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1. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten, die junge Menschen im Rahmen der außerschulischen Bildung erwerben, haltet Ihr für besonders wichtig?

  • Welche Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben junge Menschen bei außerschulischen Bildungsangeboten und Gruppenaktivitäten?
  • Welche der außerschulisch erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten spielen Eurer Meinung nach eine besondere Rolle und warum?

Lebensweltbezug

Handlungsorientiertes Lernen Alltagskompetenzen (Medien, Schulden, Wohnen) Berufsorientierung


Partizipation

Mitbestimmung bei der Planung und Gestaltung von Angeboten Aushandlungsprozesse erleben Demokratische Grundrechte einüben


Politisches kritisches nachdenken und eigenes Politikinteresse fördern, keine Politikverdrossenheit.

Durch freiwillig angebotene Politikdiskussionen etc. bei denen verschiedene Meinungen vertreten werden ( z.B. Diskussionsgruppen und Podiumsdirkussionen ) werden junge Erwachsene angeregt sich mit Politik ohne Zwang auseinander zu setzen ohne alles vorgekaut zu bekommen. Eigenständiges, zwangloses auseinandersetzen mit politischen und gesellschaftlichen Themen außerhalb der Schule ist sehr wichtig um tatsächliche Aufnahme zu erziehlen und nicht nur ein stupides auswendiglernen von Definitionen , Lehrbuchtexten und persöhnlichen Meinungen. Ein solches verhalten wäre sehr gefährlich für die gesamte Gesellschaft


Verantwortung übernehmen, die eigene Selbstsicherheit, Selbstbewustsein dadurch stärken

Junge Menschen können im außerschulischen Bildungsbereich ganz anders und viel mehr Verantwortung durch eigenständige Mitarbeit und Projektarbeit erwerben. Durch solche Verantwortungsübernahme, die Schritt für Schritt geschieh und auch ohne jeglichen Zwang erfahren junge Menschen positive Selbstbestätigung, die selbstsicherer werden lässt.


Umgang mit anderen Menschen, Tolleranz

In außerschulischen Bildungsmaßnahmen kommt es immerwieder zu einer Durchmischung der Gruppen . Nicht selten kommt es zum Kontakt mit behinderten und beeinträchtigten Menschen. Dadurch werden Kinder und Jugendliche im Umgang mit anderen Menschen gestärkt.


Die Fähigkeit Menschen in ihrem " Anderssein" zu erkennen und zu akzeptieren

Zu erkennen das der Mensch immer zu irgendeiner " Minderheit" gehört und somit aber auch zum Ganzen.


soziale Kompetenz ud Teamfähigkeit, Entwicklung und Stärkung des Bewusstseins

In der Interaktion mit anderen können Grenzerfahrungen gemacht werden und Talente erkannt werden, wodurch Grenzen erkannt oder erweitert werden können.Eine besondere Rolle spielt dabei die Möglichkeit ausserhalb von festgeleten Strukturen wie Familie und Schule nach neuen Möglichkeiten und Lösungen in den verschiedensten Bereichen und Themen des Lebens und Situationen zu suchen und diese zu erproben


Eine grosse Rolle spielt die Möglichkeit der gewaltfreien Konfliktlösung durch auf betimmte Themen bezogene Diskussionen

Klischees und Vorurteile können abgebaut werden


Soziale Kompetenzen; Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, Anerkennung und Wertschätzung individueller Fähigkeiten; Erkentnis, dass der Fokus auf ihrer Persönlichkeit und nicht auf ihrer Leistungsfähigkeit liegt (Humankapital)


Es handelt sich beispielsweise bei den Pfadfindern um eine individuelle Begabtenförderung, da die vielseitigen Aufgabenfelder erlauben eigene Fähigkeiten einzubringen, diese auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

Lagerküchenchef, Materialwart und Lagerlogistik, Schatzmeister und Vorstand, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Internet- und Homepagegestaltung, Hüttleswart, Feuermeister, Organsiation von Festen, Feiern, Lager und Fahrten, Projektmanagement von Bauprojekten und Veranstaltungen, Anleitung von Gruppen, Gitarrenspielen, Singen und Musizieren, Hsportliche Herausforderungen beim Klettern, Wandern oder Kanufahren lösen, mit dem Förster auf Wildschweinjagdt, die Tiere ausnehmen und Schlachten, Würste herstellen, Fellgerben, Bogenschießen, Die Liste mit Möglichkeiten, die besondere Begabungen einzubringen ist unendlich vielseitig. Warum gerade die Pfadfinder so viele erfolgreiche Politiker und Manager hervorgebracht haben liegt auf der Hand. An keinem anderen Platz in unserem Bildungssystem lernt man insbesondere diplomatische Fähigkeiten besser als in der praxisnahen und lebensweltorientierten außerschulischen Jugendbildung.