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3. Arbeit ist das halbe Leben! Wie wollt ihr lernen und arbeiten?

Zeichnung: Anne Bergfeld

Kennt ihr das auch: Eure besten Freund_innen ziehen nach dem Schulabschluss weg, weil sie vor Ort keine Ausbildung finden - geschweige denn studieren können? Ihr selbst legt morgens eine lange Busfahrt zur Schule zurück und am Nachmittag müsst ihr müde wieder zurück? Damit seid ihr kein Einzelfall. Und nach dem Realschulabschluss oder Abi finden die wenigsten vor Ort einen Ausbildungs- oder Studienplatz; sie müssen wegziehen. Nach der Ausbildung oder dem Studium kommen auch die wenigsten wieder zurück in ihre Heimatregion, weil es keine Jobs gibt. Ein Teufelskreis. Doch das muss nicht so bleiben – und dabei sind eure Ideen gefragt.

Deshalb fragen wir: Welche Ideen habt ihr, um Bildung und Ausbildung sicher zu stellen? Oder wisst ihr, wie Schulen vor der Schließung bewahrt werden können? Vielleicht wollt ihr auch nicht für das Studium oder die Ausbildung weit weg ziehen und habt Vorschläge für Änderungen im Ausbildungssystem oder an den Hochschulen? Was müssen Unternehmen leisten, um junge Leute in der Region zu halten? Und was macht Arbeitsplätze für euch attraktiv? Wie können berufliche Perspektiven in eurer Region geschaffen werden? Was braucht ihr um bleiben zu können?

 


Überprüfung und Evaluation der Dienstanweisung zur Verteilung von schriftlichen Lernerfolgskontrollen in der Sekundarstufe I des achtstufigen Gymnasiums vom 25.06.2014. Überprüfung und Evaluation der Richtlinie für die Erteilung von Hausaufgaben in der Sekundarstufe I des achtstufigen Gymnasiums vom 25.06.2014.

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Möglichkeit auf Entlastung bei Hausaufgaben: Zwei Hausaufgabenjoker im Monat für alle wöchentlich engagierten Jugendleiterinnen und Jugendleiter. Für das vom Jugendverband bestätigte, kontinuierliche, freiwillige Engagement als Jugendleiterin und Jugendleiter erhalten diese im Monat zwei Hausaufgabenjoker, die sie von den Hausau


Unterstützung und Begleitung: Eine_n Lehrer_in als feste_n Ansprechpartner_in an jeder Schule für freiwillig engagierte Schüler_innen, als Vermittler_in zwischen schulischen und jugendverbandlichen Interessen im Konfliktfall (z.B. bei Freistellungsanträgen).

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Eine maximale Wochenstundenzeit von 35 (Zeit)Stunden für alle Schülerinnen und Schüler, die alle Hausaufgaben-, Nachhilfe- und Lernzeiten beinhaltet.


Die Anzahl der Ausbildungsplätze sollte abhängig von der Firmengröße sein.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.


Es sollte einen Steuernachlass für ältere Arbeitstätige geben.

eine lohnende Investition bei den Rentenzahlungen [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]

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Über Tutorials sollte kostenlose Nachhilfe für SchülerInnen (z.B. aus großen Klassen) angeboten werden.

Damit eine gute Bildung nicht von den finanziellen Mitteln abhängt, soll es kostenlosen Nachhilfeunterricht geben. Diese Angebote könnten vom Landkreis finanziert werden. Darüber hinaus soll es auch mehr kostenlose außerschulische Bildungsangebote geben. [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]


Die Digitalisierung von Arbeitsplätzen fördern

Es zwar die Gefahr, dass durch die Digitalisierung Arbeitsplätze verloren gehen könnten, jedoch sehen wir auch das große Potential, dass die Zahl jener, die die Maschinen instand halten und Fehler beheben, deutlich steigen wird. Es wird eine Vielzahl von Arbeitsplätzen in hochqualifi-zierten Berufen geben (z.B. Ingenieurswesen, Informatik). In Unternehmen können zudem hochauflösende Datenbrillen für Schulungszwecke eingesetzt werden (z.B. in Form von CNC-3D-Bildern). [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]

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Es sollten GastsprecherInnen für Gender-Thematik an Bildungseinrichtungen eingeladen werden.

Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.

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Mehr Unterstützung für kleine Handwerksbetriebe

Die Kleinbetriebe kann ihre Produktionsschritte für die KundInnen transparent gestalten. Um die Handwerksberufe am Leben zu erhalten sind mehr Ausbildungsplätze in Handwerksbetrieben erforderlich. Dafür müssen Handwerksberufe jedoch attraktiver gemacht werden, z.B. durch ein höheres Gehalt. Es soll auch mehr Werbung für den Korbmarkt gemacht werden, da dies ein selten gewordenes Handwerk ist, das es zu erhalten gilt. [Diese Forderung entstand im Rahmen der Beteiligungsveranstaltungen des Forschungsprojektes „Jugend-Demografie-Dialog“.]