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2. Füreinander - Miteinander: Wie kann das funktionieren?

Jugend-Schubladen: faul, dumm, unselbständig,...
Zeichnung: Anne Bergfeld

Die Freiwillige Feuerwehr kann im Ernstfall nicht mehr ausrücken, weil ihr die Freiwilligen fehlen. Junge Leute wollen sich engagieren. Aber die Initiativen oder das Jugendzentrum sind viel zu weit weg. Gleichzeitig gibt es vor Ort aber genügend Bedarf an ehrenamtlicher Hilfe, zum Beispiel alte Menschen, die Unterstützung im Alltag brauchen – doch niemand hat Zeit dafür. Beim Thema ehrenamtliches Engagement krankt es an mancher Ecke. Ihr wollt mitbestimmen, wenn etwas entschieden wird. Aber ihr wollt vor allem auch mit gestalten.

Was meint ihr: Was muss sich verändern, damit ihr euch engagieren könnt? Und wo würdet ihr gerne mehr mitbestimmen - und wie? An welchen Stellschrauben muss gedreht werden?
Wir wollen von euch wissen: Was braucht ihr ganz konkret, damit ihr mitreden euch engagieren könnt? Welche Angebote fehlen bei euch vor Ort und wie können alle Generationen eingebunden werden?

 

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Mit einem Grundeinkommen bliebe mehr Freiraum für Ehrenamt.

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Es braucht eine bundesweit gültige Regelung zu einem Anspruch auf Freistellung ("Sonderurlaub" 2 Wochen) für ehrenamtliches Engagement und Durchsetzung dieses Rechtsanspruches gegenüber Arbeitgebern, so dass die Zeit unkompliziert in Anspruch genommen werden kann.

...denn derzeit sind die Regelungen nicht einheitlich und v.a. oft nur scheinbar in Kraft - Arbeitgeber begründen die Ablehnung von Sonderurlaubsgesuchen z.B. mit "betrieblichen Erfordernissen", was als "Totschlagargument" empfunden wird. Und wer versucht schon, seinen eigenen Arbeitgeber zu verklagen?! Die Zeit wird aber gebraucht: z.B. für Fortbildungen, Fachtage, Maßnahmen (Fahrten, Ausflüge, Sommerlager) und v.a. auch den Austausch mit hauptberuflichen Kräften oder Behörden, die nun mal regelhaft nur tagsüber zur Verfügung stehen.


Arbeitszeitfreistellung für ehrenamtlich Tätige in der Gesellschaft, Kirche, Wohlfahrverbänden etc (wöchentlich 1 Stunde)


Forderung: Hilfestellung bei ersten Schritten in neue Projekte

Infomaterial, Ansprechpartner, mehr Transparenz auf der Suche nach Unterstützung


Liebe Politik, bitte honoriert mehr das Ehrenamt und senkt die Hürden für dieses Engagement (z.B. Abschaffung Führungszeugnisnachweis).

Ich bin gerne bereit mich ehrenamtlich zu engagieren, wenn ich nicht das Gefühl bekomme, ausgenutzt zu werden.


Wir wollen eine Engagement-Karte für unter 18-jährige, durch die wir in verschiedenen Institutionen, wie zum Beispiel in der Fahrschule, im Kino oder im Schwimmbad Rabatte bekommen. Diese wollen wir haben, nachdem man sich mindestens ein halbes Jahr durchgängig bei einer Einrichtung engagiert hat.

Wir wollen durch diese Karte erreichen, dass sich vor allem Jugendliche in verschiedenen Bereichen engagieren und auch dabei bleiben. Denn wenn man schon in einem jungen Alter mit Ehrenämtern anfängt, dann bleibt man eher weiterhin dabei und fühlt sich mehr in die Gemeinschaft des Ehrenamtes eingebunden. Gerade junge Leute können durch solche Ehrenämter viele Erfahrungen für ihren weiteren Lebensverlauf sammeln und zum Beispiel lernen Verantwortung zu übernehmen. Wenn Jugendliche schon früh solche Ämter ausführen, dann können sie später leichter verantwortungsvolle Jobs übernehmen, da sie im Ehrenamt mit verschiedenen solcher Aufgaben konfrontiert worden. Wir wissen, dass es bereits eine solche Karte gibt, diese wird allerdings nur unter anderen Bedingungen ausgehändigt. Man muss mindestens achtzehn sein, sich schon drei Jahre engagiert haben und dabei jedes Jahr 250 Stunden absolviert haben. Diese Bedingungen finden wir allerdings nicht sehr passend, da sich vor allem viele Jugendliche engagieren und diese auch eine Anerkennung für ihre Arbeit verdienen.

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Während früher selbstverständlich war sich in Ortsvereinen zu engagieren, müssen wir heute neue Anreize schaffen: gute Organisation und Vernetzung gemeinsam Aktivitäten / Zusammengehörigkeitsgefühl hervorheben.

Jeder weißt, dass die FFW (Freiwillige Feuerwehr) wichtig und notwendig ist. Es fehlen aber leider tatsächlich Anreize sich dort zu betätigen.


Mitwirkung/ Mitgestaltung durch „Erwachsene“ zulassen

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Fehlende / unzureichende Öffentlichkeitsarbeit der Vereine/Verbände


Zuschüsse für Jugendliche, die in Vereinen tätig sind (nicht über Ehrenamtscard)

Mehr Information zur Jugendförderung (wann wird die Jugend wie gefördert und von wem?)