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4. Was muss sich ändern, damit mehr junge Menschen von außerschulischer Bildung und den dabei erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten stärker profitieren?

  • Was sollten politisch Verantwortliche, die Gesellschaft, (Hoch-)Schulen, Ausbildungsbetriebe, der Arbeitsmarkt, die Anbieter/-innen der außerschulischen Bildung etc. ändern?
  • Was für Wünsche, Vorschläge und Forderungen habt Ihr?

Zeitliche Freiräume für Kinder und Jugendliche müssen wieder stärker zugelassen werden.

Durch Ganztagsschulen oder durch die europäischen Veränderungen des Hochschulbereichs sind junge Menschen durch das formale Bildungssystem mittlerweile so stark ausgelastet, dass sie weniger Zeit für nicht-formale Bildungsaktivitäten haben.


Künftige nationale Bildungsberichte müssen alle Bereiche und Formen von Bildung einbeziehen, nicht nur formale.


Jugendverbandsarbeit muss durch entsprechende Unterstützungsleistungen in die Lage versetzt werden ihren eigenständigen Bildungsauftrag zu erfüllen.

Die notwendigen Freiräume für junge Menschen müssen aufgebaut, gesichert und entwickelt werden.


verstärkte Förderung von Bildungseinrichtungen (Ausstattung/Modernisierung ...)


Begeisterung der Lehrer für außerschulische Bildungsangebote zu werben


Einsatz von qualifizierten Referenten --> auch persönliche Eignung (ohne entsprechenden Abschluss/Titel) als qualifiziert bezeichnen


- Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen ist auf allen Ebenen der Gesellschaft abzusichern - Keine Vermischung der Grenzen zwischen schulischer und außerschulischer Bildung - keine Mittelvergabe an die Jugendverbände nach dem Prinzip, wer am stärksten in der Schule vertreten ist, bekommt am meisten - Entbü


- Schulische und außerschulische Bildung gleichermaßen fördern - Außerschulische Jugendbildung und das bürgerschaftliche Engagement in den Jugendverbänden und in der offenen Kinder- und Jugendarbeit müssen vom Land und von den örtlichen Trägern ebenso finanziert werden, wie die Kosten für die formale Bildung an den Schulen. Den


- (Hoch-)Schulen: keine Benachteiligung durch Ehrenamtliches Engagement sondern Anerkennung des Engagements in Form von Studienleistungen; Verlängerung der Bezugsdauer des BaföGs, Sonderurlaubs- bzw. Freistellungsregeln analog für ArbeitnehmerInnen Weiterentwickung der schulischen Bildung und die Reformen des Bildungssystems: U


- Forderungen/Wünsche an Gesellschaft, Politik und Fördergeber: Selbstverständlich ist klar, dass es Nachweise braucht, jedoch ist der Zuwachs an rechtlichen Grundlagen/Haftungsangelegenheiten ist für ehrenamtlich Engagierte bald nicht mehr tragbar und schreckt ab! - „Entbürokratisierung“ sollte nicht nur eine Worthülse sein. D