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4. Wir sind verschieden: Was machen wir daraus?

Zeichnung: Anne Bergfeld für Ichmache>Politik

Unser Land verändert sich. Es kommen viele Menschen zu uns, die ihre eigene Geschichten mitbringen, die in unserem Land leben und gut ankommen wollen. Auch die Zusammensetzung der Bevölkerung in den Regionen ändert sich. Einige ziehen woanders hin, andere kommen neu hinzu. Das macht unser Zusammenleben bunt und vielfältig. Damit alle die Möglichkeiten haben, selbstbestimmt und gut ihr Leben zu gestalten, braucht es mal Freiheit, mal Unterstützung, mal Offenheit, mal Neugier und mal Gelassenheit. Das ist nicht nur wichtig, damit Alt und Jung gut zusammen leben können, sondern auch, um ein Miteinander statt ein Nebeneinander oder gar ein Gegeneinander zu fördern. Welche konkreten Vorschläge habt ihr, um das Zusammenleben zu gestalten?
Woran fehlt es, damit wir alle miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft leben können?

 


Es müsste mehr Frauen in Führungspositionen geben.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.

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Wenn junge Menschen merken, dass altmodische Traditionen aufgebrochen werden, können sie sich eher vorstellen auch zukünftig im Landkreis zu bleiben.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.

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Jung und Alt lernt voneinander

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Gleichberechtigung der Geschlechter

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Man muss gute Bedingungen für ZuwanderInnen schaffen (z.B. klare und schnelle Hilfen und Regelungen bei Asylberechtigungen).

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Der einzelne Mensch bräuchte mehr Entscheidungsfreiheit. Individualität müsste stärker unterstützt werden.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Das Gemeinschaftsgefühl und die gegenseitige Hilfe im Alltag ausbauen

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Man muss sich auch ohne Sprachen verständigen können.

Sprachliche Barrieren sind oft große Hürden für Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland fliehen müssen. Bei gemeinsamen Aktivitäten, wie in Sportvereinen, Jugendverbänden und Ähnlichem können Menschen leichter in Kontakt treten obwohl sie sprachliche Verständigungsschwierigkeiten haben. Durch Maßnahmen und Projekte sollte die Bekanntheit dieser Angebote in Wohnunterkünften etc. gesteigert werden, sowie Geflüchtete darin unterstützt werden diese Angebote wahrzunehmen. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.


Keine Ausgrenzungen

Kein Mensch darf wegen seiner Herkunft, Hautfarbe, seines Geschlechts, seiner finanziellen Situation, seiner sexuellen Orientierung oder seines Aussehens ausgegrenzt werden. Damit dies praktische Wirklichkeit wird, müssen Räume für Begegnung und gegenseitiges Kennenlernen geschaffen werden, sowie Projekte und Workshops zu Themen wie Rassismus, Sexismus, Homophobie etc. an Schulen und Kindergärten durchgeführt werden. Darüber hinaus muss sich das auch in allen politischen Entscheidungen ausdrücken. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.


Viele Religionen die anderen ihre Kultur weitergeben

Wir sind froh, dass in Deutschland Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen und mit den unterschiedlichsten Religionen leben. Wir verstehen das als Geschenk für diese Gesellschaft. Es braucht Räume in denen es zu einem Austausch zwischen den verschiedenen Religionen und Kulturen kommen kann, aber auch Orte wo die spezifischen Kulturen und Religionen ausgeübt und weitergeben werden. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt mit Konfirmand*innen der Kirchengemeinde Eimsbüttel am 30.06.

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