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2. Normal digital?! Das fehlt euch zum Glück

Zeichnung: Anne Bergfeld

Euer Alltag ist ohne Internet und die vielen sozialen Netzwerke gar nicht mehr vorstellbar!? Vom Treffen mit den Freunden, übers Lernen und Einkaufen bis zum Gesundheitscheck, alles läuft online!? Aber nicht alle haben (ständig) Zugriff darauf. Zum Beispiel weil es kein schnelles Internet im Dorf gibt oder weil die nötigen Computer, Smartphones, Tablets, Datentarife und Apps zu teuer sind.
Das Netz scheint alles für alle möglich zu machen, aber ist das so? Gelingt es, den Durchblick zu behalten, wenn man online unterwegs ist? Es gibt viele Regeln, die man beachten muss, es sind immer mehr AGBs zu lesen, man muss wissen wie man seine persönlichen Daten schützen kann - und auf einmal folgen euch auch noch Eltern, Lehrer oder die Chefin auf Facebook und Instagram!?

Seid ihr online? Was braucht ihr im Netz? Wo werden euch Steine in den Weg gelegt? Was braucht es, damit ihr online sein könnt? Was sind Freiräume im Internet, die ihr selbst getalten wollt und was hindert euch daran?

 


Um sensibel mit dem Thema Datenschutz umzugehen, sind Crashkurse für den Umgang mit eigenen Daten wichtig. Diese können in Schulen, Hochschulen, im Verein und am Arbeitsplatz angeboten werden.


Die Qualität von frei zugänglichen Daten kann schwer überprüft werden. Quellen sind nicht immer klar gekennzeichnet und oft dubios.

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Die Einführung des Schulfachs "Neue Medien" ist besonders wichtig. Hier wäre es gut, nicht nur vor Gefahren zu warnen, sondern vielmehr den kritischen Umgang zu lernen. Auch Soft- und Hardwarekompetenzen zu lernen kann hier nicht schaden.


Anonymität im Netz ist eine Medaille mit zwei Seiten. Einerseits fordern wir sie ein, da wir damit das Recht auf Privatsphäre geschützt sehen, um nicht von Datenkraken, Konzernen und Staaten ausspioniert zu werden, andererseits können damit Straftaten leichter vertuscht werden.

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Ständige Erreichbarkeit ist sehr anstrengend. Im beruflichen Bereich kann eine Trennung von Freizeit und Beruf, die der Arbeitgeber vorgibt, hilfreich sein.


Viren, Hacking, Kriminalität und Cybermobbing sind Probleme, die in und mit dem Netz existieren und uns bewusst sind. Wie groß die Gefahren dabei wirklich sind, können wir schlecht einschätzen.


Wir brauchen: kabellose Internetzugänge in Einrichtungen der Jugendarbeit, mehr Schutz vor maßloser und unbegründeter Massenüberwachung der User im Netz, medienpädagogische Begleitung junger Menschen, um einen selbstbestimmten Umgang mit Daten und dem eigenen Userverhalten zu erlernen

Privatsphäre ist in seiner Funktion als Grundrecht ein fundamentales Element einer demokratischen Gesellschaft. Dies zu schützen ist Aufgabe des Staates. Das Netz muss frei und sicher sein. Die unkontrollierte und pauschale Überwachung von Internetnutzerinnen und -nutzern für staatliche und wirtschaftliche Interessen und unter dem Deckmantel der Terrorabwehr beeinträchtigen die mediale Nutzung, Entwicklung und persönliche Verwirklichung gerade junger Menschen, die freie und sichere Räume zur Selbstentfaltung brauchen. Jugendliche dürfen im Umgang mit Medien aber auch nicht alleine gelassen werden, sondern sollten alle durch medienpädagogische Begleitung einen reflektierten und selbstbestimmten Umgang mit dem Netz und Netzwerken erlernen können. Gerade Einrichtungen der Jugendarbeit bieten im außerschulischen Bereich Räume und Freiheiten zum Ausprobieren an, dies sollte den Bereich Internet einschließen. Das Netz muss auch in diesem Feld als selbstverständlicher Teil jugendlicher Lebenswelt anerkannt werden. Zugänge zum Internet sollten als Arbeits- und Lernumgebung angeboten werden und zeitgleich eine gleichberechtigte Teilhabe aller Jugendlichen an der Netzgemeinschaft ermöglichen.


Es sollten Alternativen bestehen zur Online-Anmeldung etc. Vor allem, wenn es um Kontodaten bzg. eines Mitgliederbeitrags etc. geht, sollte es immer noch Formulare zum Ausdrucken geben, denn nicht jeder gibt gerne seine Kontodaten ... preis.

Ausdrucken muss auch nicht unbedingt sein, oder? Reicht es nicht, wenn man z. B. zu o. g. Idee und ähnlichen Dingen einfach auf einen Zettel die benötigten Infos schreibt und das dann abschickt (inkl. Unterschrift etc)? -- wäre umweltfreundlicher und preiswerter (ich wäre euch echt dankbar, wenn ihr mir dazu eine Antwort an s.petzold@jugendbeirat-biwo.de schicken könntet, diese Frage beschäftigt mich schon seit Langem!)

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Es ist so schwer, nicht bei Facebook und Google zu sein, nicht diesen Firmen seine Daten zu hinterlassen. Deshalb sollte es vllt Workshops geben, wie es ohne das alles geht und man trotzdem auf dem Laufenden bleibt.

Ich weiß, dass viele Jugendliche das Datenspeichern und kommerzielle Verwenden dieser kritisch sehen, doch von keiner anderen Möglichkeit wissen, sich sicher auszutauschen und Infos zu erhalten. Auch werden manche Dinge nur auf Facebook veröffentlicht, was ich persönlich nicht gut finde. Ich lehne es auch ab, dass die öffentlich-rechtlichen Sender jetzt Jugendsender abschalten und dafür mehr im Internet machen. In der Zukunft, davon bin ich überzeugt, wird es wieder weg von Internet etc. gehen, weil die Menschen dann hoffentlich begriffen haben, dass es ohne gesünder war, weniger Kopfschmerzen, weniger Fettleibigkeit, mehr Sport, mehr Aufrichtigkeit, echtere Freundschaften usw.