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2. Begleitung in den Ernst des Lebens – (nicht nur) durch die Schule

Schulen und außerschulischen Bildungsträgern haben bei der Übergänge-Diskussion eine besondere Rolle. Kontrovers diskutiert wurde von den Fachleuten, ob ein erhöhter schulischer Leistungsdruck als Vorbereitung auf die (berufliche) Zukunft in der Leistungsgesellschaft wichtig ist; oder ob der Druck für viele von euch die Zukunftschancen eher verschlechtert.

Die Fachleute sind sich jedoch einig: Schule müsste sich als „Lebensort“ mehr öffnen und eure individuelle Persönlichkeitsentwicklung mehr in den Blick nehmen. Hierfür ist wichtig, dass ihr zwischen verschiedenen Schulformen einfacher wechseln könnt. Aber auch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Trägern, wie der Jugendsozialarbeit oder Jugendverbänden ist sinnvoll und wird bereits viel umgesetzt. Darüber wie diese Zusammenarbeit konkret aussehen sollte, gibt es aber noch unterschiedliche Meinungen. Ein Vorschlag der Fachleute ist, in der Schulzeit mehrwöchige Orientierungspraktika im außerschulischen Bereich zu ermöglichen.

Wie schätzt ihr das ein? Wie kann das konkret umgesetzt werden? Was wurde vergessen?

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Nicht zu vergessen: Um Angebote anbieten zu können, braucht es an den Schulen eindeutig mehr Personal, um dem Lehr-,Integrations-,und Erziehungsauftrag nachzukommen.

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Die dbb Jugend setzt sich dafür ein, dass über die von diversen Studie („PISA“, OECD) neu belebten Strukturdebatten hinaus in Deutschland eine Verbesserung der bestehenden Systeme erreicht wird. Bildung beginnt nicht erst in der Grundschule. Die dbb jugend fordert dementsprechend, dass besonders die frühkindliche Förderung in de

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Die dbb jugend fordert den Ausbau der Sonderurlaubsregelungen und die Angleichung der Rechte der Tarifbeschäftigten an die der Beamten. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Vorbildfunktion des Staates für eine funktionierende Bürgergesellschaft fordert die dbb jugend großzügigere Unterstützung von ehrenamtlich in der Jugenda

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Bei Projekten, könnten Schüler sich längerfristig engagieren und lernen sich im Team zu orientieren/organisieren.

Welche möglichen Koorperationspartner gibt es in der Stadt der Schule, die an einem Schülerprojekt interessiert sind, bzw. welche Verbände oder Vereine arbeiten bereits mit Jugendlichen zusammen? Hier ist auch das Engagement der ausbildenden Betriebe gefragt, ein Orientierungspraktika, wo der Schüler stumm neben dem Vorarbeiter sitzt, Kaffee kocht oder stiller Beobachter ist, bringt keiner Seite etwas. Innovative Lösungen sind gefragt, die das Interesse der Jugendlichen auf Dauer bindet und nicht nur 3 Lehrjahre.

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Meiner Meinung nach führt erhöhter Leistungsdruck nur zu einem: Ermüdung der Schüler und schafft Demotivierung.

Grade wenn Schüler dem wachsenden Druck ausgesetzt sind nur noch Einser nach Hause zu bringen und immer bessere Leistungen vorzuzeigen, können sie sich nicht mehr auf das Wesentliche konzentrieren, für die die Schulzeit eigentlich da sein soll: Orientierung. Welche Themen interessieren mich, die mich in Zunkunft motivieren, mich mit ihnen tiefgründig zu beschäftigen? Wenn ich jedoch unter der Erwartungshaltung von Eltern, Lehrer und Gesellschaft stehe, in allem möglichst gute Leistungen zu erbringen, beschäftigt man sich zwangsläufig mit jedem Thema etwas, jedoch mit keinem tiefgründig (die Zeit fehlt auch schlichtweg).

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In Bezug auf Praktika im Allgemeinden muss es klare Regelungen geben, die Lern- und Arbeitsformen eindeutig voneinander abgrenzen.

Praktika, Sonderprogramme, wie Einstiegsqualifizierung für Jugendliche und sonstige Ausbildungsarrangements dürfen keine regulären Arbeitsplätze ersetzen. Sie müssen in erster Linie dem Erwerb beruflicher Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen dienen.

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Für Ausbildungssuchende sollte für Praktika eine Höchstdauer von drei Monaten angesetzt werden.

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An Praktika jeglicher Art , in allen möglichen Lebensabschnitten, muss eine umfassende pädagogische und berufspraktische Begleitung gekoppelt werden

Z.B. durch Anleitung durch eine_n feste_n Betreuer_in, um die inhaltliche ausbildungsqualität zu sichern.

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Es muss eine existenssichernde Vergütung von sogenannten Berufseinstiegsprogrammen für Hochschul- und Fachhochschulabsolvent_innen geben, die länger als drei Monate dauern.

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Ohne die Verbesserung der Bildungsqualität an Schulen wird es immer einen Teil junger Menschen geben, dem mit der Begründung "mangelnder Ausbildungsreife" von der Wirtschaft kein Ausbildungsplatz angeboten wird.

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