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5. #jungeThemen: Eine jugendgerechte Gesellschaft entsteht nicht von allein!

Zeichnung: Anne Bergfeld

Jetzt wollten wir schon ganz schön viel von euch wissen – aber bestimmt habt ihr noch viel mehr Ideen und Vorschläge. Natürlich sollt ihr auch diese einbringen. Was muss sich noch verändern, damit die Gesellschaft jugendgerechter wird? Was sollt ihr uns noch mit auf den Weg geben, damit Politik das vielleicht beim nächsten Mal in den Blick nimmt? Wir werden versuchen, eure Punkte einzubringen und die Politiker_innen darauf aufmerksam machen, dass sie euch wichtig sind!


Netzneutralität bewahren - keinem darf das Internet gehören!

Oft ist von der Einführung eines "Zwei-Klassen-Internet" zu hören. Internetanbieter drängen darauf, kostenpflichtige "Überholspuren" einzuführen. Dies muss unserer Meinung nach verhindert werden. Hier stehen die Interessen aller Verbraucher auf dem Spiel. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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Museen kostenfrei für alle nutzbar machen.

Viele Museen werden durch öffentliche Mittel finanziert. Diese Museen sollten dann auch für alle Menschen kostenfrei nutzbar sein. Teilweise schrecken hohe Eintrittspreise vom Museumsbesuch ab. Dies widerspricht dem Ansatz, mehr kulturelle Bildung für jedermann zu ermöglichen. Diese Antwort entstand zur (kultur-)politischen Bildungreise mit 39 jungen Sängerinnen und Sängern in Barth.

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keine Trauer, kein Tod

Jeder Mensch hat das Recht auf ein gelingendes, glückliches und körperlich unversehrtes Leben. Die medizinische Versorgung von Menschen darf nicht von ihren finanziellen Möglichkeiten und/oder sozialem Status abhängen. Medizinische Forschung muss wirtschaftlich unabhängig gefördert werden. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


In einer gerechten Welt hat jeder Mensch mindestens so viel Geld, dass er ein Dach über dem Kopf hat und davon leben kann ohne zu Hungern. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Zeit und Raum für: etwas miteinander machen // nett zu einander sein, Spaß verstehen, glücklich sein // Freundschaft und Freunde

Wir brauchen abseits von Schule, Praktikum, Hausaufgaben, Ausbildung etc. Bewertungsfreie Räume, in denen wir nicht leisten, nicht produzieren, nichts werden oder sein müssen, sondern die es nur um unserer Selbstwillen gibt. Wo wir Freunde finden können und uns austauschen, uns als Gemeinschaft begreifen, wo wir heraus finden können, wer wir sind, was wir wollen, uns in Verantwortung und Mitgestaltung erproben, Solidarität und Hilfsbereitschaft einüben. Und vor allem einfach Freizeit und Spaß haben können. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Genug für jeden

Wirtschaftliches Handeln und Wirken muss zum obersten Ziel die Grundversorgung aller Menschen haben und darf nicht von der Profitgier einzelner bestimmt sein. Dies liegt gleichermaßen in der Verantwortung jeden Einzelnen, als auch der Politik. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Menschen sollen Teile ihres Geldes an sozialen Projekte spenden oder an ärmere Menschen!

Menschen, die viel haben, sollen andere daran teilhaben lassen. Die Entwicklung, dass wenige immer reicher werden und viele immer ärmer, muss gestoppt werden – bzw. Reichtum gleichmäßiger verteilt werden. Wer viel hat, hat auch viel Verantwortung! Steuern für Reiche hoch! Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Einhaltung der Kinderrechtskonventionen

Wir fordern die reelle Umsetzung und kontinuierliche Kontrolle der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonventionen in alle Bereichen. Darüber hinaus muss sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die UN-Kinderrechtskonventionen von allen Staaten ratifiziert und erfüllt werden. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Solidarität und Mitmenschlichkeit

Für eine gerechte Gesellschaft muss jeder Mensch von klein auf zu Solidarität und Mitmenschlichkeit erzogen werden. Dazu muss Solidarität und Mitmenschlichkeit erfahrbar sein und von allen gesellschaftlichen Ebenen vorgelebt werden. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt auf der Sommerfreizeit des CVJM Hamburg (Altona-Eimsbüttel)


Es ist genug für alle da!

Wir fordern eine Welt in der niemand Hunger und/oder Durst leiden muss. Aber eben auch in Deutschland sollen alle Menschen versorgt sein. Ein reiches Land wie Deutschland muss was gegen Armut tun (können)! Politiker müssen Wege finden, für eine gerechte Verteilung von Wohlstand zu sorgen. Und wir alle: Wer teilen kann, soll teilen. Wir sind nicht allein auf der Welt! Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel 06.07.2016