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1. Was müssen Bildungsorte bieten, damit ihr euch dort wohlfühlt?

Die Expert_innen sind der Meinung, dass euer Wohlbefinden der Ausgangspunkt sein muss, für die Ausgestaltung und Arbeit von Bildungsorten (z.B. Schulen, Ausbildungsbetriebe, Universitäten, Fachhochschulen usw.).  Sie sagen, dass für dieses Wohlbefinden wichtig ist, dass ihr Zeit und Freiräume habt, die ihr selbst gestalten könnt und dass ihr gute Beziehungen zu anderen jungen Menschen, aber auch zu den Lehrenden habt. Neben der Anhäufung von Wissen darf die Persönlichkeitsentwicklung nicht zu kurz kommen, meinen die Expert_innen. Umso wichtiger ist es euch daran zu beteiligen, wie und was ihr lernen wollt. Schließlich werdet ihr damit auch darauf vorbereitet eurer Leben selbst in die Hand nehmen zu können.(Foto: Mariesol Fumy_jugendfotos.de)

Das klingt alles sehr gut, aber was muss konkret passieren, damit ihr euch wohlfühlt?

  • Was trägt maßgeblich zu eurem Wohlbefinden an Bildungsorten bei und wo wird der Wohlfühlfaktor eingeschränkt?

  • Was muss passieren, damit ihr auch wirklich für’s Leben lernt und dadurch selbstbewusst und mit Zuversicht in eure Zukunft zu blicken könnt?

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Die Verpflegung an den Schulen muss an den Wünschen der Schüler*innen ausgerichtet werden.

Wenn das Angebot einer Cafeteria oder Kantine zum Spielball von Cafeteriabetreiber, Schulträger, Eltern und Lehrer*innen, die sich gesunde Ernährung auf die Fahnen schreiben, wird, bleibt für die Wünsche der Schüler*innen kein Platz. In unserem konkreten Fall möchten Schüler*innen der Mittelstufe keine Bevormundung durch die Stadt, die verbietet süße und "ungesunde" Teilchen etc. in der ersten großen Pause zu verkaufen.

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Es muss in den Schulen mehr Räume zum Rückzug geben.

Es sollte für Schüler*innen jeder Jahrgangsstufe eine Möglichkeit geben, sich zurückzuziehen, ob alleine oder in einer Gruppe. Dieser Rückzug ist für ein Wohlfühlen und eine gute (Lern-)Atmosphäre unerlässlich. Auch darf dieser sehr wichtige Wunsch keinesfalls zwischen bürokratischen Problemen wie Aufsichtspflicht, fehlenden Mitteln bzw. unklaren Zuständigkeiten zerrieben werden.

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Von der Möglichkeit, Hitzefrei zu geben, soll Gebrauch gemacht werden.

Schüler*innen sollten im Sommer gerade in stickigen Altbauten, in denen sich oft nicht ein Mal mehr die Fenster öffnen lassen, an heißen Schultagen entlastet werden. Vor allem ist unter einer solchen Atmosphäre lernen kaum mehr möglich.

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Schüler*innen sollten selbst darüber entscheiden können, ob sie Handys oder andere digitale Medien in der Schulzeit benutzen möchten. Dabei geht es nicht um die Unterrichtszeit, in denen es bei einem Verbot bleiben kann, sondern um die eigentlich selbstbestimmten Pausen-, Ruhe- und Rückzugszeiten.

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Es muss eine Aufsichtsregelung geben, die es Schüler*innen ermöglicht, das Schulgelände auch in ihren Pausen zu verlassen.

Der Aufsichtserlass des Landes Hessen lässt es den Schulen nicht zu, ihren Schüler*innen zu erlauben, während der Schulzeit und in den Pausen (auch nicht in der Mittagspause) das Schulgelände zu verlassen. Dies kann insbesondere in der Stadt bei kleinen Schulhöfen und einem Ganztagsschultag als starke Einschränkung wahrgenommen werden. Gerade bei Schüler*innen der Mittelstufe (Oberstufenschüler*innen dürfen das Gelände verlassen) kann dies zu einem starken Gefühl der Eingesperrtheit führen.

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Es müsste in der Schule eine bessere "Feedback-Kultur" entwickelt werden. Nicht nur Lehrer_innen geben den Schüler_innen eine "Bewertung", sondern auch umgedreht können Schüler_innen den Lehrern_innen sagen, wie sie den Unterricht und das Verhalten finden.

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Das Lernen sollte von verschiedenen "Professionen" gestaltet werden und unter EInbeziehung der Schüler_innen.

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Das Schulleben sollte von allen an der Schule Beteiligten gestaltet werden. Dazu müssen Beteiligungsstrukturen entwickelt werden.

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Ältere Schüler_innen sollten die Möglichkeit haben jüngeren Schüler_innen etwas beizubringen.

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