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3. Arbeit ist das halbe Leben! Wie wollt ihr lernen und arbeiten?

Zeichnung: Anne Bergfeld

Kennt ihr das auch: Eure besten Freund_innen ziehen nach dem Schulabschluss weg, weil sie vor Ort keine Ausbildung finden - geschweige denn studieren können? Ihr selbst legt morgens eine lange Busfahrt zur Schule zurück und am Nachmittag müsst ihr müde wieder zurück? Damit seid ihr kein Einzelfall. Und nach dem Realschulabschluss oder Abi finden die wenigsten vor Ort einen Ausbildungs- oder Studienplatz; sie müssen wegziehen. Nach der Ausbildung oder dem Studium kommen auch die wenigsten wieder zurück in ihre Heimatregion, weil es keine Jobs gibt. Ein Teufelskreis. Doch das muss nicht so bleiben – und dabei sind eure Ideen gefragt.

Deshalb fragen wir: Welche Ideen habt ihr, um Bildung und Ausbildung sicher zu stellen? Oder wisst ihr, wie Schulen vor der Schließung bewahrt werden können? Vielleicht wollt ihr auch nicht für das Studium oder die Ausbildung weit weg ziehen und habt Vorschläge für Änderungen im Ausbildungssystem oder an den Hochschulen? Was müssen Unternehmen leisten, um junge Leute in der Region zu halten? Und was macht Arbeitsplätze für euch attraktiv? Wie können berufliche Perspektiven in eurer Region geschaffen werden? Was braucht ihr um bleiben zu können?

 

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Abitur erst nach 13 Jahren

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angemessenes Verhältnis des Lohns innerhalb und zwischen Branchen - die Höhe/der Faktor muss diskutiert werden, aber es ist nicht in Ordnung, dass Spitzenverdiener und der Durchschnitt so weit auseinanderliegen!


Mindestlohn endlich durchsetzen und erhöhen! Mittelfrisitg Grundeinkommen etablieren!


20% mehr Gehalt in sozialen Berufen! - Denn Geld bedeutet auch Anerkennung.

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Non-formale Qualifikationen müssen im beruflichen Kontext mehr anerkannt werden.

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Die regelmäßige Wochenarbeitszeit (Vollzeit) soll schrittweise Richtung 30 Std./Woche gesenkt werden bei weiter angemessener Bezahlung.

Es ist ja auch gelungen, die Samstagsarbeit abzuschaffen - von 45 auf 40 Stunden, und es muss noch weiter gehen! Die Gesellschaft ist immer effizienter, viel Technik und Digitalisierung nimmt uns Arbeit ab. Aber das kommt uns nicht zugute. Statt dass wir unsere freiwerdende Zeit für Gesellschaft insgesamt einsetzen, erhöht sich das Tempo immer weiter und es muss immer mehr in der gleichen Zeit geschafft werden.


Die "Arbeits"woche für SchülerInnen soll maximal 30 Stunden haben!


inklusive Schulen

keine Unterscheidung in Real-, Gesamtschule, Gymnasium etc. bis zur Oberstufe; kompetente Leher_innen, keine Verbeamtung von Lehrer_innen; mehr politische und kulturelle Bildung; mehr Zeit, weniger Druck; mehr Chancengleichheit, mehr Differenzierungsmöglichkeiten


Benötigt wird eine Förderung der Ausbildung in den Musikvereinen:

- finanzielle Mittel für Profi-Ausbilder_innen -Mittel für die bautechnische Aufrüstung von Vereinsheimen + Proberäumen - gesetzliche Rahmenbedingungen zur Förderung von Kunst + Kultur insbesondere in der Jugendarbeit - stärkere Verpflichtung der oft staatlich geförderten Musikschulen bzw. der schulischen Musikerziehung zum Zusammenarbeit mit den Vereinen


Wichtig wäre ein gesetzlich garantierter Anspruch auf einen Ausbildungsplatz. Es sollen zentrale Anlauf- und Beratungsstellen vor Ort eingerichtet werden.