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1. Was braucht ihr zum guten Leben?

Zeichnung: Anne Bergfeld/Ichmache>Politik
Zeichnung: Anne Bergfeld

Ihr wollt mobil sein, zum Sport oder ins Kino gehen? Ihr wollt euch ehrenamtlich engagieren und nicht erst Stunden fahren müssen, bis ihr alles Wichtige kaufen könnt. Doch der Bus kommt nur zweimal am Tag vorbei? Der Lebensmittelladen um die Ecke hat schon seit Jahren geschlossen und einen Arzt gibt es nur in der nächsten Kreisstadt? Schwimmbäder oder Jugendzentren sind geschlossen, weil die Stadt kein Geld mehr dafür hat? Diese Probleme gibt es in vielen Kommunen, das heißt aber nicht, dass das so bleiben muss! Wir wollen von euch wissen: Was muss sich bei euch in der Region an der Infrastruktur verändern, damit ihr gern dort lebt und damit ihr dort bleiben wollt!

Das heißt konkret: Nennt uns eure Ideen oder Vorschläge was (wie) verbessert werden sollte, damit ihr mobil sein könnt. Vielleicht wollt ihr auch gar nicht weit fahren und habt ein Konzept, wie kulturelle Angebote zu euch geholt werden können? Ist das vielleicht auch eine Möglichkeit für leer stehende Häuser und Wohnungen in eurer Nähe – oder habt ihr andere Ideen, wie diese genutzt werden könnten?
Und was braucht ihr noch, damit ihr euch wohl fühlt?

Diese Fragen nehmen besonders die ländlichen Regionen in den Blick, aber auch in der Stadt kann es an passenden Angeboten mangeln oder ihr könnt sie nicht wahrnehmen. Auch diese Antworten haben hier Platz.

 

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W-LAN überall und für alle

Jeder hat das Recht auf Information und Kommunikation. Durch das Internet wird beides möglich. Deshalb fordern wir, dass es W-LAN überall und für alle umsonst gibt. Ergebnis der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel


Nutzung des HVV (öffentlichen Nahverkehrs) für Kinder, Jugendliche und sozial schwache Familien mindestens am Wochenende kostenlos!

Viele Freizeitaktivitäten kosten Geld. Kostenlose Angebote sind oft nur mit Bus und Bahn zu erreichen. Wenn das aber auch schon kostet, bleiben viele Kinder, Jugendliche und Familien an ihren Stadtteil gebunden. Badeseen und andere kostenlose Freizeitorte müssen am Wochenende für Kinder, Jugendliche und sozial schwache Familien kostenlos zu erreichen sein. Mit der Fähre ins Alte Land wäre ein schöner und kostengünstiger Ausflug, wenn der HVV am Wochenende für die genannten Gruppen kostenlos genutzt werden könnte! Aber auch unter der Woche muss der HVV für Kinder, Jugendliche und arme Familien günstiger bzw. kostenfrei sein. Fahrten zum Sportverein, um Freunde zu treffen oder in die Stadt zu kommen, sind für viele nicht erschwinglich. Kein Mensch soll in seinem Stadtteil eingesperrt sein - alle müssen mobil sein - sonst gibt es ja auch keine Begegnung und damit keine Integration! Ergebnis der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel

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Alle Menschen sollen die Möglichkeit haben, Sport zu treiben!

Sport verbindet und gleicht aus. Wir brauchen neben Sportvereinen mehr Möglichkeiten auch privat in der Freizeit Sport zu treiben. Erlebnisspielplätze, Fuß- und Basketballplätze, Fitnessparcours, Skateareas, etc. Viele Menschen in Hamburg haben nicht genug Geld für Sportverein bzw. die Sportausrüstung (Schuhe, trainingsanzug etc.). Es muss mehr Geld auch für ärmere Familien zur Verfügung gestellt werden, damit jedes Kind, das will, Sport treiben kann. Keine Mutter/Vater soll sich entscheiden müssen, ob sie/er Fußballschuhe oder Nachhilfe finanziert. Ergebnis der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel

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Mehr Plätze (zur Freizeitgestaltung) für alle Menschen!

In Hamburg muss es mehr Plätze und Orte geben, an denen Menschen ihre Freizeit sinnvoll verbringen können. Diese Orte müssen kostenlos zur Verfügung stehen. Grillplätze, Räume für Jugendliche, Bürgerzentren, günstige Cafés, günstige Schwimm- und Freibäder oder Badeseen, Jugenddisko, Bastel- und Nähwerkstätten, Musikräume, Räume für Jugendverbände, Initiativen, Seniorentreffs, Bürgerbüros, Lernwerkstätten… Ergebnis der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel

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Kultur muss aufs Dorf gehen.

Theater, Orchester, Bühnen etc. erhalten Fördermittel. Sie spielen damit jedoch oft in ihren jeweiligen "Sitzgemeinden". Es sollte hier Auflage sein, auch die Dörfer zu bespielen. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Mehr Raum für gesunde Ernährungskonzepte.

Viele gesunde Ernährungskonzepte scheitern an der Konkurrenz von Döner, Chinaimbiss etc. Für Obstläden und andere Ideen, gesunde Ernährung zu ermöglichen, sollten staatliche Fördermöglichkeiten eingeführt werden. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Öffentliche Trinkbrunnen einrichten.

Durstig in den Städten sollte kein Mensch sein. Die Einrichtung von Trinkbrunnen hat sich in einigen Städten bereits als Erfolg gezeigt. Trinkbrunnen verschönern die Stadtbilder und verbessern die Wohlfühlatmosphäre. Dies sollten die Kommunen erkennen und hier nachbessern. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Weniger Bürokratie im kulturellen Raum.

Oft bilden sich Initiativen, die leer stehende Objekte wiederbeleben wollen. Ob als Lesecafé, Kleinkunstbühne oder Museum/Heimatstube - es gibt viele Möglichkeiten, Räume kulturell zu Beleben. Leider scheitert dies unserer Erfahrung nach an der Bürokratie. Oft ist die Gründung eines gemeinnützigen Vereins erforderlich, um Fördermittel abzurufen. Dieses dauert oft ein Jahr oder länger, bis hier konkret gestartet werden kann. Denn: Zunächst prüfen Finanzamt (Gemeinnützigkeit) und Gericht (Satzungsbestimmung). Dann sind für die Beantragung von Fördermitteln von Kommune, Land und Bund Fristen zu beachten, die teilweise ziemlich lang sind. Doppelhaushalte machen es besonders schwer, kurzfristig Projektideen umsetzen zu können. Hier muss ein Umdenken in den Ministerien einsetzen. Dann können viel mehr junge Menschen wieder motiviert werden, selbst Projekte ins Leben zu bringen. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Kulturelles Sommerloch verhindern!

Viele öffentliche Kultureinrichtungen gehen im Sommer gleichzeitig in Sommerpause. Das hat zur Folge, dass in den Zeiten, in denen wir jungen Leute Zeit haben, dieses Einrichtungen oft geschlossen sind. Hier ist die Politik gefragt: Die Schließzeiten der einzelnen Kulturbetriebe sollten besser aufeinander abgestimmt werden, um ein ganzjährig ausgewogenes Kulutrprogramm bieten zu können. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.


Mehr und bessere Fahrradwege in den Städten.

Wir sind uns unserer Verantwortung für die Umwelt bewußt. Gern sind wir auch bereit, viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Leider ist immer noch, vor allem in Kleinstädten, kein funktionierendes Fahrradwegsystem vorhanden. Oft kommt man mit den PKW in Konflikt. Das sollte verbessert werden. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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