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1. Wir sind anders! Unser Image - unsere Realität

Jugendlicher auf Podest im Museum
Zeichnung: Anne Bergfeld

Wie ist sie eigentlich, „die Jugend von heute“? Da hat jede_r schnell eine Schublade offen und der Blick auf Jugend ist dabei oft sehr einseitig und negativ. Ihr lasst euch nicht in eine Schublade stecken? Ihr habt eine eigene junge Realität und gestaltet euer Leben ganz unterschiedlich? Dann sagt uns, wie das aussieht!
Denn zu einer guten Jugendpolitik gehört es, dass sie sich dafür einsetzt, dass das öffentliche Bild der Jugend den jungen Menschen gerecht wird. Es gibt viele kluge Köpfe und Studien die sich damit beschäftigen. In den THEMENINFOS verschaffen wir euch einen kleinen Überblick zu dem Thema. Aber was bedeutet das praktisch? Ihr seid selbst die Expert_innen und braucht nicht viel Input zu diesem Thema. Sagt uns eure Meinung!

Was sollte die Öffentlichkeit zu „der Jugend von heute“ wissen? Wie nehmt ihr euer Image wahr und was stört euch dabei? Welche jungen Realitäten sollten stärker beachtet werden?                                                                            

                                                                                            

 

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"Jede Jugend ist anders doof" und hat ihre Besonderheiten, die auf manchen fremd erscheinen. Die heutige Jugend ist nicht unmotiviert, unpolitisch, gleichgültig, ich-zentriert und verantwortungslos, sondern aktiv und engagiert. Oft werden ihr jedoch Steine (struktureller Art) in den Weg gelegt.


Seit Jahren erleben wir einen Rückgang der Wahlbeteiligung! Diese Werte lasen sich nicht leugnen! In meiner Heimatstadt liegt die Wahlbeteiligung bei 50%. bei den Jugendlichen weit darunter! Aber warum? Die Vermittlung staatsbürgerlicher Werte ist völlig fehlgeschlagen! Wer denkt auch so?

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Wir brauchen mehr positive Öffentlichkeitsarbeit über junge Menschen, die sich engagieren. Die Gesellschaft muss zum Beispiel lernen, dass außerschulische Bildung und außerberufliche Aktivitäten einen bedeutenden Teil des Zusammenlebens darstellen.

Dafür müssen auch die außerschulischen Bildungseinrichtungen selbst mehr Öffentlichkeitsarbeit leisten und Aktionen mit großer Außenwirkung starten, um auf die Bedeutung der außerschulischen Bildung aufmerksam zu machen und Klischees und Vorurteile in der Bevölkerung abzubauen. Auch in Schulen sollte stärker auf ehrenamtliches Engagement und außerschulische Bildungsangebote aufmerksam gemacht werden.


Jugendliche sollten mehr in die Politik eingebunden sein, denn immer weniger interessieren sich für die Politik und schon gar nicht für die Inhalte verschiedener Parteien. Ich bin dafür, dass es auch Wahlen für U18 gibt, beispielsweise in der Schule o.Ä.

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1. Kommunalpolitiker sollten den Jugendlichen mehr Möglichkeiten zur Mitbestimmung geben. 2. Alles, was die Jugend betrifft, sollte zeitnah passieren (s.u.). 3. eine Engagement-Card für Jugendliche (nicht nur für Menschen 60+) 4. Über Petitionen u. a. ähnl. Möglk. informieren ...

1. Möglichkeiten, z. B. einen Briefkasten, wo Jugendliche (und Erwachsene) ihre Ideen zur Verschönerung der Stadt etc. einwerfen können, welche dann im nächsten Stadtrat (in der Sitzung) besprochen werden. 2. Beispiel: Spielplätze erneuern, Jugendgremien gründen, Projekte durchführen 4. ... und eine solche Kultur entwickeln: Beteiligung ist wichtig, nicht nur auf kommunaler, sondern auch auf nationaler und internationaler Ebene. Kooperation mit den Schulen und Lehrern ist wichtig! Lehrer beeinflussen ihre Schüler stark, das sollte stärker genutzt werden. 5. Die Jugend will immer alles anders machen. Das sollte stärker wahrgenommen werden und den Jugendlichen sollten Möglichkeiten zur Lebensgestaltung aufgezeigt werden, auch mal wie man ohne Strom in Deutschland überlebt (und ohne Medien ...), denn wie langweilig ist denn dieser vorgeschriebene Lebensweg Schule - Ausbildung - Arbeiten - Rente ?!


Jugendliche sollten mit Ihrem Engagement und ihren Ideen in den Medien mehr auftauchen. Zeigt die vielen Jugendlichen, die Vorbilder/Ideengeber für andere sein könnten!


Politik soll für ein realistisches "Bild" von Jugend in der Gesellschaft einstehen. Es braucht ein differenziertes Bild der Lebensphase Jugend und keine Gesellschaft, die Jugendliche nur als vermeintliches Problem wahrnimmt. „Die“ Jugend gibt es nicht.


Jungen Menschen sollte mehr zugetraut und sie sollten mehr gefordert werden. Die Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen sollte auf allen Ebenen der Gesellschaft sichergestellt werden.


Medien sind wichtig, wenn es um das Bild der Jugend geht. Aber diese müssen sich wirklich darauf einlassen, aus der Perspektive der Jugend zu berichten und nicht nur über diese. Oft etstehen durch Berichte eher Vorurteile gegenüber jungen Menschen, da manche Medien kein realistisches Bild zeichnen.


Junge Menschen drücken sich oft anders aus, als Erwachsene das gewohnt sind. Gerade deshalb ist das „Zuhören lernen“ sehr wichtig. Aufgrund eines weniger ausgefeilten Ausdrucks von Jugendlichen darf nämlich nicht sofort auf weniger wichtige Meinungen und Anliegen geschlossen werden.