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3. leben - treffen - bleiben: Das brauchen wir!

Bild der Jugend: Labyrintwege zur Schule (Fussgänger, Auto, Bus, Fahrrad)
(Zeichnung: Anne Bergfeld)

Weniger Leute bedeuten weniger Angebote. Nach dieser Formel werden in sogenannten ländlichen Regionen zum Beispiel Jugend- und Freizeitangebote dicht gemacht. Auch die Nahversorgung (zum Beispiel Bäckereien, Metzgereien und Supermärkte) verschwindet, der Weg zu Arzt oder Ärztin sowie zur Apotheke ist weit, die schnelle Versorgung in Notfällen immer weniger gesichert. Das trifft Jung und Alt. Und das beginnt auch in den urbanen Regionen und an den Rändern großer Städte.
Geht es euch auch so?


Was könnte und müsste man tun, um das zu ändern? Gibt es eine bessere Formel als weniger = weniger? Welche Angebote brauchen junge Menschen und wie lassen sie sich sichern?

 


gute Anbindung - Bus, Bahn, Einkaufsmöglichkeiten



Eine einfache medizinische Versorgung ohne Ärztinnen muss ermöglicht werden (Telemedizin).


Konventionelle Landwirtschaft soll in 20 Jahren attraktiv sein für uns junge Leute.

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Breitband für alle im ländlichen Raum!

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Stadtplanerische Veränderungen müssen mitgedacht werden.

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Das Thema Gesundheit ist wichtig. Es braucht gute Land-Ärztinnen und mobile medizinische Dienste.


Es müssen Bleibeperspektiven für die ländlichen Räume geschaffen werden: qualifizierte Arbeitsplätze, Schulen vor Ort und eine gute Infrastruktur.


Was muss politisch geschehen: attraktivere Arbeitsplätze auf Dörfern, Nahverkehr, Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche, Einkaufsmöglichkeiten, mehr Lehrer für kleinere Klassen, Mitbestimmung, offene Gesprächsrunden mit Politikern, mehr Verständnis, mehr Kitaplätze, mehr Fachkräfte für Jugendarbeit

Diese Forderungen wurden auf einem 2-tägigen Workshop zum Thema demografischer Wandel auf dem Landesklubrätetreffen in Brandenburg von den Jugendlichen verfasst. Der Workshop wurde von der LAG politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg e.V. organisiert und die Jugendlichen haben sich dem Thema spielerisch genähert. Es gab eine Bestandsaufnahme was sich in ihren Orten in den letzten Jahren verändert hat, es gab eine Diskussion darüber, wie sie sich das Leben im Alter vorstellen, und die Jugendlichen haben diskutiert, was sie selbst tun können.


Lange Schulwege oder, wenn es keinen ÖPNV gibt, die Notwendigkeit von den Eltern oder einem Elternteil gefahren werden zu müssen, ist doch keine Alternative. Lange Schulwege verringern Freiräume!