75 Beiträge

4. Was heißt hier freundlich?

Im Rahmen des Prozesses zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik wird darüber nachgedacht, wie eine jugendfreundliche Kommune aussehen muss. Welche Faktoren müssten Kommunen erfüllen, um den Test »Jugendfreundlich« zu bestehen und dafür eine Auszeichnung zu bekommen? Auf dem 5. Fachforum »Lokale Allianzen für Jugend – Mitdenken, Mitlenken!« haben die Fachleute eine Liste von Ideen gesammelt.

Was sagt ihr zu den Vorschlägen? Welche findet ihr besonders wichtig? Und was fehlt euch, damit eine Kommune das Label »jugendfreundlich« auch tatsächlich verdient?

 

    DAS SAGEN DIE FACHLEUTE

    Folgende Aspekte sollte eine jugendfreundliche Kommune nach Vorstellungen der Fachleute erfüllen:

    1. Die Jugendlichen leben gerne in der Kommune. Sie bleiben auch nach der Schulzeit oder kehren nach der Ausbildung zurück.
    2. Es gibt ausreichend Räume für Jugendliche, die ihren Bedürfnissen entsprechen und die sie selbstbestimmt nutzen können.
    3. Jugendliche werden in der Öffentlichkeit wahrgenommen, respektiert und wertgeschätzt.
    4. Alle Jugendlichen haben Zugang zu schulischen und außerschulischen Lern- und Bildungsorten wie Schulen, Jugendzentren, Jugendverbänden, Theatern, Sportvereinen, u.v.m.
    5. Die Jugendarbeitslosigkeit ist niedrig.
    6. Echte Partizipation, also Mit- und Selbstbestimmung mit jugendgerechten Beteiligungsformaten für alle Jugendlichen sind gesetzlich verankert und etabliert. Junge Menschen werden ernsthaft in Entscheidungen der Kommune (auch über jugendspezifische Themen hinaus) einbezogen.
    7. Jugendhilfeplanung bezieht alle Lebensbereiche junger Menschen ein, nicht nur Jugendhilfe, sondern auch Schule, Stadt, Bau und Verkehrsplanung. Auch die Jugendlichen und ihre Eltern werden in den Planungsphasen ernsthaft beteiligt.
    8. Bei allen Entscheidungen, die junge Menschen betreffen, werden ihre Belange berücksichtigt und es wird geprüft, welche Auswirkungen sie auf junge Menschen heute und auf kommende Jugendgenerationen haben.
    9. Die Kommune hat ein Leitbild »Jugendfreundlichkeit«, das für alle Arbeitsbereiche in der Kommune gilt. Regelmäßig wird dieses Leitbild auf den Prüfstand gestellt. Dafür werden die Bedürfnisse möglichst aller jungen Menschen erhoben.
    10. Jugendpolitik hat einen hohen politischen Stellenwert in der Kommune. Es gibt einen politischen Auftrag und einen Etat für Jugendpolitik. Politik und Verwaltung, Schule, Vereine/Verbände, Jugend, Wirtschaft und lokale Medien wirken zusammen im Sinne einer lokalen »Allianz für Jugend«.

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Insgesamt bin ich mit meiner Stadt zufrieden. Ich lebe gerne hier, denn es ist friedlich und ruhig.

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Viele Jugendliche aber kein JUZ! Man muss bei Regen immer draußen sein!!!

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Mehr Sportmöglichkeiten wie Squash- oder Kletterhalle wären eine sinnvolle Investition

1 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Fahrradwege bauen!

1 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Ich würde mir wünschen, dass es mehr Läden für Emos in meinem Ort gibt

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Die Schulen sollen besser aussehen und es sollte mehr Chillecken geben.

1 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

In den Schulen ein Café bauen.

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Ein großes Zentrum in der Innerstadt. Hallen zur Verfügung stellen für z. B. Abifeiern, Veranstaltungen.

1 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Attraktivere Jugendtreffs einrichten

schauen dass ein Jugendzentrum auch für Jugendliche ist und nicht für ältere Leute

0 Unterstützende
Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Offener Jugendraum für Jugendverbände.