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2. Alle zusammen – voll lokal

Ziel der Eigenständigen Jugendpolitik ist, dass alle, die das Leben junger Menschen beeinflussen, gemeinsam die Situation Jugendlicher verbessern. Kommune, Wirtschaft, Zivilgesellschaft (Kirchen, Verbände, Vereine, Bürger_innen, ...), Medien und Schule sollen sich der Verantwortung, die sie im Hinblick auf das Aufwachsen junger Menschen haben, bewusst werden. Sie sollen sich aktiv für bessere Bedingungen für die junge Generation einbringen.

Das klingt logisch oder? Aber nun mal im Klartext: Wenn ihr euch vor Ort umschaut: Welche Akteure müssten auf lokaler Ebene unbedingt ins Boot, wenn es darum geht, die Jugend (also eure Interessen und Bedarfe) stärker als vorher zu berücksichtigen? Was könnten sie genau zusammen tun? Nicht alle müssen mit allen alles machen: Wer sollte mit wem in welchen Bereichen zusammenarbeiten?

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Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Es geht bei Partizipation nicht darum, wieder allgemeingültige Jugendvertretungen für alles zuständig zu machen, sondern Partizipation in jedem Handeln ernst zu nehmen. Das heißt also, die (jungen) Menschen mit ins Boot holen, die betroffen sind, oder sich als solches fühlen.


Vernetzung und Zusammenarbeit in der Kommune oder im Stadtteil scheitert doch oft daran, dass versucht wird, die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in Ressorts zu pressen, ausgehend vom kleinsten Gemeinsamen Nenner, nämlich der Schule, statt es als Querschnittsaufgabe zu verstehen.

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Ganz prinzipielle darf Schule / Bildung nicht mehr ohne die KJH und andere freie Akteure gedacht werden.

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Die Vereine im Ort müssen zusammen halten und gemeinsam vorgehen! So haben sie mehr Macht und eine größere Reichweite bei ihren Vorhaben

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die Medien sollten immer einebunden sein.

so haben wir die Möglichkeit unsere Positionen transparent zu machen und bauen auch ein wenig öffentlichen Druck ggü. Gemeinderäten auf.

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Es gibt in der Gemeinde Personen, die per se ein hohes Ansehen haben und ernst genommen werden. Dazu gehören z. B. Pfarrer, Ärzte oder angesehene Unternehmer.

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Der Gemeinderat und der Bürgermeister müssen sich für uns interessieren.

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Ich finde vor allem die Institution Schule sollte mehr darauf bedacht sein Jugendliche zu fördern, statt sie zu fordern.

Die Schule ist eine Institution, die oft genug beweist, dass Lernen von seinem Grundgedanken her immer mehr verloren geht. Ich denke, dass es wichtig ist Lehramtsstudium den angehenden Lehrer*Innen schon zu zeigen, welche Möglichkeiten man jungen Menschen eröffnen kann, wie man für Engagement motivieren kann und wie sie autonom zu Zielen gelangen.

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Es ist nötig, dass Jugendliche stärker in die Mediengestaltung eingebunden werden. In den Medien werden Vorurteile verstärkt und es wird kein richtiges realistisches Bild von Jugendlichen gezeichnet. Dies gilt aber nicht pauschal für alle Medien.

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In jedem jugendpolitischen Gremium* sollte (selbstverpflichtend?) mind. 1 Person² unter 27 Jahren sitzen³.

*Jugendring, Gemeinderat, Jugendhilfeausschuss, Vorstände aller Verbände (Sport, konfessionell, Musik, Pfadfinder, Trachten, Hundesport, usw.), ... ²bzw. eine festzulegende prozentuale Anzahl an Personen ³sprach- und stimmberechtigt! Dies könnte jährlich nachgehalten werden - z.B. innerhalb von Verbänden jeweils von der nächsthöhren Ebene (Landesverband schaut nach seinen Kreisverbänden, Bundesverband schaut, ob's auf Landesebene umgesetzt wird) - z.B. im Stadt-/Landkreis bzgl. lokalen Verbänden, Jugendhilfeausschuss, Gemeinderäten vom Stadt-/Kreisjugendring - z.B. auf Landesebene bzgl. Ministerien, Landesverbänden vom Landesjugendring ... oder weitere Ideen?

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