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2. Mitmischen mit System: Wie sollte eine dauerhafte Jugendbeteiligung aussehen?

Mikrofon vor einem verschwommenen Hintergrund. Foto: Michael Scholl (CC: BY-NC 3.0)
Foto: Michael Scholl (CC: BY-NC 3.0)

Die meisten Erwachsenen in der Politik haben verstanden, dass junge Menschen beteiligt werden müssen. Dafür gibt es viele gute Beispiele – und leider auch viele schlechte. Immer wieder ist Jugendbeteiligung nur eine „Eintagsfliege“, beschäftigt sich nur mit Randthemen oder wird nicht ernstgenommen. Ein gutes System, über das junge Menschen dauerhalt an Politik beteiligt werden, fehlt an vielen Stellen.

  • Wie können junge Menschen und Jugendorganisationen regelmäßig und wirkungsvoll in politische Prozesse einbezogen werden?
  • Was müsste dafür an den bestehenden Formen von Jugendbeteiligung geändert werden?
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit das mit der dauerhaften Beteiligung auch funktioniert?

Die Stadtverwaltung und Vereine sollten qualifizierte Ansprechpartner mit Zeit für Betreuung und Weiterentwicklung von Engagement bereitstellen und akzeptieren, dass Jugendliche eigene Kriterien für erfolgreiche Mitwirkung haben. Sitzungs- und Sprechstundenzeiten sollten jugendgerecht sein.

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Politik und Verwaltung für Jugendbeteiligung schulen, um die Beteiligung aus Perspektive der Kinder und Jungedlichen zu betrachten.

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Die Stadt, Schulen, Universitäten und Vereine sollten politische Jugendbeteiligung unterstützen und Räume schaffen, in denen man sich erholen aber auch produktiv arbeiten kann, um Jugendbeteiligung zu organisieren.

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Die Barrieren für Jugendbeteiligung müssen abgebaut werden. Positive Beispiele für politische Mitwirkung von Jugendlichen müssen aufgezeigt werden, um junge Menschen und Erwachsene zu motivieren und die öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung zu erhöhen.

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Politik und Verwaltung müssen die „Kommstruktur“ aufgeben und sich um eine aufsuchende Arbeit bemühen.

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Gute Gegebenheiten und Gelegenheiten für Partizipation schaffen.

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In Form von Politikslams können Jugendliche ihre Ansichten und Meinungen zu politischen Themen darstellen.

Es braucht jugendgerechte Formen für eine regelmäßige Beteiligung. Im Moment sind viele Slams "in" und dies sollte die Politik nutzen. Sie kann regelmäßige Slamveranstaltungen in Auftrag geben und die Ergebnisse in ihrer künftigen Arbeit verwerten.

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Das Feld Schule sollte aktiver für aktuelle politische Bezüge genutzt werden.

Politik kann in der Schule einen Raum schaffen, indem aktuelle Themen behandelt und diskutiert oder politische Prozesse erklärt oder nachgespielt. Die Jugendlichen erhalten dadurch einen besseren Zugang zur Politik und bekommen so auch mit, was aktuell besprochen wird.

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Jugendliche wollen sich nicht immer selbst beteiligen und mit allen Fragen müssen. Dafür wählen sie Vertreter_innen (z.B. in Jugendverbänden), an die sie Aufgabe der Interessenvertretung in ihrem Sinne abgeben. Diese Vertreter_innen sorgen für eine dauerhafte Jugendbeteiligung


Wenn Entscheidungen eine bestimmte Zielgruppen betreffen, muss diese gezielt einbezogen werden: keine Entscheidungen über die Köpfe Betroffener hinweg!

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