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4. Veränderungen bewältigen: Wie gehst du mit gesellschaftlichen Herausforderungen um?

Künstliche Kletterwand mit verschieden farbigen Griffen, vor der ein etwas ratloser Junge steht.
Foto: suze | photcase.de

Unsere Gesellschaft und damit auch die Art und Weise, wie wir zusammen leben, verändert sich. Einige Änderungen spüren wir unmittelbar, andere fallen uns erst nach einiger Zeit richtig auf. Unzufriedenheit bei bestimmten Themen zeigt sich oft direkt in Protesten und Demonstrationen. Auswirkungen zum Beispiel der Digitalisierung werden erst nach und nach sichtbar.

Veränderungen bringen neue Möglichkeiten und Chancen, aber auch immer wieder Probleme. Sie können deshalb Unsicherheit und Ängste hervorrufen. Weil wir diese gesellschaftlichen Änderungen kaum aufhalten können, lernen wir, damit umzugehen. Allerdings ist das leichter gesagt als getan – gerade wenn so wie jetzt vieles um uns herum gleichzeitig passiert.

  • Welche gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland und Europa treiben dich derzeit besonders um und warum?
     
  • Was würde dir dabei helfen, mit diesen Herausforderungen besser umgehen zu können?

Es ist wichtig, mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig - und wie positiv - Europa für unseren Alltag ist!


Keine Panik machen und immer positiv denken. Sich mehr Zeit in der Jugendarbeit und Schule für Gespräche nehmen, da muss Politik helfen. Außerdem über aktuelle Themen informieren und aufklären.


Die Integration von Geflüchteten, Angst vor Terror, dass der Zusammenhalt in der Europäischen Union schwindet und in den Familien durch Mobilität (Studium, Arbeit) erschwert wird. Ebenfalls die Gefährdung der Solidarität innerhalb und zwischen den Generationen durch unterschiedliche Ansichten.


Beängstigend sind: rechtsextreme Terroranschläge auf Asylbewerber*innen; Verbreiten fremdenfeindlicher Lügen in den Social Media; wachsende Parallelgesellschaften, deren Weltbilder auf Verschwörungstheorien beruht


Lasst uns unser Europa und lasst es uns mitgestalten

In UK wurden gerade die jungen Brit*innen, die mit einer überwältigenden Mehrheit für einen Verbleib in der EU gestimmt haben, von den älteren Teilen der Bevölkerung überstimmt. Zehn Millionen jungen Brit*innen wurden davon ausgeschlossen, ihre Stimme in dieser für ihre Zukunft so entscheidenden Frage abzugeben, nur weil sie noch nicht 18 Jahre alt waren. Wäre ihnen dieses Grundrecht der demokratischen Mitbestimmung nicht verweigert worden, wäre die Austimmung andersrum ausgegangen und UK hätte für einen Verbleib in der EU gestimmt. Die vielen Bilder von jungen Menschen, die für eine gemeinsame Zukunft in Europa auf den Straßen in UK demonstrieren, sind beeindruckend und dürfen nicht einfach ignoriert werden. Klar ist aber natürlich auch, dass auch uns Jugendlichen die Institutionen und Prozesse in Brüssel und Straßburg oft sehr abstrakt und seltsam vorkommen und dass deren Sprache oft kaum verständlich ist.


Fremdenangst und Zukunftangst Das Gefuehl das unsere jetzige Gesellschaftsordnung an seine Grenzen stoesst, sich nicht schnell genug erneuert, das Europa an neuen Herausforderungen scheitert und unsere demkratische Grundordnung in Gefahr ist.


Ich fuehle mich gut vorbereitet, aber sollte anderen mehr helfen. Auch unsere Bildungssysteme bereiten und nicht genug fuer die Herausforderungen von morgen vor, wie wir unsere Gesellschaft voran treiben koennen. Wir sollten wieder groesser Trauemen duerfen und groesse gute Veraenderungen wagen!


ich denke viel über den verlust des vertrauens in die politishen insttitutionen nach, denn dies müsste eigentlich die Basis für politisches Engagement sein. Nur wenn der Einzelne sich als wirkmächtig erlebt, hat er auch die Motivation, sich einzubringen und das Zusammenleben mitzugestalten.


ich denke, es fehlt an einem grundsätzlichen Mut, mit Konflikten auch umgehen zu können. Angst ist ein schlechter Berater, Engagement und Visionen ein guter.


Ich wehre mich dagegen, da ich meine eigene Meinung habe.

Rassismus hat viele Gesichter, aber alle sind hässlich. Und dumme Menschen muss man helfen indem man ihnen mehrere Gesichtspunkte anbietet.