59 Beiträge

1. Wie können mehr junge Menschen dazu motiviert werden wählen zu gehen?

Junge Menschen unter 30 Jahren beteiligen sich seltener an Wahlen als ältere Wahlberechtigte. Das ist weder ein deutscher noch ein neuer Trend. Doch die Wahlmüdigkeit unter junger Wählern/-innen hat seit den 1990er Jahren überdurchschnittlich zugenommen. Deshalb wird derzeit europaweit nach Lösungen gesucht, wie junge Menschen fürs das Wählen begeistert werden können.
  • Was motiviert Euch bzw. was würde Euch motivieren, Euch an Wahlen zu beteiligen?
  • Was sollten Politiker/-innen, Parlamente, Parteien, Medien, Schulen etc. tun, um mehr junge Menschen anzusprechen und fürs Wählen zu interessieren?
  • Gibt es dabei Unterschiede zwischen Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen?

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

PolitikerInnen und Parteien müssten vor Wahlen deutlich sagen, was sie für junge Menschen machen wollen. Nach der Wahl sollten sie die weitere Umsetzung dieser Ziele öffentlich dokumentieren.

1 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Für mich persönlich kaum, denn Politiker sind Menschen und sollten dies auch repräsentieren. Natürlich ist die Funktion einen Stadtratsabgeordneten eine Andere als die eines Europaabgeordneten aber ich bin davon überzeugt, dass auf "menschlicher" Ebene ein Zugang geschafft werden sollte.

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

In erster Linie Politik greifbar machen. Vorallem in sozial benachteiligteren Klassen, Schulen etc... Vielleicht ist der Ansatz der NPD hier gar nicht schlecht: Organisation von Kinderfesten und Dingen, die vielleicht nicht in erster Linie politischer Motivation und Ebene treffen.

1 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Mich motiviert es, dass Demokratie nur durch Wahlen "überlebensfähig" ist und ich meine politische Neigung so preis geben kann. Erst wenn man wählen geht, kann man sich wirklich über politische Missstände im Land und Europa aufregen und kritisch hinterfragen.

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Die Wahlmüdigkeit nimmt mit zunehmender Entfernung zu.

Während kommunalpolitische Entscheidungen noch direkt nachvollziehbar und spürbar sind, sind Manahmen auf Bundes- oder Europaebene dies nicht.

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Klar definierte politische Ziele, deutlich abgrenzbare Parteiprogramme und vor allem: konstantes Einhalten einer politischen Richtung einer Partei

Wählen hat nur einen Sinn, wenn auch die Stimme Gewicht hat. Solang enach der Wahl doch alle Ankündigungen modifiziert oder gar aufgegeben werden nu rum doch eine mehrheitsfähige Koalition na die Macht zu bringen, ist eine Stimme praktisch wertlos.

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Motivation durch stärker spürbaren Wahlerfolg und tatsächliche Einflussnahem auf die politische Richtung.

Außer bei radikalen Randparteien bestehen Unterschiede nur theoretisch im Parteiprogramm. Tatsächlich ist nach der Wahl praktisch jede Koalition möglich. Wer für die FDP gestimmt hat, hat am Ende die CDU an die Regierung gebracht. Die einzelne Stimme geht am Ende in (durch den Wähler nicht beeinflussbaren) Koalitionsvereinbarungen unter.

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Interesse in der Schule wecken!

Politische und gesellschaftliche Bildung muss im Schulunterricht viel ernster genommen werden. Die Stundenzahl von Fächern wie Sozialkunde oder Politk muss stark erhöht werden. Es kann nicht sein, dass Gymnasiasten in der neunten Klasse zum ersten Mal grundlegende Dinge über unser politisches System erfahren (wie zum Beispiel in Rheinland-Pfalz). Wenn Jugendliche nicht in der Schule frühzeitig dazu angehalten werden, Nachrichten zu gucken und sich selbstständig zu informieren, wird das Interesse am politischen Tagesgeschehen bei einem Großteil entweder nicht verankert oder gar nicht erst geweckt.

1 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Den Wahlakt jugendfreundlich gestalten!

Wie wäre es mit speziellen Jugendwahllokals mit speziellen Informationen für Jugendliche? Wie wäre es, wenn Parteien auf ihren Wahlplakten speziell auf Jugendliche eingehen würden? Wie wäre es, wenn alle 18- bis 20-Jährigen einer Gemeinde zu einem speziellen Info-Abend eine Woche vor der Wahl eingeladen würden? Wer nicht auf die Jugendlichen zugeht, erreicht nur die ganz wenigen, die auch ohne Werbung ohnehin schon politisch interessiert sind.

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Wie oben bereits erwähnt, fällt es mir persönlich bei Kommunalwahlen leichter, ein Interesse für die Geschehnisse zunetwickeln als bei den anderen genannten Wahlebenen. Das liegt daran, dass ich hier die beteiligten oftmals persönlich kenne und ich die Beudeutung ihres Wahlsieges / ihrer Niederlage

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.