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4. Mitmischen mal anders: Wie können Online-Angebote, Flashmobs & Co Jugendbeteiligung unterstützen?

Eine junge Frau liegt auf einer Landstraße und schreibt auf einer ComputertastaturMiriam Oddy Ihana | jugendfotos (CC: BY-NC)
Miriam Oddy Ihana | jugendfotos (CC: BY-NC)

Die digitale Kommunikation hat vieles verändert und in Sachen Beteiligung viele spannende Entwicklungen hervorgebracht, die ganz neue Chancen für politische Mitwirkung bieten können – gerade auch für junge Menschen. Schließlich gehört für viele von euch die digitale Welt ganz selbstverständlich zum Alltag. Klar, dass digitale Beteiligungsformen und -werkzeuge genutzt werden sollte, um Politik mitzugestalten und Jugendbeteiligung voranzubringen.

  • Wie können digitale Beteiligungsformen und -werkzeuge dazu beitragen, euch fit in Sachen Politik und Beteiligung zu machen? Wie können sie Jugendbeteiligungsprozesse verbessern?
  • Wie können sie dazu beitragen, junge Menschen fürs Mitmischen in der Politik zu begeistern (vielleicht auch die, die sich bislang nicht beteiligen)?

Flashmobs hingegen bieten eine gute Plattform, um Gleichgesinnte persönlich kennenzulernen und sich zu vernetzen.

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Altern. Angebote können aufgrund ihrer Nähe zur Lebenswelt der Jugendlichen zu einer stärkeren Jugendbeteiligung beitragen. Allerdings ist darauf zu achten, dass sie lediglich als Ergänzung zu bestehenden Beteiligungsformen gesehen werden und nur mit optimalen Rahmenbedingungen erfolgreich sind.


Soziale Netzwerke sollten stärker für die Information von Angeboten und Nachrichten für Jugendliche genutzt werden. Die meisten Seiten werden als eher unpersönlich wahrgenommen. Es braucht mehr jugendgerechte Formate und vorhandene Plattformen müssen besser bekannt gemacht werden.

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Über die Hälfte aller Jugendlichen spielen regelmäßig elektronische Spiele. Videospiele sollten deshalb ein wesentliches regelmäßiges Element von E-Partizipation werden. Z.B. kann man in Minecraft oder den SIMS konkret umsetzen, wie das Jugendzentrum aussehen oder wo es Bushaltestellen geben soll.

Konkret sollte zu Beginn eines jeden Jugendbeteiligungsprojekt folgendes geprüft werden: Können Jugendliche ihre Meinung auch unter Nutzung eines Videospieles ausdrücken. Begründung: Durch spielerische E-Partizipation können neue Zielgruppen jenseits partizipationsbereiter Jugendlicher mit oft hohem Bildungsniveau erreicht werden. Teilhabe an der Gesellschaft erfordert dann nicht mehr die Sprachkompetenz ausgeklügelter Formulierung für Online-Formulare und kann emotionaler, weniger kognitiv und jugendgemäßer gestaltet werden. Die allgemeine Erfassung von Bedarfen junger Menschen ist damit ebenso denkbar wie die konkrete Umsetzung von Bauvorhaben. Mittels der Kulturtechnik Computerspiel werden mit und durch die Teilnehmenden neue Räume erobert und designed. Hier lassen sich soziale und urbane Gestaltungswünsche von Kindern und Jugendlichen erfahrbar machen. Diese Wünsche können in digitalen Welten ähnlich der eigenen Raumwahrnehmung realisiert werden, um ein Verständnis der, in vielen Fällen, durch die Kinder und Jugendlichen gefühlten Defizite zu entwickeln und um sie in die angestrebten sozialen oder auch urbanen Entwicklungen in neue Vorhaben zu integrieren. Konkrete Beispiele mit Minecraft werden in diesem Artikel beschrieben: http://youthpart.eu/e-partizipation-spielerisch-%E2%88%92-mit-minecraft-kommune-gestalten/ und können hier nachgeschaut werden: http://www.junge-akademie-wittenberg.de/minecraft Vermutlich eignen sich weitere Spiele. Mit den SIMS z.B. kann man ebenfalls Gebäude bauen, aber auch Machinimas (Beispiele der Jungen Akademie Wittenberg: https://www.youtube.com/playlist?list=PL1AFE9C1C4B5831B7) erstellen. Gemeinsam mit Jugendlichen kann immer wieder neu entschieden werden, welches Spiel zum einen gerade aktuell von Jugendlichen gespielt wird und gleichzeitig für den geplanten Beteiligungsprozesse geeignet ist.

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Soziale Medien könnten stärker für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden.

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Wenn Partizipations-Plattformen entwickelt werden, müssen diese auch in die (Landes-)Politik einfließen.

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Facebook-Gruppen sollten gegründet werden, um mit anderen Jugendlichen über die eigene Arbeit zu kommunizieren.

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Online-Beteiligung („ePartizipation“) sollte immer auch Offline-Angebote (z.B. reale Treffen) beinhalten. Die jeweiligen Anteile hängen vom Thema ab, das während des Beteiligungsprozesses bearbeitet werden soll.

Gemeinschaft und der direkte Umgang miteinander sind und bleiben ein wichtiger Bestandteil von Partizipation. In der Gemeinschaft und nicht zu Hause vor dem Rechner kommen die Motivation und der Elan auf, etwas zu bewegen.

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Bild, Ton oder Film bieten neue Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeiten für junge Menschen, die vielleicht nicht so gerne schreiben oder (noch) nicht so fit in der (deutschen) Sprache sind.

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Neue Beteiligungsformate über das Internet sind auch mit Hindernissen verbunden, die einige Menschen ausschließen. Beispiele hierfür sind der Zugang zum Internet, die Sprache und möglicherweise auch die fehlende persönliche Ansprache.

Beteiligungsverfahren sollten auch für Jugendliche zugänglich gemacht werden, die keinen regelmäßigen Zugang zum Internet haben. Die Software sollte nutzerfreundlich sein, einfach, gut zugänglich, inklusiv, transparent und sicher.

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