49 Beiträge

03 Jugend in der digitalen Welt


Rodion Kutsaev | Unsplash (Freie Lizenz)

Alles läuft im Netz. Aber nicht alles läuft dabei auch gut. Es ist nicht leicht für junge Menschen in der Schule, auf dem Land oder in öffentlichen Räumen im Internet zu surfen. Auch weil Hass, Sicherheit und falsche Infos echte Herausforderungen sind.

 








Wir fordern, dass Fake News in jedem sozialen Netzwerk konkret gemeldet werden können (z.B. über Buttons auf der Startseite). Geteilte Artikel sollen auf falsche Inhalte hin überprüft werden.

Soziale Netzwerke sollten dafür sorgen, dass eine einseitige Informationsbeschaffung („Filterblase“) vermieden wird, indem die im Netzwerk gezeigten Interessen von mehreren Quellen gespeist werden und bspw. auf der Timeline vorgeschlagen werden.


Alle Schüler*innen kommen zwangsläufig in Kontakt mit digitalen Medien und dem Internet. Deshalb deshalb ist es elementar, dass die Schule dazu beiträgt, das Wissen und die Fähigkeiten über diese zu fördern und zu erweitern.


Firmen müssen für bekanntgewordene Sicherheitslücken umgehend Sicherheitsupdates liefern.

Es ist nicht zulässig, diese Lücken offen zu lassen, da sie von anderen ausgenutzt werden können. Sicherheits- und Funktions-Updates sind stets zu trennen. Die bisherige Kombination gefährdet die Sicherheit der User, denn viele installieren Updates nicht, weil Nutzer die Funktionalitätsänderungen der neuen Version nicht möchten oder die Notwendigkeit eines baldigen Updates nicht erkennen. Kunden müssen bei Verfügbarkeit eines Sicherheitsupdates zwingend auf die Notwendigkeit hingewiesen werden, sodass die Kunden die Mündigkeit erhalten, selbst über ihre Sicherheit zu entscheiden. Sicherheitsupdates sind für die Dauer der Gewährleistung bereitzustellen. Das Ende der Gewährleistung des Produkts ist eindeutig anzugeben. Firmen müssen ein Änderungsprotokoll (Changelog) ihrer Software bereitstellen. Dieses Changelog muss in der Sprache des Nutzers (d.h. in einfacher Landessprache) verfasst und ohne technische Vorkenntnisse verständlich sein.


Im Zuge eines digitalen Generationenvertrages fordern wir die altersgerechte Aufklärung für jung bis alt. Dadurch sollen Vorurteile und Ängste im Umgang mit digitalen Medien abgebaut werden, ohne bestehende Risiken zu relativieren.