lernen und wann und wie wir lernen!

Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


In einer Gesellschaft, in der das Ziel Chancengleicheit und Bildung für alle ist, muss kein Geld für Verteidigung ausgegeben werden, sondern für Forschung und Bildung.

Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)

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Jeder Mensch der arbeiten möchte, soll die Möglichkeit dazu haben und damit seine Existenz sichern können.

Es gibt viele Jobs, mit denen Menschen sich und/oder ihre Familie nicht ernähren können. Zum Beispiel war der Stundenlohn zu gering ist oder sie zu wenig Stunden arbeiten können. Es sollte einen Mindestlohn geben, der sich auch an den Preisen einer Region orientiert - es ist ja zum Beispiel teurer in Hamburg zu wohnen (Mieten). Hartz 4 reicht nicht! Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Bildung und Erholung darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen!

Die Bildung von Kindern und Jugendlichen muss unabhängig vom Familieneinkommen gesichert werden. Für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien muss es kostenlose außerschulische Bildungsangebote geben (Museen, Freibad, Volkshochschulkurse, Nachhilfe). Freizeiten und Wochenendfahrten von Jugendverbänden müssen finanziell stärker gefördert werden, damit mehr Kinder und Jugendliche diese Angebote nutzen können. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung und Erholung. Zusätzlich zu Hartz 4 und den Teilhabepaketen müssen Familien für die formale und non-formale Bildung ihrer Kinder mehr finanzielle Unterstützung erhalten. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)